Ich schlafe nicht besonders gut, es ist einfach zu hell beleuchtet auf dem Vorplatz des Hostels.
Um kurz nach sechs Uhr bin ich bereits auf den Beinen und wusele im Auto herum, wir wollen heute nämlich noch Wäsche waschen und in die Toyota Garage, weil wir am Auto noch ein paar Dinge vornehmen müssen.
Kurz nach acht kommen Christine und Helge ebenfalls raus und zusammen mit Margit und Heinz, setzen wir uns zu sechst draussen an den Tisch, Helge und Christine werden heute leider schon weiterfahren.
Es wird uns ein üppiges Frühstück serviert mit frischen Früchten, Spiegeleiern, Brot, Marmelade, Pfannkuchen, Müsli und Tee, Preis pro Person USD 2.50.
Wir plaudern und plaudern und vergessen darüber fast die Zeit, dabei haben wir ja noch so viel vor heute.
Immerhin ist die erste Ladung Wäsche schon gewaschen und wir hängen sie schon mal auf, anschliessend machen wir uns als erstes auf den Weg zu einem grossen Supermarkt im Botschaftsviertel, dort bekommt man in der Regel nämlich meistens auch internationale Produkte und kann Geld wechseln.
Nachdem wir nach 5 Minuten Fussmarsch beim Supermarkt angekommen sind, wechseln wir zuerst noch Dollar zu Somoni, 10 Somoni sind ca. 1 Franken, anschliessend sehen wir uns kurz im Laden um, damit wir wissen, was wir hier in zwei Tagen einkaufen können.-
Tobi will noch im Waikiki schauen ob es was an Kleidung zu kaufen gibt, dann machen wir uns auf die Suche nach einem ATM der auch MasterCard nimmt und nicht nur VISA.
Zurück im Hostel hängen wir sogleich die zweite Ladung Wäsche auf, dazu müssen wir unser eigenes Waschseil quer durch den Hinterhof spannen.
Nachdem alles erledigt ist fahren wir in die Toyota Garage, weil wir noch einen Ölwechsel vornehmen müssen, sowie die beiden Keilriemen austauschen wollen.
Zudem ist uns bei der Auspuffaufhängung noch eine Halterung gebrochen, die wir schweissen lassen müssen.
Dann natürlich gleich noch Plattfedern abschmieren und den Luftfilter reinigen lassen, zudem kaufen wir gleich noch einen als Ersatz.
Während der vier Stunden die wir warten, schreibe ich noch ein paar Beiträge die ich leider dank miesem Netz nicht hochladen kann.
Um kurz nach fünf sind wir endlich fertig und können los, um sechs sind wir wieder beim Hostel.
Die Wäsche hat den ganzen Tag durch wunderbar getrocknet und so mache ich mich gleich an die Arbeit und lege alles zusammen um es in der Kiste zu versorgen, Tobi schliesst in der Zeit die Solarbatterien wieder an, wir mussten wegen dem Schweissen der Halterung alles abhängen und isolieren.
Nachdem wir alle startklar sind, nehmen wir ein Taxi und fahren damit zum Somoni Denkmal wovon aus wir uns zu Fuss auf den Weg machen um ein Restaurant zu suchen.
Am Ende landen wir in einer Pizzeria, die gar nicht mal so schlecht ist, im Gegenteil zum Service, der ist echt miserabel.
Gesättigt gehen wir zu Fuss zum Hostel zurück, wobei die Männer dabei unbedingt noch in den DeFacto wollen, ein türkisches Kleidergeschäft, und da soll mal noch einer behaupten wir Frauen wollen immer shoppen gehen!
Es ist schon wieder kurz vor elf bis wir schlussendlich alle in die Federn kommen, zum Glück haben wir heute Abend weniger Licht und können deswegen wunderbar einschlafen.
Autor: lifeisajourneych
16.09.2019. Wir treffen in Duschanbe ein und treffen mal wieder auf Altbekannte
Ein wunderschöner, ruhiger und friedlicher Morgen bricht an und bei Honigbrot und Kaffee, plaudern wir mit unseren deutschen Nachbarn, deren Hund keine Sekunde damit versäumt, die Krümel m unseren Tisch herum, aufzuschnappen.
Wir haben alle ziemlich gut geschlafen und freuen uns heute auf die Stadt, besonders bei diesem schönen Wetter.
Nachdem wir uns wieder total verquatscht haben schaffen wir es schlussendlich doch noch, loszufahren und Nurak hinter uns zu lassen.
Da es nur noch an die 60Km bis Duschanbe sind, brauchen wir uns aber nicht zu beeilen, deshalb fahren wir gemütlich und ohne Hektik durch den tadschikischen Verkehr.
Auf einem Bergpass müssen wir durch ein Tunnel fahren, in Tadschikistan schon fast eine Todeszone, da sie unkontrolliert in den schlechtbeleuchteten Tunnel überholen ohne ein Gefühl für Distanz und Schnelligkeit zu haben.
