12.+13.11.2019. Ein Leck am vorderen Differenzialgetriebe zwingt uns zurück nach Tiflis

Wir sind am Morgen relativ zeitig wach und nach ein bisschen Geplauder und ein paar Fotos, verabschieden wir uns von Katja und Jörg, die noch heute in die Türkei einreisen wollen.
Da wir am Vortag festgestellt haben dass unser vorderes Differenzialgetriebe Öl verliert, müssen wir schleunigst in die Garage um herauszufinden, woran es liegt.
Deshalb machen wir uns sobald wie möglich auf den Weg nach Tiflis, weil dort die nächstgelegene Toyota Garage ist und wir so am einfachsten an die benötigten Teile herankommen.

Der Weg dahin beträgt an die 250Km und geht dabei zuerst durch ein sehr langes Tal, mit kleinen Baustellen und 40er Zonen die einen dazu zwingen, langsam zu fahren und weshalb man nicht besonders gut vorankommt.
Da Tobi noch etwas verkatert ist, nehme ich die Fahrt auf mich und kurve durch die engen Strassen, vorbei an Dörfern und Städtchen.
Während der Fahrt bin ich immer wieder erstaunt, wie dicht besiedelt Georgien ist und wie dicht auch der Verkehr ist, obwohl hier verhältnismässig gar nicht so viele Menschen leben.
Die jungen Leute reisen nämlich grösstenteils nach Russland und in andere Länder aus, weshalb in diesem Land vor allem viel ältere Leute leben.

Die Fahrt nach Tiflis zieht sich und ich brauche gute vier Stunden bis ich in die Nähe der Stadt komme, wo ich mich anschliessend durch den dichten Verkehr dränge und mich darüber aufrege, dass die Georgier es zum Teil nicht mal fertigbringen, in der ihnen zugeteilten Spur zu fahren, ohne deren Linie zu überqueren.
Bei der Garage angekommen, haben die Leute spontan leider keine Zeit, deshalb müssen wir einen Termin für den nächsten Tag aushandeln.

Wir beschliessen, ein Hotel gleich in der Nähe der Garage zu nehmen und uns dort einzuquartieren, damit wir am nächsten Morgen sogleich rüberfahren können.
Für 19.- finden wir eine Unterkunft gleich um die Ecke und checken dort ein, das Auto können wir gleich auf dem hoteleigenen Parkplatz stehen lassen.
Die Gastgeber sind sehr freundlich und wollen uns sogleich auf Wien und Cha Cha (Schnaps) einladen, jedoch haben wir vom Vortag noch genug, weshalb wir höflich ablehnen.

Nach einer heissen Dusche ist es inzwischen schon Abend und wir machen uns auf die Suche nach einem Restaurant, um etwas zu Abend zu essen.
Wir werden nach einiger Sucherei fündig und bestellen ein Kalbsragout und dazu einfach einen Salat und Brot, es ist superfein.

Zurück beim Hotel werden wir dann zwangshalber doch noch zu Wein eingeladen und plaudern noch eine Weile mit dem Hotelinhaber, ehe wir uns verabschieden und ins Bett gehen.

Am nächsten Morgen stehen wir um Punkt halb zehn vor der Toyota Garage, die leider erst um die Uhrzeit öffnet.
Nachdem wir bei der Anmeldung den Auftrag abgeholt haben, fahren wir mit der Karre in die Garage rein und besprechen nochmals alles, bevor sich ein Mechaniker an die Arbeit macht.

Als erstes wird beim Differenzial das Achsenöl abgelassen, welches zum Glück eine klare Farbe hat, ein gutes Zeichen.
Anschliessend werden die Räder auf beiden Seiten entfernt, alle Dichtungen sowie das Gleichlaufgelenk herausgenommen, dann kommt die Achse an die Reihe, die der Mechaniker sorgfältig herausziehen muss.
Auch die sieht zum Glück sehr gut aus, keine Dellen, Risse oder anderes kann man entdecken.
Jetzt wird das Differenzialgetriebe geöffnet und nachdem der Mechaniker es geöffnet hat, sehen wir das Problem sofort.
Die Dichtung ist komplett hinüber, es ist kaum noch was davon vorhanden, zum Glück eine kleine Sache und nichts Schlimmeres, wir haben auch hier nochmals Glück gehabt.
Trotzdem muss der Mechaniker das Gehäuse sowie das Getriebe komplett entfetten und reinigen, um es auf Schäden zu kontrollieren, wobei er zum Glück ebenfalls nichts findet.

