Um acht Uhr morgens treffen wir uns, um gemeinsam zu frühstücken, anschliessend ziehen wir los, um Ichan Qal’a, die historische Altstadt von Xhiva zu erkunden.
Xhiva selbst, wurde im 6. Jahrhundert nach Christus erbaut und durch ihre Lage als Verbindungsweg zwischen Europa und Indien vor allem strategisch genutzt.
Im Jahre 712 wurde sie von arabischen Streitkräften erobert, was zur Verbreitung des Islams führte.
Sie war schon früher ein Handlungsort für Güter, die von Karawanen transportiert wurden und eine Oase mitten in der Wüste.
Ichan Qal’a ist die historische Altstadt von Xhiva und heutzutage ein beliebtes Touristenziel. Bekannt für ihre hohe Mauern und wunderschönen persischen Bauten, aber auch für das Minarett Kalta Minor, das einst hätte 70m hoch werden sollen, jedoch unvollendet auf der Höhe von 26m zum Stillstand gekommen ist.
Nachdem wir am Eingang ein Ticket für vier Personen gelöst haben, betreten wir die Stadt durch ihren Eingang am Westtor, für jede Himmelsrichtung wurde einst ein eigener Eingang geschaffen.
Drinnen sehen wir als erstes das Minarett Kalta Minor, welches mit wunderschönen blauen Backsteinen verziert ist, ein einzigartiger Blickfang, wenn auch nicht besonders elegant.
Verkaufsstände wohin man schaut, bieten wieder Seidenschals, Teppiche, Schmuck, kleine Handarbeiten und andere Sachen an, aber auch handgefertigte Malereien, die von einer anderen Zeit erzählen.
Wir gehen durch die verschiedenen engen Gassen, besuchen Innenhöfe und alte Moscheen, aber auch kleine Museen von verschiedenen Künstlern und Persönlichkeiten.
Innerhalb der Mauern wurden die einen Gebäude auch zu Hotels umgebaut, wo Touristen rein und rausströmen, meistens angeführt von einer Person mit Fähnchen, nicht ganz unser Ding.
Ich muss gestehen, dass wir uns solche Menschenmassen gar nicht mehr gewöhnt sind, nachdem wir ja eigentlich seit Langem wieder Strecken gefahren sind, wo kaum jemand ist.
Wir schlendern bis Nachmittags in der Stadt herum und essen unterwegs was zu Mittag, anschliessend kehren wir ins Guesthouse zurück, wo wir uns ein wenig ausruhen.
Um halb sieben treffen wir uns wieder und diesmal nehmen wir ein Taxi um wieder nach Ichan Qal’a zu fahren, wo wir in einem grossartigen Restaurant zu Abend essen.
Nach dem Essen nutzen wir die Zeit um uns die historischen Bauwerke bei Beleuchtung anzusehen, etwas dass sich absolut gelohnt hat.
Immer noch sind viele Leute unterwegs, alle fotografieren oder lassen sich fotografieren, lassen sich von Guides etwas erzählen oder geniessen einfach den schönen Abendstimmung.
Das einzige traurige Bild dass sich uns hier bietet, ist ein einsames Kamel, welches Tag und Nacht vor einem Mausoleum angebunden ist.
Als wir abends vorbeilaufen, liegt es in einer Sandkuhle mit dem Kopf auf dem harten Pflaster und schläft.
Mir bricht wieder einmal fast das Herz und Margit und ich hätten es am liebsten befreit, doch damit wären wir leider niemals durchgekommen.
Es hat abgekühlt, der Sommer scheint auch hier seine Koffer zu packen und dem Herbst Platz zu machen, ich friere sogar schon fast, als wir uns draussen ein Taxi suchen um damit zum Guesthouse zurückzufahren.
Dort angekommen gehen wir sogleich zu Bett, wir sind beide müde und da Tobi angeschlagen ist und eine Erkältung ausbrütet, ist es für ihn sowieso das Beste.
Autor: lifeisajourneych
27.09.2019. Wir verlassen Bukhara und fahren nach Xhiva
Da in Usbekistan hauptsächlich die Städte interessant sind, verlassen wir heute Bukhara und fahren bis zur nächsten Stadt namens Xhiva.
Die Strecke bis dahin beträgt an die 450Km und da wir nicht wissen wie die Strassen sind, stehen wir bereits um sechs Uhr morgens auf.
Während Tobi frühstückt bleibe ich sicherheitshalber beim Zwieback, da kann bestimmt nichts schief gehen auf der langen Fahrt.
Unsere Gastfamilie schenkt uns für die Fahrt noch ein frischgebackenes Brot und für jeden eine Flasche Wasser, für mich selbst packe ich noch 1.5 Liter Elektrolyte-Mischung ein.
Kurz vor acht noch ein paar Abschiedsfotos, dann setze ich mich hinters Steuer und wir fahren los, mit einem letzten Blick auf die Citadelle.
Die Luft ist noch herrlich kühl obwohl die Sonne schon wieder kräftig vom Himmel scheint, keine Wolke ist zu sehen.