So auch heute wieder, es ist schon ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn einem im Dunkeln Tunnel plötzlich vier statt zwei Lichter entgegenkommen.
Je näher wir der Stadt kommen, desto irrer wird gefahren, die Tadschiken sind schon ziemliche Raser.
Helge und Christine die wir auch in Ulaanbaatar kennengelernt haben, sind bereits in Duschanbe und haben beim Besitzer eines Hostels bereits nachgefragt, ob wir die Autos reinstellen und darin schlafen dürften, was kein Problem ist.
Als wir in der Stadt eintreffen und zum City Hostel fahren, sehen wir schon von Weitem auch Horst’s blauen Unimog draussen stehen.
Drinnen treffen wir ihn auch sogleich an und die Freude ist gross, Christine und Helge sind noch auf der turkmenischen Botschaft wegen der Visa.
Margit und Heinz treffen wenig später ebenfalls ein und so gehen wir alle zuerst mal zusammen Mittagessen, wobei wir eine herrlich grosse Platte Plov bekommen, gebratenen Reis mit Karotten, Zwiebeln, Fleisch und aufgeschnittenen Eiern, dazu Salat.
Das Essen ist hervorragend und wir haben uns natürlich wieder alle viel zu erzählen, doch Horst fährt heute leider schon wieder weiter.
Also verabschieden wir ihn nach dem Essen, richten uns beim Hostel ein und ich kann endlich und mit viel Mühe mal ein paar Beiträge hochladen.
Gegen den Abend sind dann Helge, Christine, Margit, Heinz, Tobi und ich startbereit fürs Brauhaus, (weil Deutsche ja immer da essen gehen wollen), wir nehmen zwei Taxis.
Im Brauhaus treffen wir dann noch auf Maike und Albert und so sind wir eine achtköpfige, bunte Truppe bestehend aus drei verschiedenen Nationalitäten die dieselbe Leidenschaft fürs Reisen teilen.
Es wird fleissig getrunken und gegessen, gelacht und geplaudert und Heinz kriegt vom Lokal sogar noch einen Geburtstagskuchen, obwohl er bereits vor fünf Tagen Geburtstag hatte.
Christine und Helge, sowie Albert und Maike verabschieden sich zeitig, sie wollen am nächsten Tag ebenfalls die Stadt verlassen, wir vier bleiben noch eine Weile und nehmen noch eins.
Anschliessend machen wir uns zu Fuss auf den Rückweg und bewundern dabei die schönbeleuchteten Parkanlagen und die Gebäude, die wir natürlich auch noch bei Tag bewundern wollen.
Zurück beim Hostel wünschen wir dann ebenfalls eine gute Nacht und hauen uns aufs Ohr.
15.09.2019. Wir nähern uns langsam aber sicher Duschanbe 😊
Wir bekommen in dieser Nacht nur sehr wenig Schlaf, dank den vielen Truckfahrern, die hier ebenfalls übernachtet haben und mit ihren lauten Motoren einen riesigen Lärm veranstalteten.
Wenig ausgeschlafen setzen wir uns an den Frühstückstisch und schütten Schwarztee in uns rein um wach zu werden.
Anschliessend räumen wir zusammen und fahren los, die letzten Meter dem Panji entlang, bevor wir anschliessend den Abzweiger Richtung Duschnabe nehmen, weg von Afghanistan und der schönen Bergwelt.
Ein Military und Police Checkpoint später, fahren wir über weites Weideland, ähnlich wie in der Mongolei nur um einiges trockener.
Hier sieht es schon wieder ganz anders aus, es hat mehr Menschen und die Dörfer sind grösser.
In einer grösseren Stadt essen wir was zu Mittag und fahren dann weiter in Richtung Duschanbe, welches nicht mehr so weit entfernt ist.
Die Strecke zieht sich und unterwegs stossen wir auf das Denkmal, dass damals den Fahrradfahrern gewidmet wurde, die an dieser Stelle von tadschikischen Extremisten getötet wurden.
Dies passierte vor knapp einem Jahr und macht mich sehr traurig.
Menschen die mit dem Fahrrad ein Abenteuer erleben wollten, sich mutig auf die harte Strecke des Pamir Highways aufgemacht und hier total unnötig den Tod gefunden haben, etwas, dass einem zu denken gibt.
So stehen wir also da und betrachten die Gedenkstafel, hängen ebenfalls eine Schleife an das Fahrrad dass hier aufgestellt wurde.
Die Strasse ist dicht befahren und ununterbrochen läuft der Verkehr, es ist laut, heiss und staubig.
Wir fahren weiter und versuchen in Nurak an einem grossen Stausee einen Übernachtungsplatz zu finden, was wieder ziemlich schwierig ist, weil die Besiedlung hier immer dichter wird.