Während der anschliessenden Mittagspause essen Tobi und ich im angrenzenden Restaurant etwas zu Mittag, wir bestellen Imeretian Khachapuri und einen Teller Auberginen mit Walnusspaste, beides ist hervorragend.
Da wir nicht alles essen mögen, nehmen wir den Rest mit um ihn zum Abendessen zu verspeisen.
Zurück in der Garage wird die Dichtung des Differenzialgetriebes gewechselt, alles wieder zusammengesetzt und dann wird die Achse sowie das Getriebe mit neuem Achsenöl wieder aufgefüllt.

Um drei Uhr nachmittags können wir die Garage wieder verlassen und uns auf den Weg nach Aspindsa machen, wo wir für morgen mit Christina und Urs verabredet sind.
Das bedeutet, die gleiche Strecke wieder zurückzufahren und unterwegs irgendwo zu übernachten.
Diesmal fährt Tobi und ich betrachte die Landschaft die an uns vorbeizieht, während die Sonne immer weiter untergeht.
Beim Borliomi Nationalpark finden wir einen Übernachtungsplatz zwischen hohen Tannen und ich mache uns einen Salat mit frischen Kräutern zum Abendessen, zusammen mit dem aufgewärmten Imeretian Khachapuri.

Es wird ziemlich schnell kalt und bevor der Mond am Himmel aufgeht, ist es im Wald stockdunkel.
Wir bleiben noch eine Weile wach und lesen, anschliessend aber löschen wir das Licht und gehen ins Bett.

 

11.11.2019. Wir verlassen Armenien und fahren zurück nach Georgien, wo wir das Kloster Vardzias besichtigen

Minus sieben Grad sind es am frühen Morgen und bevor die Standheizung nicht auf Hochtouren läuft, denken wir erst gar nicht daran, aus dem Schlafsack zu schlüpfen.
Ein heisser Kaffee und Honigbrote zum Frühstück, dazu einen Apfel und schon sieht die Welt wieder viel besser aus.
Die Sonne ist bereits aufgegangen und wärmt unser Auto zusätzlich, als wir abwaschen und die Sachen in der Kiste verstauen.

Nachdem wir startbereit sind, steigen wir zu Fuss auf den Hügel und geniessen die wunderbare Aussicht auf das Tal und die Berge.
Überall liegt ein wenig Schnee und die Sonne lässt ihn weiss glitzern, es sieht wunderschön aus.

Wir kehren zum Auto zurück und machen uns auf den Weg zur Grenze, die nicht mehr weit entfernt ist, dabei nehmen wir aber eine ungeteerte Nebenstrasse um uns ein paar sehr abgelegene Dörfer anzuschauen.

Hier draussen herrscht richtige Armut, es erinnert uns an den Osten in Russland.
Riesige Heuhaufen um das Vieh im langen und kalten Winter durchzufüttern, stehen vor den Häusern, verschrottete Maschinen und Autos füllen den Hof.
Aus den Schornsteinen steigt Rauch auf und ein paar Hirten sind mit ihren Rindern unterwegs, um noch die letzten kargen Grashalme abzugrasen.
Die Häuser haben zum Teil keine Fensterscheiben mehr, die Mauern haben tiefe Risse und ein paar Plastikplanen decken manchmal behelfsmässig das Dach.

Die Gegend hier ist wunderschön und einmalig, mit den Bergen im Hintergrund und trotzdem lebt genau hier die ärmste Bevölkerung, es ist sehr eindrücklich und macht einem mal wieder aufs Neue bewusst, wie gut man es selbst hat.

Wir fahren weiter und kommen bei der Grenze an, wo es ziemlich flott vorangeht, weil hier nämlich kein Mensch durchzufahren scheint.
Nach nicht mal einer halben Stunde sind wir schon wieder zurück in Georgien und auf dem Weg zum Kloster Vardzia, wobei uns die Strasse durch ein wunderschönes Tal mit alten Burgen und hohen Felsen führt.
Beim Parkplatz angekommen, fällt uns ein Mercedes Sprinter mit Deutschem Nummernschild auf, der ebenfalls dort steht, doch es ist niemand zu sehen.