Ich fühle mich einigermassen fit und bin in Fahrstimmung, obwohl die Strasse für die ersten 50 Km eher mühsam ist.
Sie ist nicht allzu schlecht aber eng, besonders wenn es darum geht, Trucks zu überholen die in der Mitte anstatt am Rand fahren und einem noch die Sicht nach vorn versperren.
Hier hat manch einer seinen Führerschein im Lotto gewonnen, wie es scheint.
Doch verkehrstechnisch haben wir ja schon so ziemlich alles erlebt, weshalb wir auch mit solchen Situationen bestens klarkommen.
Nach den oben genannten 50 Km wird die Strasse dann zweispurig und wir kommen wunderbar voran.
Es geht hauptsächlich durch die Wüste, endloser Sand und Büsche wohin das Auge reicht, hier hört die Zivilisation wieder einmal auf.
Da wir aber relativ zügig fahren, kommen wir nach ca. sieben Stunden und Diesel suchen und finden, in Xhiva an, wo wir zuerst eine Übernachtungsmöglichkeit finden müssen.
Dies gestaltet sich auch hier nicht ganz einfach, weil es zu wenig Plätze gibt wo man die Karre hinstellen kann.
Margit und Heinz treffen wir bei einem Guesthouse an, welches uns allen nicht zusagt und gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach einer Alternative.
Das Lali’Opa Guesthouse trägt zwar einen komischen Namen, jedoch können Margit und Heinz hier wunderbar campen.
Da ich noch nicht komplett auf dem Damm bin, nehmen wir uns nochmals für zwei Nächte ein Zimmer.
Wir werden mit Tee und Granatäpfeln empfangen und pro Übernachtung inkl. Frühstück zahlen wir insgesamt USD 25.
Zum Abendessen bestellen Margit und ich Gemüsesuppe mit Reis, denn auch ihr geht es nicht so gut.
Danach sitzen wir noch eine Weile draussen um zu plaudern, jedoch ziehe ich mich bald darauf aufs Zimmer zurück, da ich noch an den Beiträgen arbeiten will.
Tobi kommt ein wenig später ebenfalls rein und nachdem ich mit allem fertig bin, löschen wir das Licht und gehen ins Bett.
25.+26.09.2019. Sightseeingtour durch Bukhara’s Altstadt
Wer kennt sie nicht, die fiesen Darmgeschichten die einen komplett überraschend treffen und dafür sorgen, dass die Toilette zum besten Freund wird?
Man kann sich darüber den Kopf zerbrechen wo man denn das wieder aufgelesen hat, doch genau herausfinden wird man es trotzdem nie, egal wieviel gedankliche Mühe man darin investiert.
Ich verbringe den heutigen Tag mehr oder weniger im Bett und schicke Tobi alleine zum Frühstücken nach unten, nach Spiegeleiern und fettigen Würstchen ist mir heute nicht.
Tobi bringt mir eine Kanne Tee nach oben und die Gastmama gibt ihm für mich noch Tabletten mit, von denen ich gleich zwei nehme und mich anschliessend wieder auf’s Ohr haue.
Tja, heute wird wohl nichts mit Citysightseeing für mich, schade denn hier gibt’s einiges zu sehen, worauf ich mich sehr gefreut hätte.
Am späten Nachmittag bin ich immerhin wieder so fit, dass ich mit Tobi draussen ein paar Schritte machen kann, mir fällt im Zimmer bereits die Decke auf den Kopf.
Wir gehen zu Fuss die wenigen Meter bis zum Ali Baba wo ich mir eine Portion Reis und eine leichte Gemüsesuppe bestelle, Tobi haut eine riesige Portion Plov und einen Teller Manti rein.
Zurück im Zimmer gehe ich gleich wieder ins Bett, die Gastmama bringt am späteren Abend noch eine Portion Plov für mich vorbei und eine Kanne Tee.
Das Plov teile ich mit Tobi, der sich natürlich freut und gleich reinhaut.
So vergeht dieser Tag ohne grössere Ereignisse, eher mit viel Schlaf, Toilettengängen und Gefluche, hoffentlich sieht das morgen schon wieder besser aus.
An diesem Tag haben wir natürlich keine Fotos gemacht.
Am nächsten Morgen fühle ich mich um einiges besser und nach einem kurzen Frühstück bei dem ich mich eher zurückhalte, brechen wir mit der Kamera und genügend Wasser auf, um Bukhara zu besichtigen.
Es ist zum Glück noch nicht allzu heiss und hat auch noch nicht so viele Leute, weshalb wir uns zuerst die alte Citadelle anschauen wollen.
Margit und Heinz haben sich die Stadt schon am Vortag angeschaut und werden deshalb heute weiterfahren, wir werden sie in Xiva wieder treffen.
Wir betreten die Citadelle und lösen das Eintrittsticket, dann bekommen wir einen Audioguide mit dem wir nichts anfangen können.