Am Ende landen wir beinahe auf einem Militärareal, werden dort wieder weggeschickt und finden dann auf einem unbebauten Gelände doch noch eine Ecke, in der wir mit zwei Fahrzeugen stehen können.
Zum Abendessen wärmen Tobi und ich noch den Rest der Pasta vom Vortag auf, dazu futtern wir noch ein wenig Melonen.
Wir lassen den Tag bei Mondschein ausklingen, wir sind viel gefahren und da der Schlafmangel vom Vortag sich bemerkbar macht, gehen wir ausnahmsweise mal früh zu Bett.
14.09.2019. Ein Besuch auf dem Afghan Market und weiter geht’s auf dem Pamir Highway
Der Morgen bricht an und wir setzen uns im Hotel an den Tisch, wo die Mädels des Hauses uns ein gutes Frühstück auftischen, bestehend aus gebratenen Eiern, Würstchen, frischgebackenem Brot und hausgemachter Marmelade.
Dazu gibt’s frischaufgebrühten Grüntee, ein guter Start in den Tag.
Anschliessend machen wir alles bereit und sehen dann zu, wie die Afghanen die Brücke über den Panji überqueren, im tadschikischen Zollgelände dürfen sie ihre Ware für den Markt vorbereiten.
Dies ist in Zusammenarbeit mit der UN und Japan entwickelt worden, um die Beziehungen zwischen Tadschikistan und Afghanistan in positivem Sinne zu pflegen, der Markt findet einmal in der Woche statt.
Wir ziehen los mit Kamera und Sonnenbrille und betreten das tadschikische Zollgelände, wo der Markt schon in vollem Gange ist.
Es wird so einiges angeboten, von Hühnern über Kleider, Haushaltsgeräte, Essen und Schuhen, bis zu Zement und Lehm.
Ich nutze den Moment um mal wieder ein paar Portraitbilder aufzunehmen, was mit dem grellen Sonnenlicht gar nicht mal so einfach ist.
Die Leute sind sehr freundlich und die Frauen behandeln mich wie eine eigene Tochter, sobald ich mit ihnen ins Gespräch komme.
Anhand wenig Russisch und keinem Englisch natürlich wieder einmal mit Händen und Füssen zugange, funktioniert dies aber bestens und wir geniessen die einmalige Erfahrung.
Die Leute sind sehr neugierig, wollen mit uns auf Fotos und wollen wissen, woher wir kommen, etc. es macht Spass hier zu sein.
Als der Markt langsam vorbei ist, fahren wir zu viert mit unserem Göppel den sehr steilen Weg hoch nach Karon, einer Stadt die vor 4500 Jahren gebaut wurde.
Hier sind zurzeit Archäologen aus Bulgarien und Russland an Ausgrabungen beteiligt, man findet sogar aus der Zeit der Seidenstrasse noch Güter aus Afrika und Arabien hier.
Ein 65-jähriger Tadschike erklärt uns auf Russisch die ganze Anlage von A-Z und obwohl wir nicht alles verstehen, kann er es uns auch mit Händen und Füssen sehr gut erklären, es macht Spass ihm zuzuhören.
So sind wir hier also eine weitere Stunde unterwegs und lassen uns die alten Geschichten aus einer Zeit lange bevor wir geboren wurden, erzählen und sind wieder einmal fasziniert.
Später fahren wir dann los nach Kalai Qum, wo wir kurz was einkaufen und dann weiterfahren.
Beim Military Checkpoint müssen wir wieder unsere Visa und die Pässe vorweisen, werden eingetragen und endlich nach weiteren 20Km kommt eine absolut gut geteerte Strasse.
So kommen wir wunderbar voran und legen tatsächlich nochmals 200Km zurück, bevor wir am Abend bei einem weiteren Guesthouse auf dem Parkplatz campen.
Da Margit noch Hackfleisch hat, kochen wir zusammen Spaghetti Bolognese zu Abend und setzen uns mit einer guten Flasche Rotwein an den Tisch um zu essen.
Wieder unterhalten wir uns lange und der Gesprächsstoff scheint nicht zu versiegen, was wir sehr schön finden.
Wir sind schon eine coole Truppe, das muss mal gesagt sein, verstehen uns blendend und verbringen eine tolle gemeinsame Zeit.
Als es schon wieder spät ist, kriechen wir müde in unsere Schlafsäcke.
13.09.2019. Heute nehmen wir es gemütlich 😊
Die Nacht ist so ruhig, dass wir am Morgen richtig ausgeschlafen aufwachen und mit Freude den nächsten Tag begrüssen.
Im Kabäuschen nebenan rumpelt es schon vor sich hin, auch Margit und Heinz sind bereits auf und Margit macht sich mit Kimba auf den Weg, um ihren täglichen Morgenspaziergang zu geniessen.
Wir klettern aus dem Auto und setzen dabei schon mal heisses Wasser für den Kaffee auf, dann setzen wir uns mit Blick auf die Berge, auf unsere Stühle.