Wir gehen zum Ticketoffice und laufen anschliessend die Strasse hoch, die uns zum Eingang des Klosters führt, welches komplett in Fels gehauen wurde.
Das UNESCO Welterbe wurde im 12. Jahrhundert in den Berg Eruscheti gebaut, ursprünglich war es aber gar kein Kloster sondern eine Grenzfestung, die damals vom König Giorgi dem Dritten erbaut wurde, um das Land gegen die Perser und Türken zu schützen.
Seine Tochter Tamara vervollständigte am Ende das Bauwerk als Kloster, welches auch heute noch von Mönchen bewohnt wird.

Es ist atemberaubend schön und riesig, man kann unzählige Räume und Gänge besichtigen.
Stundenlang laufen wir herum und treffen dabei auf die Deutschen mit dem Sprinter, Katja und Jörg.
Schlussendlich sind wir den Rest der Besichtigung zu viert unterwegs und plaudern, während wir irgendwann den Ausgang aus diesem Labyrinth suchen.

Unten beim Parkplatz angekommen, essen wir im Restaurant noch gemeinsam zu Abend und stellen uns dann mit den Autos auf den angrenzenden Parkplatz.
Da es schon wieder eiskalt ist, dürfen wir uns zu den beiden reinsetzen, wo wir bis morgens um eins bei Bier, Wein und Gin Tonic verhocken.

Da bei uns den ganzen Abend die Standheizung gelaufen ist, ist es immerhin kuschelig warm, als wir uns verabschieden und zu Bett gehen.

10.11.2019. Wir verlassen Jerewan und fahren wieder zurück Richtung georgische Grenze

Am Morgen geniessen wir nochmals ein herrliches Frühstücksbuffet und nach einer heissen Dusche packen wir unseren Kram zusammen und verstauen alles wieder im Auto.
Anschliessend gehen wir zu Fuss zum grossen Supermarkt, denn wir am Vortag entdeckt haben und kaufen frisches Gemüse und Käse ein.

Nach dem Einkauf kehren wir zum Auto zurück und fahren aus der Stadt raus, wobei wir noch irgend eine alte Kirche aus dem 4. Jahrhundert besichtigen, die Tobi auf der Karte gesehen hat.
Besonders spektakulär ist es nicht aber immerhin stimmt das Wetter und wir sind ein wenig an der frischen Luft unterwegs und können die Sonne geniessen.

Wir fahren weiter und die türkische Grenze liegt stets direkt neben uns, während wir durch abgelegene und zum Teil fast ausgestorbene Dörfer vorbeikommen.
Viele Häuser sind zerfallen, die Gärten verwildert und anstatt Fensterscheiben sieht man nur Plastik, alles wirkt etwas unheimlich und irgendwie fehl am Platz.
Hier haben mal Menschen gelebt und die Dörfer irgendwann verlassen, warum, wissen wir nicht.
Das Einzige was man manchmal noch sieht, sind ein paar Hühner die herumlaufen und vor sich hin gackern, sowie ein Rudel streunender Hunde.

Wir fahren durch eine sehr trockene Gegend wo es schon fast wie in der Wüste aussieht.
Spärliches Gras und karge Büsche, viel Gestein und Sand machen die Landschaft aus, für die Kühe, Esel, Pferde, Ziegen und Schafe ist es schwierig, hier ausreichend Nahrung zu finden.
Wir folgen weiterhin dem Grenzzaun und erst weiter nördlich verschwindet er aus unseren Augen.

Die Strecke zu einem höhergelegenen Bergsee zieht sich ewig hin und mit der Zeit werden die Strassen immer schlechter, weshalb wir zum Teil nur noch sehr langsam vorankommen.
Irgendwann gegen den frühen Abend kommen wir in die Nähe des See’s, der aber ziemlich ausgetrocknet wirkt, weshalb wir umdrehen um auf einer wunderschönen Ebene zu übernachten, mit Blick auf die Berge ringsum.
Da wir den ganzen Tag gebraucht haben um dahinzufahren, steht die Sonne bereits tief am Himmel.

Ich brate uns zum Abendessen zwei Steaks mit Salzkartoffeln und einem Kräuterdip aus Knoblauch, Koriander, Dill und Petersilie.
Wir sind hungrig, denn wir haben seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, von dem her passt uns dieses feine Abendessen wunderbar.

Als es dunkel wird und der Mond aufgeht, glitzert der Boden, er gefriert bereits.
Wir bleiben noch lange wach und lesen, viel mehr kann man im Dunkeln im Auto auch nicht machen.
Manchmal fehlen einem da so richtig die langen und warmen Sommertage, wo man noch richtig lange draussen sitzen konnte und ein Glas Wein getrunken hat.

