21.09.2019. Auf dem Weg zur usbekischen Grenze

Nach einem gemeinsamen Frühstück machen Tobi, Margit und ich uns auf den Weg, um Bären und Wolfsspuren zu suchen, die Wölfe haben wir übrigens letzte Nacht ziemlich laut heulen gehört.
Wir steigen einen steilen Pfad zum See hinunter und stossen weiter unten im Schlamm tatsächlich auf Pfotenabdrücke, sie sind frisch und sehr gut erkennbar.

Wir gehen ein Stück am See entlang und gelangen zu einem Fluss, dessen Wasser so sauber und blau ist, wie das des Sees.
Ein weiterer magischer Ort wo kaum Menschen sind, ein Privileg für uns, kein Massen- sondern Individualtourismus.
Wir unterhalten uns und betrachten dabei die atemberaubende Gegend, versuchen uns vorzustellen wie Wölfe und Bären hier nachts herumgehen.

Zurück beim Auto heisst es, Abschied nehmen von Martina, Sven, Albert und Maijke, Horst, Margit, Heinz, Tobi und ich fahren nämlich heute weiter.
Ein Gruppenfoto noch zum Schluss, dann geht’s los und wir verlassen diesen wunderschönen Ort, der uns sehr gut gefallen hat.

Wir tuckern am See entlang in Richtung Tal und Hauptstrasse, lassen die tiefblaue und spiegelglatte Oberfläche hinter uns und fahren durch die Berge.
Unten an der Hauptstrasse angekommen, folgen wir ihr und fahren dabei durch dichte Dörfer und vorbei an kleinen Restaurants und vielen Tankstellen.
Je weiter wir durch das Tal fahren, desto flacher wird das Gelände, die schroffen Felsen verschwinden und machen sanften Hügeln Platz.
Die Höhenmeter werden immer weniger, die Temperaturen immer wärmer und die Vegetation ändert sich.

Unterwegs halten wir an um Brot und etwas Gemüse zu kaufen, nicht allzu viel, denn in Usbekistan werden wir des Öfteren bei Gasthäusern schlafen.
In einem Dorf füllen wir noch unsere Wasservorräte auf, in Usbekistan soll das Wasser nämlich sehr schlecht sein, verseucht von Pestiziden und durch schlechten Boden zudem noch versalzen.

Wir fahren Richtung usbekische Grenze und finden unterwegs einen Platz am Fluss, wo auch der Mercedes Sprinter und der Unimog Platz haben.
Dort warten wir auf Horst, Margit und Heinz, dann richten wir uns ein und essen zu Abend Pasta mit Pesto, schnell und gut, heute haben wir kein Bock um grösseres zu kochen.

Wir setzen uns nach draussen, werden aber von den vielen winzigen und fiesen Insekten bald darauf in unsere Fahrzeuge vertrieben, es ist wirklich kaum auszuhalten.

Also wünschen wir uns alle gegenseitig eine gute Nacht und ziehen uns in unsere Karre zurück, wo wir noch ein wenig lesen und bald darauf das Licht löschen.

2 Kommentare

  1. Liebe Jeannine und Tobi
    wie immer sehr interessante Berichte und tolle Bilder.
    Liebe Grüsse Silvia Schneider aus Sirnach
    Geniesst weiterhin euer spannendes Abenteuer. Wann seid ihr zurück?

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