Es ist noch kühl und die Sonne hat es noch nicht über die Bergkuppen hinausgeschafft, für uns aber so auch herrlich angenehm, es wird noch früh genug heiss.
Auf der afghanischen Seite des Panji, treiben Hirten ihre Ziegen und Schafe in die Berge hoch, auf der Suche nach besseren Weidegründen, was hier in der trockenen Umgebung gar nicht so einfach ist.
Margit und Heinz setzen sich in die langsam kommende Morgensonne und essen ein Müsli, Tobi und ich sind noch nicht hungrig, wir werden vermutlich irgendwo unterwegs zu Mittag essen.
Nachdem wir alle startbereit sind, fahren wir los und begeben uns wieder auf die undankbar miese Strasse, wo wir wieder nur im Schritttempo vorwärts kommen, tiefe Schlaglöcher und fehlende Teerbelege erschweren uns den Weg.
Das Tal selbst jedoch, ist immer noch atemberaubend schön, mit all den bunten Felsen und Bergen um uns herum, echt der Wahnsinn.
Der Panji wird immer breiter und ist an manchen Stellen so reissend, dass man keine Sekunde im Wasser überleben würde.
So tuckern wir auf der unebenen Strasse für weitere 60Km am Fluss entlang, winken wieder kleinen Kids und Familien, betrachten die Menschen bei der Heuernte und schauen rüber auf die afghanische Seite wo die Armut noch grösser ist, als in Tadschikistan selbst.
Bei einem kleinen Kaff in der Nähe von Kalai Qum finden wir ein Hotel mit Restaurant, direkt am Fluss bei einem afghanischen Zoll.
Tobi und ich halten hier an und setzen uns auf eines dieser Taptschan, den man als Schlafstätte aber such zum Essen benutzt.
Dann bestellen wir Manti und Suppe und blicken dabei auf den Fluss hinaus, Afghanistan ist wieder direkt gegenüber.
Ein Land das mich grundsätzlich sehr reizen würde, vor allem landschaftlich, aber zur heutigen Zeit einfach zu gefährlich um zu bereisen, besonders als Frau, schade.
Wir klären mit dem Hausbesitzer ab ob wir hier übernachten dürften, für 2.50USD pro Person, ist das für ihn absolut kein Problem.
Wir schicken Margit und Heinz die Koordinaten und sie treffen eine knappe Stunde später bei uns ein.
Gemeinsam richten wir uns ein und fläzen uns dann wieder auf den Taptschan, trinken Bier und geniessen die Aussicht.
Zum Abendessen gibt’s das Gleiche wie am Mittag aber da es so fein ist, stört es uns überhaupt nicht.
Wir gehen erst spät zu Bett, vor lauter schwatzen haben wir doch glatt die Zeit vergessen.
12.09.2019. Wir verlassen Khorog und fahren weiter auf dem Pamir Highway Richtung Duschanbe
Trotz, dass wir uns schon seit Tagen immer entlang der afghanischen Grenze befunden haben, ist es immer ruhig gewesen und oftmals wird uns auch gewinkt.
Nachdem wir am Morgen gemeinsam gefrühstückt haben, räumen wir zusammen und vereinbaren mit Heinz und Margit, dass der der zuerst einen Übernachtungsplatz entdeckt hat, dem anderen den Standort schickt, so muss nämlich auch keiner auf den anderen warten.
Da wir jedoch alle noch die Aufenthaltsbewilligung unserer Autos verlängern müssen, treffen wir uns eine halbe Stunde später wieder beim Tadschikisch-Afghanischen Zoll, weil man das dort erledigen muss.
Heinz ist schon mit dem Ein-Stern Beamten zugange, der sich in seinem Job ziemlich schwer tut.
Die temporäre Einfuhr eines Fahrzeuges ist in Tadschikistan nur für 15 Tage möglich, jedoch kann man dies hier oder in Duschanbe verlängern lassen, so also heute auch wir.
Das Verlängern ist übrigens kostenlos, auch wenn die Beamten gerne Geld verlangen um Kohle zu machen, so wie dieser heute.
Ganz ehrlich, ich habe ihn wirklich ausgelacht, weil ich von der verdammten Korruption so die Schnauze voll habe, ich finde es unglaublich dass man sogar nicht mal von der Polizei noch vom Militär sauber behandelt wird.
Auch Heinz weigert sich, ihm auch nur einen Cent zu geben und der beamte druckst herum und macht gar nix, bis ich ihm sage dass ich seinen Boss sprechen wolle, wo er Schiss bekommt.
Als Heinz ihm auch noch sagt dass er seinen Kontakt am Zoll anrufen solle, knickt er ein und füllt uns die neuen Formulare aus, stempelt es wiederwillig und drückt es uns in die Hand.
Für eine Prozedur die normalerweise nur 2 Minuten dauert, haben wir also wieder fast eine Stunde gebraucht, schon erstaunlich oder?