Auf der grossen Citadelle gibt es zahlreiche Räume die in kleine Museen umgewandelt wurden, ausgestellt mit Gütern aus dem 4. Jahr nach Christus.
Sie ist demnach sehr alt und wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, heute gilt sie als beliebtes Ziel für Touristen und Geschichtsstudenten.
Vieles wurde hier erneuert, von den alten Mauern ist nicht mehr besonders viel zu sehen.
Wir besuchen die Ausstellungen und nerven uns gleichzeitig an den aufdringlichen Verkäufern, die uns überall ihre Ware andrehen wollen.
Nachdem wir eine gute Stunde herumgelaufen sind, geht es zuerst weiter zu einem Druckergeschäft, wo Tobi am Tag zuvor einen neuen Iran-Kleber in Auftrag gegeben hat.
Nachdem wir den abgeholt haben, schauen wir ein altes Gefängnis an und gehen dann zu den grossen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Wieder besichtigen wir uralte Moscheen und persische Bauten, die auch hier zum UNESCO Kulturwelterbe erklärt wurden.
Blaue Kuppeln glänzen in der Sonne, Touristenströme ziehen durch die Strassen und Fotoapparate klicken überall, es ist aber auch absolut sehenswert.
Die Durchgänge sind mit Verkaufsständen gesäumt; Seide, Baumwolle, Perserteppiche,
Kleider, Schals, Schmuck und Steine werden uns zum Kauf angeboten.
Ein Bazaar mitten in geschichtsträchtigen Gebäuden zu finden, das ist schon sehr speziell und man fühlt sich ein wenig in eine andere Zeit zurückversetzt, wie in 1000 und 1er Nacht.
Margit hat es eher Disneyland für Senioren genannt, was wir ziemlich witzig gefunden haben.
So schlendern wir hier noch ein wenig herum und kehren dann am Nachmittag zum Zimmer zurück, damit ich mich ein wenig ausruhen kann.
Am Abend ziehen wir dann nochmals los und während Tobi ein feines Beef Stroganoff isst, knabbere ich an einem Zwieback und trinke eine Kanne Schwarztee.
Die Mauern und Türme, Kuppeln und Bögen sind wunderschön beleuchtet, als wir uns auf den Rückweg zum Guesthouse machen, ein schöner Anblick zum Schluss, bevor wir ins Bett gehen.
24.09.2019. Besuch auf einem riesigen Bazaar und wir fahren von Samarkand nach Bukhara
Am nächsten Morgen sind wir alle zeitig auf, denn wir wollen bevor wir losfahren, noch auf den grossen Bazaar gehen, der in der Nähe des Registan Platzes ist.
Mit einem Taxi lassen wir uns kurz vor neun dahinchauffieren, dabei drängen wir uns durch dichten Morgenverkehr und wütende, hupende Verkehrsteilnehmer.
Als wir schliesslich ankommen ist der Bazaar schon in vollem Gange und wir stürzen uns mit der Kamera ins Gedränge.
Ein paar Samsa gefüllt mit Kürbis und Zwiebeln später, gehen wir durch den dichten Markt, wo Gemüse, Fleisch, Nüsse, Beeren und so weiter angeboten werden.
Der Bazaar ist in drei Ebenen eingeteilt, auf der untersten Ebene findet man das Gemüse.
Auf der mittleren Ebene die Gewürze und auf der obersten Ebene hausgemachte Süssigkeiten aus Nugat und Schokoladen, Zucker und weiss ich nicht, was alles.
Die Gewürze sind natürlich mein persönliches Highlight und am liebsten hätte ich wieder Säckeweise eingekauft, doch der Platz im Auto ist einfach zu eng, also gibt es nichts.
Nachdem wir alles angeschaut, probiert und fotografiert haben, ist es Zeit für einen Tee in einem Restaurant, also setzen wir uns zu viert hin und bestellen eine Kanne Grüntee.
Anschliessend bummeln wir noch eine Weile herum und kehren dann zum Guesthouse zurück, machen dort klar Schiff und lassen Samarkand hinter uns.
Rund 275 Km liegen vor uns und es ist gute 35 Grad heiss, als wir die Stadt verlassen und auf erstaunlich guten Strassen nach Bukhara fahren.
Es herrscht viel verkehr, Menschen sind auf der Strasse, Eselkarren, Kühe und Fahrradfahrer, überall werden Sachen zum Verkauf angeboten.
Wir bekommen hauptsächlich Gastankstellen zu Gesicht, sogar die einen Traktors haben schon umgerüstet, dank der Dieselknappheit in der Erntezeit und weil Gas deutlich billiger ist.
Die Strecke zieht sich und es wird Abend bis wir in Bukhara ankommen, eine wunderschöne Stadt wie aus Tausend und einer Nacht, aber auch unglaublich touristisch.
Laut iOverlander gibt es hier ein paar Plätze wo man stehen kann, doch dem ist leider nicht mehr so.