Die Tage werden immer kürzer und kälter, somit gehen wir meistens schon ziemlich früh zu Bett, ausser heute.

09.11.2019. Sightseeingtour durch Armeniens Hauptstadt Jerewan

Eine heisse Dusche, ein starker Kaffee und ein überraschend üppiges Frühstücksbuffet, vertreiben unseren leichten Kater und die Kopfschmerzen, die vom armenischen Bier Kilika stammen.
Nachdem wir uns noch ein wenig ausgeruht haben, machen wir uns mit der Kamera auf den Weg, um die Stadt zu besichtigen.

Jerewan ist eine typisch russische Stadt mit grossen Parks und alten Gebäuden, riesigen Plätzen, Monumenten und vielen kleinen Restaurants, zudem erstaunlich sauber.
Zuerst besichtigen wir einen kleinen Park der voll mit Gemälden und deren Künstlern ist, hier gibt es alle Arten von Kunststilrichtungen zu besichtigen, darunter auch das eine oder andere, was mir gut gefällt.

Anschliessend geht es weiter und wir gehen entlang der grossen Hauptstrassen wo leider die kleineren Geschäfte nach und nach verschwinden und Luxusmarken wie Dior, etc. Platz machen.
In einem syrischen Restaurant essen wir einen wunderbar leichten und frischen Salat und machen uns dann wieder auf den Weg, um Jerewan zu besichtigen.

Unzählige Souvenirläden machen uns darauf aufmerksam, dass auch hier der Tourismus nicht ausbleibt, sondern mehr und mehr zunimmt.
Wir besuchen weitere riesige Plätze mit alten Gebäuden, schlendern durch die Mall, schauen in kleine Gässchen und besichtigen Kirchen.
Jerewan gefällt uns, in dieser Stadt herrscht eine tolle Atmosphäre und es macht Spass, sie zu erkunden.
Wir sind stundenlang unterwegs, streifen durch die Läden und kaufen uns für ins Auto einen kleinen Glücksbringer.

Als es schon fast dunkel ist, kehren wir zum Hotel zurück um die Kamera im Zimmer zu lassen, ehe wir uns für ein typisch armenisches Abendessen wieder auf den Weg machen.
Wir gehen diesmal auf die andere Seite des Stadtzentrums, wo wir ein Restaurant in einem alten Keller aufsuchen wollen.

Wir bestellen Dolma, (Gedämpften Reis mit Hackfleisch, eingewickelt in Traubenblättern) sowie eine Art Ojakhuri einfach mit Rind anstatt Schwein, (Pfanne mit Bratkartoffeln, Gemüse und Fleisch) sowie eine armenische Käseplatte.
Das Essen schmeckt uns, es ist sehr ähnlich wie die georgische Küche, bäuerlich und rustikal.
Überraschenderweise werden wir dabei von einer armenischen Band begleitet, mit Akkordeon, Flöten und Trommeln, sowie einem sehr theatralischen Sänger.

Nach dem Essen lauschen wir noch eine Weile den armenischen Klängen und machen uns dann langsam auf den Rückweg, wobei wir noch einen grossen Supermarkt entdecken, wo wir am nächsten Tag noch einkaufen können.

Zurück im Zimmer, besprechen wir die Pläne für die nächsten Tagen, studieren die Karten und gehen dann bald ins Bett

08.11.2019. Ein für uns historischer Moment und auf dem Weg nach Jerewan

In der Nacht heulen die Goldschakale so laut, dass ich das Gefühle habe, sie stünden direkt neben der Karre.
Als uns am Morgen die Sonne weckt, werfen wir zuerst einen Blick auf den riesigen Ararat, der mit seiner Höhe von 5137m majestätisch auf der türkischen Seite steht, welches übrigens mal zu Armenien gehörte.

Im ersten Weltkrieg kamen bei einem türkischen Genozid an die Armenier ca. 300’000 bis 1.5 Millionen Menschen ums Leben, angeführt wurden die Türken damals vom jungtürkischen Komitee, Einheit und Fortschritt der gebildeten Regierung des osmanischen Reichs.
Da die Türken bis heute nicht zu dieser Geschichte stehen, sind die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ziemlich schlecht.
Dass die Armenier dabei diesen wunderschönen Berg sowie die alten Kirchen von Kars an die Türkei verloren haben, ist sehr traurig.