Immerhin kann es danach endlich losgehen, wieder folgen wir dem Panji weiter durch das endlose riesige Tal, kommen dabei an winzigen Dörfchen und Kommunen vorbei, winken den Kids und Erwachsenen und betrachten das harte aber auch freie Leben der Bewohner hier.
Es ist echt eine spannende Gegend hier, mit den Lehmhütten und Feldern, Bäumen und schroffen und riesigen Bergen, echt der Wahnsinn.
Die Strasse ist wie immer eine Katastrophe und wir rumpeln langsam durch das Tal, brauchen für wenige Kilometer den ganzen Tag und erreichen aber am Abend zum Glück einen höher gelegenen Übernachtungsplatz, wo man uns von der Strasse aus nicht sehen kann.
Ich koche für Tobi und mich ein Gemüsecurry, Margit und Heinz treffen erst zwei Stunden später bei uns ein.
Da es um halb sieben schon beinahe dunkel ist, beeilen wir uns meistens ein bisschen mit kochen, etc.
Immerhin brauchen wir heute Abend keine Lampe denn der Mond scheint so hell vom Himmel, dass es fast schon wie am Tag wirkt.
Es ist kühl aber nicht kalt als wir zu Bett gehen und herrlich ruhig, genau dass was wir mögen, und so hauen wir uns ganz entspannt in unsere Schlafsäcke.
09.-11.09.2019. Drei Tage in Khorog an der afghanischen Grenze
Am frühen Morgen frühstücken wir gemeinsam mit Jean und geniessen dabei eine hausgemachte Aprikosenmarmelade die so gut ist, dass ich dem Besitzer vom Guesthouse gerne ein Glas davon abgekauft hätte, leider will er das aus unbestimmten Gründen nicht.
Nach dem Frühstück reinigen Tobi und ich unsere Wassertanks wieder einmal, obwohl wir immer alles filtern, bleibt manchmal ein kleiner Sedimentbelag zurück.
Nachdem wir alles startklar gemacht haben, verabschieden wir uns von Jean und machen uns auf den Weg nach Khorog, der nächsten Stadt, wo wir uns mit Margit und Heinz verabredet haben.
Die Strecke dahin zieht sich nochmals ganz ordentlich weil die Strasse in einem absolut katastrophalen Zustand ist und man nicht schneller als 25Km/h fahren kann.
Wir brauchen also fast drei Stunden bis wir in Khorog eintreffen, passieren dabei nochmals einen Militär Checkpoint und kommen dann endlich an, Heinz hat uns schon einen Platz im Khorog Guesthouse reserviert.
Dort angekommen, treffen wir dabei auch auf Mijke und Dennis, sowie Maike und Albert, zwei Holländer die wir in der Mongolei, genauer gesagt in Khovd am Naadam Fest mal kurz kennengelernt haben.
So sind wir alle zusammen wieder mal eine bunte Truppe an Reisenden, wobei das Wiedersehen sehr herzlich ausfällt.
Wir stellen auf und essen zuerst mal was, anschliessend wird geplaudert und geplaudert, bis Margit, Heinz, Tobi und ich uns zum Inder aufmachen, um dort zu Abend zu essen.
Wir gehen das kurze Stück zu Fuss, einmal durch die halbe Stadt, es sind viele junge Leute unterwegs, streunende Hunde und es herrscht reger Verkehr auf der Strasse.
Bei Chicken Tikka Masala und Rice Byriani unterhalten wir uns weiter und machen uns erst spät am Abend auf den Rückweg.
Zurück bei den Autos, setzen wir uns zu den anderen die irgend ein komisches Kartenspiel spielen und bleiben dann alle noch bis fast ein Uhr morgens sitzen.
Am nächsten Morgen bin ich anfangs buchstäblich im Eimer, mir ging es die ganze Nacht schlecht, angefangen mit der Kotzerei, Bauchschmerzen und fiesem Durchfall, habe ich vom Auto bis zum Badezimmer und wieder zurück, wohl oder übel, mehrere Kilometer zurückgelegt.
Mit einer 1.5 Liter Flasche bestem Elektrolyt hänge ich am Morgen im Stuhl herum und betrachte ohne Lust auf essen die anderen, wie sie Honigbrote in sich hineinstopfen.
Nach einem weiteren Liter Tee bin auch ich langsam wieder dabei, doch heute nehme ich es gemütlich und mache nicht wirklich viel.
Tobi wühlt irgendwo im Auto herum und sucht irgendwelches Zeugs zusammen, dann geben wir noch gemeinsam die Wäsche auf.
Den Rest des Tages verläuft unspektakulär, ich schlafe den halben Nachmittag und sortiere an die achthundert Bilder, Dennis, Mijke, Maike und Albert sind heute weitergefahren Richtung Duschanbe.
Zu viert gehen wir am Abend ins Pamir Hotel um zu Abend zu essen, wobei ich mich für einen Teller Reis und eine Suppe entscheide.