Alles ist so zugebaut und auf Massentourismus eingerichtet worden, dass man kaum mehr eine Ecke zum Stehen findet, weshalb wir nach längerem Suchen in einem Guesthouse für 26 Franken pro Nacht ein Zimmer nehmen.
Margit und Heinz die eine Toilette und Dusche im Sprinter haben, haben sich beim Asia Hotel auf dem Parkplatz einrichten können, wir hingegen bevorzugen hier ein ruhiges Zimmer.
Kaum angekommen, werden wir von unserer Gastfamilie sogleich zum Abendessen eingeladen, die Dame des Hauses hat nämlich Geburtstag.
Uns werden Kuchen, Pelmeni, Brot, Reissalat und andere Köstlichkeiten aufgetischt, doch ich passe und esse nur wenig, weil ich schon den ganzen Tag eine komische Verdauung habe.
Die Leute sind sehr freundlich und nett, wir fühlen uns sofort zuhause und da der Sohn gut Englisch spricht und zudem die halbe Schweizer Fussball Nationalmannschaft kennt, können wir uns auch prima unterhalten.
Später am Abend ziehen wir uns dann aufs Zimmer zurück und gehen bald ins Bett.
23.09.2019. Sightseeing-Tour durch Samarkand’s Unesco Weltkulturerbe
Samarkand, ein World UNESCO Kulturerbe welches Geschichten aus dem alten Persien und der Seidenstrasse erzählt, das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
Also machen wir uns nach einem relativ armseligen Frühstück auf den Weg, lassen uns vom Chef des Guesthouse durch die Gegend chauffieren und klappern dabei die Sehenswürdigkeiten ab.
Zuerst wird ein altes Mausoleum vom zentralasiatischen Militärführer Temur besucht, welches gross und wunderschön ist.
In der Stellung eines Emirs war er der Begründer der Dynastie der Timuriden, deren Reich im Zenit der Macht weite Teile Vorder- und Mittelasiens einschloss.
Als Eroberer mit islamischem Glauben war seine Herrschaft gekennzeichnet von Brutalität und Tyrannei.
Heute wird sein Mausoleum von Touristen aus aller Welt besucht, riesige Gruppen mit Guides sind unterwegs.
Nach dem Mausoleum wir zuerst zu Mittag gegessen, wir werden in ein Lokal gefahren, wo uns ein herrliches Plov aufgetischt wird, zusammen mit frischen Salaten, hausgemachtem Cmetana und Grüntee.
Es ist superfein und wir sind begeistert, geniessen das Ambiente und das gute Essen und fahren anschliessend zum grossen Registan Platz.
Registan ist einer der grössten und schönsten Plätze in Zentralasien und ein architektonisches Highlight, der persischen Baukultur.
Wir organisieren hier einen englischsprachigen Guide und lassen uns von ihr durch die Anlage führen, wobei sie uns die Geschichten erzählt.
Auf dem grossen Platz in der Mitte fand damals der Güterumschlag für die Karawanen der Seidenstrasse statt, wo man alles gehandelt und verkauft hat, was über die Seidenstrasse transportiert wurde.
Die Bauten persischen Ursprungs sind überwältigend, wir haben dieselben bereits im Iran schon gesehen.
Hier gibt es so viele Geschichten dass ich mehrere Seiten bräuchte um alles niederzuschreiben, weshalb ich das jetzt lasse.
Nach dem Registan Platz fahren wir zu einem anderen Mausoleum welches ebenfalls gut besucht ist, wo die ganzen Touristenströme herkommen, ist uns ein Rätsel.
Es ist schon Abend als wir zurück beim Guesthouse ankommen, erledigt und müde nach einem langen, aber spannenden und ereignisreichen Tag.
Wir ruhen uns kurz aus und machen uns dann auf den Weg zum Platan, ein Restaurant dass uns empfohlen wurde.
Dort angekommen stellen wir ziemlich schnell fest, dass hier ausschliesslich Touristen dinieren.
Da wir hungrig sind, setzen wir uns ebenfalls rein, normalerweise aber bevorzugen wir ja eher die lokalen Restaurants
Das Essen ist gut, der Service okay und anschliessend fahren wir mit einem Taxi nochmals zum Registan Platz, um ein paar Nachtbilder mit Beleuchtung aufzunehmen, seht selbst.
Nachdem wir ein paar Fotos gemacht haben, fahren wir zurück zu unserer Unterkunft und hauen uns kurz darauf aufs Ohr.
22.09.2019. Wir verlassen Tajikistan und fahren nach Usbekistan
Wir sind zeitig auf wie immer, wenn wir eine Grenze passieren wollen, je früher unterwegs, desto besser.
Nach ein paar Honigbroten und einer Tasse Kaffee räumen wir zusammen und verabschieden uns von Horst, den wir leider auch nicht mehr sehen werden.
Er wird über Tashkent fahren und von dort aus ebenfalls durch Turkmenistan und den Iran reisen, wir schlagen eine andere Richtung ein.