Nach einem Kaffee und ein wenig Brot, gehen wir auf den gleichen Berg hoch wie am Vorabend und blicken auf den Ararat und die Türkei hinüber, deren Wachhäuschen in der Morgensonne gut auszumachen sind.
Der Blick auf die andere Seite ist für uns ein historischer Moment, denn vor ziemlich genau zweieinhalb Jahren standen wir am Anfang unserer Reise auf der anderen Seite in der Türkei.

Damals noch völlig grün hinter den Ohren, haben wir dort gestanden und von den weiteren Ländern geträumt, nun haben wir diese alle bereist und sind doch ein bisschen stolz, dass wir so weit gekommen sind.
Der Kreis scheint sich langsam aber sicher zu schliessen.

Wir bleiben noch eine Weile stehen und erinnern uns an die Zeit damals, kehren dann zum Auto zurück und fahren das kurze Stück bis zum Parkplatz.
Dort stellen wir die Karre ab und besichtigen das wunderschöne Kloster Khor Virap, das einem ebenfalls eine tolle Aussicht auf den Ararat beschert.
Das Kloster wurde im 17. Jahrhundert gebaut und mit dem grossen Vulkan im Hintergrund, bildet es doch eine einmalige Kulisse.

Wir gehen eine Weile herum, betrachten die alten Mauern und geniessen die Sonne, kaufen bei den Ständen ein paar schöne Schälchen und kehre dann zum Auto zurück.
Wir machen uns auf den Weg nach Jerewan, wobei wir aber in Garni noch einen Zwischenstopp einlegen um dort eine alte Festung im römischen Stil zu besichtigen, die im ersten Jahrhundert vor Christus gebaut wurde.
Leider mussten wegen Schäden, viele originale Steine durch neue ersetzt werden, was dem Gebäude den historischen Charme nimmt.
Nach Besichtigung dieser Festung geht es ab nach Jerewan, welches von hier aus nicht mehr weit ist.

Dort haben wir für zwei Nächte ein Hotel gebucht, welches sich mitten im Stadtzentrum befindet.
Nachdem wir dort bei den Parkplätzen mit einem Armenier verhandelt haben, schieben wir ihm ein bisschen Geld, damit er ein Auge auf unser Auto hat.

Wir checken im Hotel ein und essen zuerst eine Kleinigkeit, dann wird erstmals heiss geduscht.
Am späteren Abend gehen wir dann noch in eine Bar und bleiben dann im Irish Pub mit ein paar Armeniern hängen.

Erst um zwei Uhr morgens kehren wir aufs Zimmer zurück und hauen uns aufs Ohr.

07.11.2019. Armenische Gastfreundschaft und auf dem Weg zum Khor Virap Kloster

Der Boden ist noch gefroren, als wir aus dem warmen Auto herausklettern und einen Blick auf die wunderschöne Landschaft werfen.
Ein paar Kühe trotten an uns vorbei um vom eiskalten Wasser zu trinken, anschliessend bleiben sie in der Morgensonne stehen, um sich den Buckel zu wärmen.
Auch wir stellen uns für einen Moment in die Sonne um uns aufzuwärmen, denn sie ist erstaunlich stark.

Anschliessend fahren wir weiter und kommen dabei an einem kleinen Dorf vorbei, wo draussen Säcke mit frischen Kartoffeln stehen.
Da wir noch welche brauchen, halten wir bei einem der kleinen Verkaufsstände an und bitten die ältere Dame, uns zwei Kilogramm davon abzufüllen.

Als sie uns und unser Auto sieht ist sie so aus dem Häuschen, dass sie sogleich ihren Mann ruft, der mit einer alten Waage gerannt kommt.
Als er uns sieht, nimmt er die Waage gleich wieder mit und uns auch, denn zuerst werden wir sofort in ihr Haus eingeladen.
Selbstgebrannten Schnaps, Wein, Kompott, hausgemachter Käse und Kefir, Bratkartoffeln und Gemüse sowie das armenische Brot namens Lawasch wird uns aufgetischt, dann wird angestossen.

Es ist erst kurz nach halb elf Uhr morgens, Aschot und seine Frau Theresa jedoch interessiert das nicht, sie haben einfach nur eine riesige Freude an uns.
Der Schnaps hat um einiges mehr als vierzig Prozent, da sind wir uns sicher, trotzdem schmeckt er nicht schlecht.
Ich jedoch bleibe bei einem Gläschen, da einer von uns ja noch fahren muss und die Polizei in Georgien doch ziemlich streng ist.