Zurück beim Auto verschwinde ich sogleich in meinem Schlafsack, ich habe einiges an Schlaf nachzuholen.
Am Tag darauf hat Heinz Geburtstag, weshalb wir im Pamir Hotel Frühstücken gehen.
Margit hat extra noch einen Kuchen gekauft und Kerzen eingepackt, gemeinsam singen wir für ihn ein Happy Birthday.
Dann wird gefrühstückt und wir bleiben noch bis Mittags da sitzen und unterhalten uns, dass die Serviceangestellten schon fast befürchten, dass wir ewig vom Buffet essen, weshalb sie es schleunigst abräumen.
Auf dem Rückweg zu den Autos legen wir noch einen kurzen Stopp in einem kleinen Supermarkt ein, wobei ich wieder einmal staune, wie viel unnötige Süssigkeiten hier verkauft werden.
Die Regale sind vollgestopft davon, es ist echt unglaublich, dafür kriegt man dann auch nur sehr wenig Gemüse.
Immerhin können wir unseren Biervorrat wieder aufstocken und noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen, dabei machen wir auch gleich noch einen halt im Schnapsladen, weil Margit für Heinz eine Flasche Sekt kaufen will.
Nachdem wir uns für eine Flasche entschieden habe, übernehme ich sie und im Auto stellen wir sie gleich kalt, für den Nachmittag.
Da sich mein Magen schon wieder vollständig erholt hat, lassen wir es uns nicht nehmen, schon kurz nach Mittag das erste Mal auf Heinz anzustossen und ihn zu feiern.
So verläuft dann auch der ganze Nachmittag und gegen den Abend futtern wir ein paar Oliven mit Käse und Brot, Heinz und Tobi gehen noch Pizza holen und obwohl der sogenannte Sekt meilenweit entfernt von Sekt gewesen ist, haben wir einen sehr schönen Abend mit Bier und Wein.
Als es schon spät ist gehen wir dann auch bald ins Bett, schliesslich wollen wir am nächsten Tag weiterfahren.

08.09.2019. Abenteuer Wakhan Korridor
Nach einer Nacht mit Minustemperaturen wo sogar unsere Motorhaube gefroren ist, liegt der See wie ein klarer Spiegel vor uns.
Nicht eine Bewegung ist auf dem Wasser auszumachen, es ist friedlich und wunderschön.
Da nicht gerade der Wind geht, nutzen wir sogleich die Zeit und die Sonne um zu duschen, was dank gekochtem Wasser auch bei zehn Grad nicht allzu tragisch ist.
Anschliessend räumen wir wieder alles auf und machen uns auf den Rückweg zum Pamir Highway, wobei wir mit hohem Tempo über die Wellblechpisten brettern.
Um durch den Wakhan Korridor fahren zu können, müssen wir nach einem kurzen Stück Hauptstrasse schon wieder auf die nächste Schotterpiste abbiegen, doch bevor wir da losfahren, essen wir zuerst etwas.
Anschliessend geht’s los und wir brettern wieder über Stock und Stein, vorbei an atemberaubenden Berglandschaften, nähern wir uns nach ca. einer halben Stunde der afghanischen Grenze, wobei wir uns wieder an einem Militär Checkpoint einschreiben lassen müssen.
Anschliessend fängt der Wakhan Korridor an, ein riesiges endloses Tal, wobei man alles der afghanischen Grenze entlangfährt und dabei auch am Fluss namens Panji.
Die Strassen sind eng und wir überholen dabei viele Viehtreiber mit ihren Herden, angetrieben von Hirten auf Eseln oder zu Fuss.
Auch viele Touristen fahren an uns vorbei, chauffiert von tadschikischen Tourenanbietern geniessen sie die wunderschöne Strecke durch das Tal.
Hier herrschen ab und an nepalesische Strassenzustände, nur knappe zwei Meter breit und abfallend über mehrere hundert Meter, im Tal kann man abgestürzte Autowracks ausmachen.
Da wir uns solche Strecken ja gewohnt sind, macht das uns nichts aus, im Gegenteil, mir macht die Fahrerei grossen Spass.
Schon von Weitem können wir das riesige Gebirge des Hindukuschs ausmachen, ihre Spitzen ragen bis 7500m in die Höhe, der grösste Berg dort sogar 8080m.
Ihr Anblick ist der Wahnsinn, einfach faszinierend und umwerfend, überwältigend und grossartig!
Man weiss nicht genau wo der Hindukusch aufhört und der Himalaya beginnt, jedoch steht ein Grossteil davon in Pakistan und zieht dann nach Indien rüber.
Wir fahren durch ein Dorf namens Larangan, viele kleine Kids winken uns und hören gar nicht mehr auf, Hallo zu schreien.
Das Dorf ist klein aber sehr friedlich, direkt am Fluss und alle sind mit Landwirtschaft beschäftigt, es ist nämlich Heuerntezeit.