Mit Margit und Heinz verabreden wir uns auf später und machen uns schon mal auf den Weg Richtung Grenze, wobei wir in Panjikent nochmals Diesel tanken.
Da zurzeit die grosse Heuernte ist, herrscht in Usbekistan Dieselknappheit, weshalb wir nochmals alles vollmachen, wer weiss wann wir das nächste Mal wieder tanken können.
Anschliessend nehmen wir die letzten 30Km unter die Räder, dann kommt auch schon der grosse Grenzübergang in Sicht.
Es herrscht Chaos, für einen Sonntag hat es hier erstaunlich viele Leute, ein riesiges Geläuf an Menschen die zu Fuss über die Grenzen rein und -rausspazieren.
Wir stellen unser Auto vor das grosse Tor und zeigen dem Soldaten unsere Pässe, worauf er das Tor öffnet und uns hereinlässt.
Auf der anderen Seite parkieren wir unsere Karre und gehen mit unseren Dokumenten zur Passkontrolle um uns ausstempeln zu lassen.
Der Grenzbeamte nimmt unsere Pässe und die Visa entgegen, kontrolliert alles und wird daraufhin sehr nervös als er bemerkt, dass die Visa und die Passnummer nicht übereinstimmen.
Er telefoniert, kommt wieder hinein, geht wieder hinaus und kommt wieder rein, schaut sich alles nochmals an und weiss nicht mehr, was er jetzt tun soll.
Ich erlöse ihn schliesslich, nachdem ich ihm auch noch unsere anderen Pässe hinhalte und ihm erkläre, dass sein Kollege an der Grenze im Pamir den falschen Pass gestempelt hätte.
Dem erleichterten Gesichtsausdruck zu entnehmen, interessiert ihn alleine die Passnummer und das auf dem PC das Gleiche steht, wie auf unseren Visa.
Der falsche Pass wird ausgestempelt, die Visa werden vernichtet und wir können zum Custom fahren, wo sie noch einen letzten Blick in unser Auto werfen.
Dann werden die Tore geöffnet und wir verlassen Tajikistan, fahren durch ein Desinfektionsbad im Niemandsland und befahren dann das usbekische Zollgelände.
Ein weiterer Versuch den Pass zu wechseln steht uns bevor, doch diesmal ist das Glück auf unserer Seite.
Der junge Zollbeamte plaudert munter mit uns und macht uns sogleich den Stempel in den Pass, uns fällt ein grosser Stein vom Herzen.
Anschliessend müssen wir mit den Pässen durch drei weitere Kontrollen, dann kommt die Karre an die Reihe.
Zuerst muss Tobi ein Einfuhrformular ausfüllen, dann wollen sie noch Kohle für die hinten getönten Scheiben, dann müssen wir mit dem Formular und der Quittung zu einem weiteren Zollhäuschen, um dies stempeln zu lassen.
Den entsprechenden Beamten müssen wir aber zuerst aufwecken, dieser ist nämlich in seinem Kabäuschen eingeschlafen.
Nachdem die Formalitäten erledigt sind, wird unser Auto inspiziert, wobei sie es ziemlich genau nehmen und sogar mit einem belgischen Schäfer eine Drogenkontrolle machen.Dann wird noch alles unter dem Auto abgesucht, anschliessend können wir gehen.
Margit und Heinz haben uns in der Zwischenzeit eingeholt und warten ebenfalls auf die Inspektion, doch als Kimba aus dem Auto heraushüpft, lassen sie es sogleich bleiben.
Die beiden haben wirklich einen Hunden und -Seniorenbonus, da sind wir uns sicher!
Die Zollbeamten vergessen darüber hinaus, dass sie uns das Duplikat des Einfuhrdokumentes stempeln und aushändigen müssen, ohne dieses würde unser Auto als illegal eingeführt gelten.
Endlich haben wir alles was wir brauchen und verlassen das Zollgelände, Welcome to Uzbekistan!
Wir fahren durch bis nach Samarkand wo wir bei einem Guesthouse im Innenhof parken und sogleich die Registrierung machen dürfen.
In Usbekistan muss man sich alle drei Tage registrieren lassen, dies wird anscheinend bei der Ausreise genauestens kontrolliert.
Nachdem wir uns alle eingerichtet haben, machen Tobi, Heinz und ich uns auf den Weg zu Beeline, um eine Sim Karte zu kaufen, leider hat der eine Laden aber geschlossen, weshalb wir uns mit einem Taxi herumchauffieren lassen, bis wir einen Laden finden der geöffnet hat.
Immerhin mit Erfolg, wir kommen alle mit neuen Sim Karten wieder heraus und machen uns dann auf die Suche nach ATM’s, die nicht nur Visa sondern auch Master Card akzeptieren.
Leider lässt sich kaum was finden, weshalb wir am Ende zu einem relativ guten Kurs auf der Strasse hundert Dollar wechseln.
Ein riesiges Bündel an Geldscheinen, welche pro Note einem Franken entsprechen, wird uns in die Hand gedrückt.