Mit Russisch, Händen und Füssen sowie Fotos auf dem Handy verständigen wir uns ziemlich problemlos und fühlen uns dabei total wohl.
Als es Zeit wird um aufzubrechen, schenken sie uns die Kartoffeln und füllen den Rest der Tasche noch mit Knoblauch und Früchten auf, alles aus dem eigenen Garten.
Die zwei sind echt so lieb und grosszügig, dass Tobi Aschot seine Trekkingschuhe schenkt, die er in Vladivostok gekauft, aber nie getragen hat.
Die beiden haben ungefähr dieselbe Grösse und Aschot strahlt über das ganze Gesicht.

So verabschieden wir uns herzlich von den beiden und bedanken uns, steigen ins Auto und winken, während wir weiter in Richtung Süden fahren.
Wir fahren durch die Berge und ein wunderschönes Tal und besichtigen dabei das Kloster Surp Astvatsatsin, dass zwischen hohen Felsen auf einer Anhöhe steht.
Das Licht ist perfekt und wir können ein paar schöne Fotos machen, die Umgebung erinnert uns mit ihren roten Felsen ein wenig an Australien.

Im nahegelegenen Ort Areni probiere ich ein paar verschiedene Weine, während Tobi sich eine Höhle ansieht, ich kaufe gleich zwei Flaschen ein und futtere mich dabei durch ein Käseplättchen.
Anschliessend geht die Fahrt weiter, denn wir wollen hinter dem Kloster Khor Virap übernachten, weil wir dieses am nächsten Tag besichtigen wollen.

Dort angekommen, finden wir uns sehr nahe an der armenisch-türkischen Grenze, die wegen anhaltenden Konflikten immer noch geschlossen ist.
In einer sehr grossen Steingrube stellen wir uns für die Nacht hin, so dass wir von oben kaum sichtbar sind.

Nach einem Auberginensalat mit getoastetem Brot, spazieren wir im Mondschein auf den angrenzenden Berg, damit wir noch ein wenig Bewegung haben.
Ständig sind von den Grenzen aus fremdartige Geräusche zu hören, es ist ein bisschen unheimlich.
Wir hören in der Nähe Goldschakale heulen, ihr hohes und durchdringendes Gejaule nimmt man meilenweit wahr.

Zurück beim Auto stellen wir fest, dass es in der Grube um einiges kälter ist, als oben auf dem Berg, doch dank Standheizung, können wir auch heute wieder in ein warmes Bett kriechen.

06.11.2019. Unser erster Tag in Armenien und wir fahren zum Sewan Lake

Es ist eine kalte Nacht doch die Morgensonne wärmt zusätzlich zur Standheizung unsere kleine Bude auf.
Nach einem Kaffee und ein wenig Brot mit Butter und Honig, machen wir uns startklar, denn wir sind gespannt auf Armenien und was uns hier alles erwartet.
Wir holpern von unserem Platz aus zurück auf die Hauptstrasse und fahren durch ähnliche Dörfer wie in Georgien, immer mit einer wunderschönen Kirche, kleinen Geschäften, buntdurcheinandergewürfelten Häusern und deren Vorgärten.

Bei einer Tankstelle finden wir nebenan eine Quelle um unsere Wasservorräte aufzufüllen und nachdem wir dies erledigt haben, fahren wir weiter und zuerst zum Parz Nationalpark wo ein kleiner See liegt, mitten im Wald.
Das Wetter ist top und es ist erstaunlich warm, trotz der späten Jahreszeit, worüber wir natürlich total happy sind.

Am Parz Lake angekommen, spazieren wir um den See herum durch wunderschöne und bunte Herbstwälder, das Wasser ist so glatt wie ein Spiegel und ausser uns ist kein Mensch unterwegs.
Leider ist auf der anderen Seite des See’s plötzlich kein Wanderweg mehr vorhanden, weshalb wir kreuz und quer über die Böschungen und Abhänge klettern müssen.
Zurück beim Auto schwitzen wir schon fast, was sich aber schnell ändert als wir auf eine Hochebene hochfahren, die auf über 2000m liegt.