Ganze Familien sind zugange, sie bündeln das getrocknete Gras zu kleinen Haufen, welche sie entweder selbst tragen, oder auf Eseln zu ihrem Haus transportieren.
Eigentlich wollen wir hier irgendwo übernachten, doch es sind so viele Menschen unterwegs, das wir nirgends unsere Ruhe hätten, zudem hat ein Sandsturm eingesetzt, der es uns auch nicht gerade einfacher macht, weshalb wir weiterfahren und in Ishkashim einem grösseren Ort, ein Guesthouse aufsuchen.
Zuerst wollen wir eigentlich im Auto schlafen, da der Preis für ein Zimmer mit Abendessen und Frühstück aber gleich teuer ist, nehmen wir für die eine Nacht ein Zimmer.
Dabei lernen wir einen Schweizer aus der Westschweiz kennen, Jean ist mit seinem Motorrad unterwegs und gesellt sich für das Abendessen zu uns.
Nach Suppe und Buchweizen setzen wir uns nach draussen und plaudern mit dem Guesthouse Besitzer von Ren’s Guesthouse.
Als es spät wird, hauen wir uns aber in die Pfanne, wir wollen am nächsten Tag nach Khorog weiterfahren.
07.09.2019. Besuch auf dem Container-Market und auf dem Weg zum Bulunkul Köl
Am Morgen als die Sonne aufgeht, wird es endlich auch ein wenig warm und wir werden von einem strahlend blauen Himmel und einem wunderschönen Blick auf die Berge begrüsst.
Nach einem Kaffee räumen wir zusammen und fahren zurück nach Murgab, ich will mich unbedingt noch ein wenig auf dem Container-Markt umsehen.
Da der Sim Karten Verkäufer den einen Biker am Vortag über den Tisch gezogen hat, lauern wir dem zuerst auf um nachzukontrollieren, ob er dies auch bei uns gemacht hat, zum Glück hat er dies aber nicht gemacht, wir haben die richtige Anzahl an GB’s auf unseren Karten.
Wieder treffen wir auf Mijke und Dennis und diesmal gehen wir zu viert in ein nahegelegenes Restaurant, wo wir uns zu viert an einen Tisch setzen, Samsa futtern und Tee trinken.
Wir plaudern und unterhalten uns über die bevorstehende Strecke, die beiden wollen so schnell wie möglich nach Khorog, weil sie mit der Höhe Mühe haben, deswegen haben sie noch einen langen Weg vor sich.
Nach einem Selfie verabschieden sie sich und fahren los, Tobi und ich schlendern noch ein wenig auf dem Container-Market herum und entsorgen zugleich unseren Abfall in eine Tonne.
Es sind erstaunlich viele Touristen hier, was wir nicht erwartet hätten, auf dem Pamir Highway ist wirklich alles unterwegs, zu Fuss, mit dem Fahrrad, zu Pferd, mit dem Auto usw.
Wir inspizieren die einzelnen Container wo die Leute Seile, Halfter, Säcke und andere Sachen verkaufen, sowie Unmengen an Süssigkeiten, Gemüse und Früchte.
In einer betonierten Jurte entdecken wir sogar einen Metzger, ein halber Kuhschädel liegt noch herum, zudem ein paar Schafsschenkel, etc.
Leider haben die restlichen Container geschlossen, weshalb wir uns nach einer Stunde zum Auto zurückgesellen, um Richtung Bulunkul Köl zu fahren, einem See abseits des Pamir Highways.
Auf dem Weg dahin müssen wir bei einem Military Checkpoint anhalten und unser Visum zeigen, jeder Tourist der hier durchfährt, wird registriert.
Der Grund dafür ist simpel, ein Teil der Strecke führt direkt an der afghanischen Grenze entlang, weshalb man aus Sicherheitsgründen die Touristen regelmässig aufschreibt, im Falle einer Entführung.
Nachdem wir registriert wurden, dürfen wir weiterfahren, wobei uns die Strecke durch wunderschöne Berglandschaft führt.
Der Ort hier ist einfach unglaublich und fühlt sich eine wenig an als wären wir auf einem anderen Planeten unterwegs.
Es ist karg und trocken, windig und heiss, etwa so wie man sich vermutlich die Hölle vorstellt, nur um einiges schöner.
Die Strassen sind schlecht, haben viele Schlaglöcher oder zum Teil gar kein Asphalt mehr, sondern nur noch Schotter, trotzdem geniessen wir die Fahrt.
Bevor wir zum Wakhan Korridor abbiegen, geht es links weg wobei wir den Highway verlassen und über Schotter und Wellblechpisten fahren, direkt zum Bulunkul Köl.
Aber wir wollen zuerst noch ein Stück durch das Tal fahren und dabei einen Geysir anschauen, denn es hier gibt.
Es schiesst nicht gerade eine 15m Fontäne raus, mehr spuckt er an die 30cm Wassermasse, nicht gerade spektakulär.