Zurück beim Guesthouse, machen wir uns ausgehfertig und fahren dann mit einem Taxi zu einem Restaurant namens Green Bear Bar, ein tolles Lokal mit gutem Essen und einem top Service.
Dort laden wir Margit und Heinz zum Essen ein und verbringen einen schönen Abend mit viel Gelächter und Geplauder.
Anschliessend machen wir uns zu Fuss auf den Rückweg zum Guesthouse, gehen durch dunkle Strassen mit fiesen tiefen Löchern und kommen dann sicher bei unseren Fahrzeugen an.
Nach Zähneputzen und Hausführung für ein paar Israelis russischer Abstammung, gehen wir bald danach ins Bett.
21.09.2019. Auf dem Weg zur usbekischen Grenze
Nach einem gemeinsamen Frühstück machen Tobi, Margit und ich uns auf den Weg, um Bären und Wolfsspuren zu suchen, die Wölfe haben wir übrigens letzte Nacht ziemlich laut heulen gehört.
Wir steigen einen steilen Pfad zum See hinunter und stossen weiter unten im Schlamm tatsächlich auf Pfotenabdrücke, sie sind frisch und sehr gut erkennbar.
Wir gehen ein Stück am See entlang und gelangen zu einem Fluss, dessen Wasser so sauber und blau ist, wie das des Sees.
Ein weiterer magischer Ort wo kaum Menschen sind, ein Privileg für uns, kein Massen- sondern Individualtourismus.
Wir unterhalten uns und betrachten dabei die atemberaubende Gegend, versuchen uns vorzustellen wie Wölfe und Bären hier nachts herumgehen.
Zurück beim Auto heisst es, Abschied nehmen von Martina, Sven, Albert und Maijke, Horst, Margit, Heinz, Tobi und ich fahren nämlich heute weiter.
Ein Gruppenfoto noch zum Schluss, dann geht’s los und wir verlassen diesen wunderschönen Ort, der uns sehr gut gefallen hat.
Wir tuckern am See entlang in Richtung Tal und Hauptstrasse, lassen die tiefblaue und spiegelglatte Oberfläche hinter uns und fahren durch die Berge.
Unten an der Hauptstrasse angekommen, folgen wir ihr und fahren dabei durch dichte Dörfer und vorbei an kleinen Restaurants und vielen Tankstellen.
Je weiter wir durch das Tal fahren, desto flacher wird das Gelände, die schroffen Felsen verschwinden und machen sanften Hügeln Platz.
Die Höhenmeter werden immer weniger, die Temperaturen immer wärmer und die Vegetation ändert sich.
Unterwegs halten wir an um Brot und etwas Gemüse zu kaufen, nicht allzu viel, denn in Usbekistan werden wir des Öfteren bei Gasthäusern schlafen.
In einem Dorf füllen wir noch unsere Wasservorräte auf, in Usbekistan soll das Wasser nämlich sehr schlecht sein, verseucht von Pestiziden und durch schlechten Boden zudem noch versalzen.
Wir fahren Richtung usbekische Grenze und finden unterwegs einen Platz am Fluss, wo auch der Mercedes Sprinter und der Unimog Platz haben.
Dort warten wir auf Horst, Margit und Heinz, dann richten wir uns ein und essen zu Abend Pasta mit Pesto, schnell und gut, heute haben wir kein Bock um grösseres zu kochen.
Wir setzen uns nach draussen, werden aber von den vielen winzigen und fiesen Insekten bald darauf in unsere Fahrzeuge vertrieben, es ist wirklich kaum auszuhalten.
Also wünschen wir uns alle gegenseitig eine gute Nacht und ziehen uns in unsere Karre zurück, wo wir noch ein wenig lesen und bald darauf das Licht löschen.
20.09.2019. Ein weiterer Tag am Iskanderkul, zusammen mit Gleichgesinnten
Wir schlafen gemütlich aus und stehen erst kurz vor halb neun auf, nach einer kühlen Nacht ist es dank blauem Himmel und Sonne schon herrlich warm.
Zusammen mit Margit, Heinz, Helge, Christine und Horst, setzen wir uns in die Morgensonne um zu frühstücken, es wird gelacht und geplaudert, dabei geniessen wir den spektakulären Ausblick auf den Iskanderkul.
Dieser Ort ist so schön, dass wir sogleich beschliessen, noch einen weiteren Tag hier zu verbringen.
Nach dem Frühstück setze ich mich bei uns an den Tisch und mariniere ein paar T-Bone Steaks, die wir am Abend über dem Feuer grillen wollen.
Während ich so hier sitze und mit Margit plaudere, gesellen sich ein Australier und ein Walliser zu uns, sie sind mit dem Gleitschirm schon am frühen Morgen einen Berg hochgewandet um einen Flug zu machen.
Ich muss grinsen als Sancho mit seinem Walliser Dialekt mit Margit plaudert, tun sich die beiden doch manchmal auch schon mit unserem Schweizerdeutsch schwer.