Dort befindet sich der Sewan Lake, einer der grössten Bergseen auf der europäischen Kontinentalplatte, mit einer Gesamtlänge von 75Km.
Direkt am See befinden sich zwei uralte Kirchen die wir besichtigen, wobei uns hier tatsächlich ein paar Touristen begegnen.
Die Kirchen liegen wunderschön auf einem Hügel gebettet, mit Blick auf den kleinen Kaukasus und dessen Schneebergen und hier im Sewan Lake auf etwa 25m Tiefe, findet man übrigens auch den Sewan Mondstein, der bei den Ständen überall zum Verkauf angeboten wird.
Wir gehen eine Weile herum, betrachten die alten Bauten und setzen uns dann für einen Kaffee und Baklava in ein Restaurant.

Obwohl die Sonne wirklich stark ist, ist der Wind doch ziemlich kalt und ich bin froh über mein Thermojäckchen und die guten und warmen Schuhe.
Nach Baklava und Kaffee geht es weiter am See entlang, wo wir uns aber zeitig einen Platz zum Übernachten suchen, wir werden glücklicherweise direkt am See fündig.

Mit Bier und Wein betrachten wir die Sonne, die hinter den Bergen untergeht und rosafarbenes Licht auf den Wasserspiegel wirft.
Als auch die letzten Farben am Horizont verschwunden sind, essen wir noch kurz was zu Abend und stellen dann die Standheizung an, denn es scheint auch in dieser Nacht wieder eiskalt zu werden.

Nachdem wir noch ein bisschen gelesen haben, löschen wir bald darauf das Licht, während draussen der Mond aufgeht.

05.11.2019. Wir verlassen Georgien und fahren nach Armenien

Nachdem wir geduscht, gepackt und gefrühstückt haben, beziehen wir unsere Matratzen mit frischen Bezügen, räumen unseren Kram ins Auto und checken aus dem Hotel aus.

Zuerst geht’s zum Carrefour, wo wir einiges an Lebensmitteln einkaufen müssen, anschliessend verlassen wir Tbilisi und fahren in Richtung armenische Grenze.
Der Weg dahin ist nicht besonders weit und wir nehmen es deshalb gemütlich mit der Fahrt, kaufen unterwegs frische Äpfel und betrachten die ständig wechselnde Landschaft, die an uns vorbeizieht.

Am Zoll angekommen, müssen wir eine Weile warten, weil ziemlicher Betrieb herrscht, die anderen Fahrer drängeln und die Abfertigung langsam vorangeht.
Als wir schliesslich an der Reihe sind, muss ich zu Fuss über die Grenze und auf der anderen Seite warten, während Tobi die Formalitäten für das Auto erledigt.
Ich stelle mich an der Reihe an, die ziemlich schnell kürzer wird und als ich am Schalter stehe und meinen Pass abgebe, wird da kaum reingeschaut, weil der Film der auf dem Handy des Beamten läuft, wohl um einiges spannender zu sein scheint.
Mit einem schlechtgelaunten Nicken und dem Austrittsstempel im Pass, werde ich von der georgischen Grenze verabschiedet.
Ich verlasse das Gebäude und warte bis Tobi endlich kommt, der immer noch in der Reihe steht und wartet, bis er durchfahren kann.

Nach zehn Minuten steige ich wieder ins Auto und wir fahren weiter bis zur armenischen Grenze, wo ich wieder zu Fuss durchgehen muss.
Nachdem ich meinen Stempel geholt habe, stelle ich mich beim Geldwechselschalter an und rechne schon mal im Voraus den Kurs aus, ehe ich dem Herrn hinter dem Tresen die entsprechende Summe an Dollar gebe.
Hinter mir drängen schon wieder Leute nach vorn und ich verteidige mit Ellbogen meinen Platz am Schalter.

Ich verlasse anschliessend das Gebäude und warte auf Tobi, der noch mit der Inspektion beschäftigt ist, anschliessend erledigen wir die Papiere fürs Auto und schliessen eine Versicherung ab.
Nachdem wir auch noch die Sim Karten organisiert haben, sind wir endlich bereit für Armenien.

Wir lassen das Zollgelände hinter uns und machen uns sogleich auf den Weg um einen Schlafplatz zu finden, denn die Sonne steht schon ziemlich tief.
Auf einer höhergelegenen Ebene finden wir schlussendlich einen ruhigen und schönen Platz mit einer tollen Aussicht auf das Tal.

Dort richten wir uns ein und lassen frühzeitig die Standheizung laufen, denn es ist ziemlich kalt und während das Auto sich langsam aufwärmt, betrachten wir den wunderschönen Sonnenuntergang.

Anschliessend kochen wir was zu Abend, waschen mit heissgekochtem Wasser ab und chillen dann noch eine Weile, ehe wir zu Bett gehen.