Der zweite Geysir ist ausgetrocknet, nur noch ein weisser Kreis lässt sich ausmachen, Wasser spuckt er keins mehr.
Auf dem Rückweg wollen wir noch eine ehemalige Karawanenruine besichtigen, jedoch haben wir keine Lust auf eine Flussüberquerung, deshalb lassen wir es bleiben.
Nachdem wir noch den grossen Yassikul Köl besichtigt haben, fahren wir zum Bulunkul Köl zurück, um da zu übernachten.
Leider ist es so windig, dass wir alles herunterzügeln müssen, immerhin lässt es sich anschliessend herrlich ruhig schlafen.
06.09.2019. Wir verlassen Kirgistan und fahren über den Pamir Highway nach Tadschikistan
Um sieben Uhr sind wir auf und trinken bereits einen Kaffee, futtern je einen Quark und teilen uns einen Apfel, dann wird zusammengeräumt.
Wir fahren zurück auf den Pamir Highway und folgen der eher schlechten Strasse durch die Berge.
Es dauert nicht lange und der kirgisische Grenzübergang kommt in Sicht, wir müssen einen Moment warten, dann werden wir hereingebeten.
Das Witzige dabei, wir müssen die Schuhe ausziehen und mit den Socken eintreten, etwas dass auch für eine Premiere ist.
Wir müssen das russische Zolldokument, welches wir beim Verlassen der Mongolei ausgefüllt haben aushändigen und der korrupte Kerl will auch noch zehn Dollar dafür, womit wir nicht einverstanden sind.
Wir verlangen einen Beleg die er uns nicht geben will, versuchen darauf zu beharren aber leider ist man beim Zoll immer am kürzeren Hebel, weshalb wir ihm am Ende doch noch die zehn Dollar aushändigen.
Immerhin können wir danach weiter und unseren Pass ausstempeln lassen, wobei wir mit zwei Holländern ins Gespräch kommen.
Mijke und Dennis haben wir in Bischkek schon mal kurz angetroffen und mit ihnen geplaudert, nun sind sie auch wieder gleich weit wie wir.
Hintereinander fahren wir den ersten pass auf 4200m hoch wo wir ein paar Fotos machen, anschliessend geht’s hinunter auf 4000m, wo sich der tadschikische Grenzübergang befindet.
Dort angekommen, wollen wir unseren Pass wechseln, wir händigen dem Beamten den pass aus, auf welchen das tadschikische Visum lautet, dass er für uns einstempelt.
Leider bemerkt er ziemlich schnell, dass sich der kirgisische Stempel nicht in diesem Pass befindet, wobei wir ihm erklären, dass wir mit zwei Pässen reisen müssten, was nicht illegal ist, sie aber einfach nicht verstehen.
Nun ja wie dem auch sei, am Ende stempelt er das Visum mit der einen Passnummer ein und den anderen Pass, auf den das Visum nicht lautet, super!
Jetzt haben wir ein gültiges Visum dass auf einen Pass lautet, der keinen Eintrittsstempel hat.
Die Zollbehörde zickt wegen den zwei Pässen noch ein wenig herum, dann ist aber gut und wir können endlich weiterfahren.
Unser Ziel ist es, bis nach Murgab zu fahren und dort zu übernachten, ein weiter Weg liegt dabei vor uns.
Wir befinden uns mehr oder weniger konstant auf 4000m und müssen dabei über einen riesigen Bergpass fahren, den Ak Baital Pass mit einer Höhe von 4655m.
Der Pamir Highway gehört zu den höchstgelegenen Bergstrassen der Welt, nur der Karakorum Highway ist noch höher.
Wir fahren durch eine atemberaubende Bergwelt und schon bald kommt nach dem Karakul See wo wir uns noch mit einem Fahrradfahrer unterhalten haben, der grosse Pass in Sicht.
Unser Auto qualmt blau und wir schaffen es im ersten Gang in der Untersetzung gerade mal mit Schritttempo über den Ak Baital Pass.
Wir steigen aus um ein paar Fotos zu machen und stellen dabei fest, dass hier die Luft noch um so einiges dünner ist, als wir es bisher erlebt haben.
Der Himmel ist dunkelblau und wir fahren auf der anderen Seite des Passes langsam wieder herunter, folgen der riesigen Hochebene durch wunderschöne Täler und sind von der traumhaften Landschaft begeistert.
Stunden später treffen wir endlich in Murgab ein, wo wir beim Container Market zuerst eine Sim karte kaufen.
Dort treffen wir auch wieder auf Mijke und Dennis die es ebenfalls bis nach Murgab geschafft haben.
Wir plaudern nochmals ein wenig und verabschieden uns wieder, wir wollen etwas ausserhalb des Ortes schlafen.
Nachdem wir uns etwas ausserhalb auf einem guten Platz eingerichtet haben, essen wir nur noch ein paar Samsa zum Abendessen und gehen dann bald darauf ins Bett.