Die beiden bleiben auf einen Tee und machen sich dann zu Fuss auf den Rückweg auf die andere Seite des Sees.
In der Zwischenzeit fahren dann auch schon Martina und Sven mit ihrem Dodge Ram mit Hubdach bei uns auf den Platz, wir hatten sie am Vorabend kurz angetroffen.
So sind wir schon wieder eine bunte Runde an Gleichgesinnte, woraus sich interessante Gespräche entwickeln.
Helge, Christine, Tobi, Heinz und Horst begeben sich noch auf eine Seerundfahrt mit einem Boot, Margit und ich halten die Stellung und plaudern.
Christine und Helge verabschieden sich von uns, sie fahren noch heute weiter zu den seven Lakes, einem anderen Tal, wir werden sie vermutlich nicht mehr sehen, da sie durch Turkmenistan und den Iran fahren.
Der Tag vergeht, die T-Bone Steaks ziehen in der Marinade, Tobi und ich organisieren Holz und bereiten die Feuerstelle vor, dann wird angezündet und für die optimale Glut gesorgt.
Als Sättigungsbeilage brate ich Kartoffeln und Karotten an, Margit steuert einen Salat bei und Heinz und Tobi grillieren zusammen.
Die Tische stellen wir so auf, dass die Gruppe sich gut unterhalten kann und so essen wir auch alle gemeinsam zu Abend, es ist wunderschön.
Als die Sonne schon fast hinter den Bergen verschwunden ist, hören wir den lauten und unvergleichlichen Lärm des grossen Saurers, von Maijke und Albert.
Sie holpern die steile und steinige Piste hinunter und parkieren gleich bei uns, die Wiedersehensfreude ist gross.
Auch sie lassen nach einem kurzen Abendessen nicht lange auf sich warten und so vergrössert sich unser Grüppchen auf nochmals zwei mehr.
Neun Menschen die die gleiche Leidenschaft für Reisen, Natur und Abenteuer teilen, da endet der Gesprächsstoff nie.
Doch als es dann merklich abkühlt und die ersten Sternschnuppen über den Himmel rasen, sagen Tobi und ich gute Nacht und gehen dann ins Bett.
19.09.2019. Wir verlassen Duschanbe und fahren zum Iskanderkul
Ich hätte die ganze Nacht wunderbar geschlafen, wenn der eine Sohn des Hauses nicht das verdammte Flutlicht wieder eingeschaltet hätte.
Taghell ist es um zwei Uhr morgens in unserem «Zimmer» und ich stehe genervt auf und bitte ihn freundlich darum, dass wir das Licht wieder ausmachen könnten, es hat schon sicher eine Stunde sinnlos gebrannt.
Der Witz dabei, durch das Licht hat dieser selbst nicht einschlafen können, wäre aber nicht auf die Idee gekommen, seinen faulen Hintern zum Lichtschalter zu bewegen.
Endlich ist es wieder dunkel und ich gehe wieder ins Bett, als ich das nächste Mal die Augen öffne, ist es schon sieben Uhr morgens.
Voll verpennt dusche ich zuerst mal und dann setzen wir uns alle an den Frühstückstisch, es wird fleissig aufgetischt.
Wieder werden uns Früchte, Eier, Brot, Aufschnitt, Käse, Pancakes und hausgemachte Marmeladen gebracht, wir hauen ordentlich rein.
Anschliessend räumen wir zusammen und helfen dann Heinz und Margit, mit dem Auto wieder aus der engen Ausfahrt herauszukommen, das war schon beim Hineinfahren ziemlich knapp.
Zum Glück klappt alles wunderbar und als wir uns von der Gastfamilie verabschiedet haben, gehen wir erst mal volltanken und dann weiter zu einem Einkaufszentrum, wo wir noch Lebensmittel einkaufen müssen.
Zu viert kurven wir mit unseren Einkaufswagen durch die grossen Regale, der Auchan ist wirklich gut ausgestattet, man kriegt auch viele internationale Produkte.
Es wird natürlich auch wieder fleissig Bier und Wein eingekauft, wenn man mit Deutschen unterwegs ist, wird immer ordentlich getrunken.
Nach dem Einkauf wollen wir den einen Kleber am Auto noch erneuern doch das Druckergeschäft das wir betreten, fertigt hier keine Kleber an, sondern sie werden nur hier verkauft, obwohl draussen „Profi Print“ angeschrieben ist.
Bei dieser Art von Logik könnte ich manchmal echt die Wände hochgehen.
Nun ja, wie dem auch sei, wir fahren los und lassen die tadschikische Hauptstadt hinter uns, gehen zurück zur eigentlichen Realität des tadschikischen Lebens, Lehmhäuser, Ziegen, Kühe, Esel und Schafe, keine edlen Parks mit Springbrunnen und LED-Beleuchtung.
Der Weg zum Iskanderkul führt uns durch die Berge und durch Tunnels die lang und rabenschwarz sind, mit einer maximalen Sicht von 20m, dank dicken Abgasen und null Belüftung, sowie kein einzigem Licht an der Decke.
Wir sind jedes Mal froh, wenn wir wieder heil auf der anderen Seite herauskommen, schliesslich wird auch in den Tunnels immer fleissig überholt, was sehr uncool ist.
Beim Iskanderkul angelangt, treffen wir mit unserem Vierergrüppchen auf Helge, Christine und Horst, die mit den beiden Unimogs schon einen wunderschönen Platz ausfindig gemacht haben.
Wir stellen unsere Fahrzeuge nebenan hin und richten uns erstmal ein, dann bereite ich eine riesige Portion Frikadellen vor, gefüllt mit Fetakäse, die Heinz in den Pfannen brät.
Dazu macht Margit einen Salat und Tobi ist unser Laufbursche, um Sachen von einem Auto zum anderen zu bringen und wieder zurück.
Nach dem Essen setzen wir uns zu siebt ans Feuer und unterhalten uns noch lange, es ist ein wunderschöner und friedlicher Abend, mit einem sternenklaren Himmel.
Es hat merklich abgekühlt, bis wir uns alle schlussendlich in die Federn hauen.
18.09.2019. Sightseeingtour durch Duschanbe und endlich sind alle Beiträge hochgeladen
Der Plan am heutigen Morgen wäre eigentlich gewesen, um sechs Uhr aufzustehen und zu duschen, den um zehn Uhr kommt ein junger Student, um uns die Stadt zu zeigen, um dabei sein Englisch aufzubessern.
Natürlich habe ich astrein verschlafen und schaffe es gerade so kurz vor acht in die Dusche, die ich dank anschliessendem Haare trocknen, auch noch mindestens 20 Minuten in Beschlag nehme.
Mit einem «na endlich!», werde ich dann auch von Heinz begrüsst, der nur mit seiner «vom Fahrzeug bis zur Dusche Hose», bekleidet bereitsteht, um auch duschen zu können.
Um halb neun sind wir dann auch schon alle am Frühstücken und anschliessend packen wir unsere Tagesrucksäcke mit Wasser, Kamera und Reservenakku, um zehn Uhr holt uns nämlich AK ab.
AK ist die Kurzform von seinem unaussprechlichen Namen.
Zuerst führt uns AK durch ein paar kleine Gassen die uns am Ende zur Rudaki Allee hinausführen, die grosse Hauptstrasse der Stadt.
Dort besuchen wir zuerst einen Park der erst vor einem Jahr neu angelegt wurde, mit Springbrunnen und bunten Blumen, sehr sauber und schön, besonders schön sollte er vor allem am Abend sein, wenn die Beleuchtung an ist.
Dann geht’s weiter zum botanischen Garten wo laut AK Pflanzen aus der ganzen Welt zu finden seien, was wir uns kaum vorstellen können.
Der botanische Garten ist riesig und voll mit wunderschönen Bäumen, Blumen und Pflanzen.
Es ist ein schönes Gefühl, wieder mal unter Bäumen stehen zu können, nach all den kargen Steppen und Berglandschaften, das Grün tu uns allen gut.
Mitten im botanischen Garten gibt es ein Haus, welches so nachgebaut wurde, wie die traditionellen Tadschiken vor 100 Jahren gelebt haben.
AK zeigt uns die Küche und deren Utensilien sowie den Wohnraum, erzählt uns ein bisschen was über seine Vorfahren und dann verlassen wir die Hütte auch schon wieder um zum nächsten Punkt auf seiner Liste zu gehen.
Mit einem Taxi geht es zum Somoni Denkmal, wo sich dahinter ein weiterer riesiger Park befindet, sowie das Regierungsgebäude.
Wir machen ein paar Fotos vom Denkmal, dann gehen wir durch den Park und zum Regierungsgebäude, dass wir leider nicht fotografieren dürfen, was sehr schade ist.
Duschanbe ist mit den Parks und Alleen eine wunderschöne Stadt die zwar sehr viele ungeduldige Verkehrsteilnehmer beherbergt, aber doch auch sehr modern wirkt.
Universitäten, neue Restaurants, Bars, moderne Geschäfte usw. ein unwirklicher Kontrast zum Rest des Landes, besonders ausserhalb der Stadt wo sehr grosse Armut herrscht.
Nachdem wir die Tour mit AK beendet haben, laden wir ihn noch zu einem verspäteten Mittagessen ein und kehren dann zum Hostel zurück.
Wieder mache ich mich an die Arbeit und versuche alle Beiträge hochzuladen, doch das Internet ist so langsam, dass ich deswegen fast die Wände hochgehe, ich brauche den ganzen restlichen Tag dafür.
Am Abend teilen wir uns noch die Pizzaresten die wir am Vortag mitgenommen haben, dann setze ich mich wieder an den Tisch und schreibe die restlichen zwei Beiträge.
So jetzt habt ihr wieder neuen Lesestoff, viel Spass dabei.
Ich werde jetzt ins Bett gehen, gute Nacht. 😊