03.+04.11.2019. Nochmals zwei Tage in Tbilisi

Am frühen Morgen begeben wir uns zum Frühstücken nach unten in den Keller, der echt schön eingerichtet wurde, mit alten Tonkrügen, gewobenen Teppichen, diversen georgischen Dekorationen und mit Liebe zum Detail.
Nach Omelette, Brot und Käse, sowie Marmelade und Brot kehren wir aufs Zimmer zurück, wo wir uns zuerst nochmals hinlegen.

Ich fühle mich wieder total erkältet, es scheint als ob ich die ganze Sache verschleppt hätte, was echt mühsam ist, irgendwie scheint bei uns gerade ein bisschen der Wurm drin zu sein.
Immerhin geht es Tobi um einiges besser, er hat auch wieder richtig Appetit.
Ehrlichgesagt gibt es von diesem Tag nicht besonders viel zu erzählen, ausser dass wir uns nach einem Tag im Bett, mit dem Taxi auf den Weg in die Stadt gemacht haben, um dort zu Abend zu essen und uns mit Christine und Urs zu treffen.

Die beiden haben wir damals zuerst in Arslanbob kennengelernt und dann in Osch in Kirgistan wieder getroffen.
Während wir nach Tajikistan und Usbekistan nach Russland zurück sind, sind sie durch Turkmenistan und den Iran gefahren.
Hier in Georgien haben wir es nun geschafft, dass wir uns nochmals treffen, nach dem Abendessen auf einen Drink.

Wir bestellen via Yandex ein Taxi und fahren damit ins Stadtzentrum von Tbilisi, wo wir zuerst etwas essen gehen.
Nach griechischem Salat, Spaghetti carbonara und BBQ Chicken, (ja wir brauchten eine Abwechslung), treffen wir uns also mit Christine und Urs, worüber wir uns mega freuen.
Dank einem Heizpilz können wir bequem draussen sitzen und ein Glas Wein trinken.

Wir erzählen uns gegenseitig die letzten Erlebnisse und erfahren dabei ein paar sehr interessante Dinge.
In der Hoffnung, dass wir uns unterwegs nochmals irgendwo treffen werden, verabschieden wir uns am Ende noch mit einem Selfie und begeben uns dann auf den Rückweg zum Hotel.
Dort angekommen, gehen wir sogleich ins Bett.

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Am nächsten Morgen schlafen wir aus frühstücken und beschliessen spontan, noch eine Nacht länger hierzubleiben, vor allem wegen meiner hartnäckigen Erkältung.

Nachdem wir verlängert haben, machen wir uns sogleich an die Arbeit um unsere Matratzenbezüge abzuziehen und alle Tücher und Lappen zusammenzusammeln, um alles in die Wäsche zu geben.

Anschliessend putzen wir mal wieder den ganzen Dreck raus, nehmen den langen Teppich aus dem Auto und gehen damit zu Fuss zur Autowaschstation beim Carrefour, um in mal ordentlich zu putzen.
Obwohl ich den Teppich jeden Morgen mit der Bürste reinige, kommt eine richtig braune Brühe raus, echt erstaunlich.
zufrieden dass er anschliessend wieder sauber ist, kehren wir damit aufs Zimmer zurück, wo wir ihn auf dem Balkon trocknen lassen können.

Den Rest des Tages verbringe ich damit, Blog zu schreiben und hochzuladen, Buchhaltung zu führen, Bilder zu sortieren, und so weiter.
Am Abend machen wir uns dann auf den Weg zu einem kleinen lokalen Restaurant in der Nähe des Hotels, während uns ein eiskalter Wind um die Ohren zieht.
Der Winter hält Einzug, das kriegen wir nun deutlich zu spüren.

Wir bestellen wieder typisch georgisches Abendessen, denn wir mögen die einheimische Küche sehr, auch wenn sie zum Teil ziemlich deftig ist.
Nach dem Essen geht’s dann zurück ins Hotel, wo wir unsere frischgewaschenen Kleider vom Samstag noch entgegennehmen können, die wir gleich ordentlich zusammenlegen und schon mal ins Auto räumen, damit wir am nächsten Tag weniger zu tun haben.

Im Zimmer planen wir die nächsten Tage, denn wir werden morgen nach Armenien fahren.

Bilder haben wir halt jetzt in diesen Tagen nicht gross gemacht, dafür fühlen wir uns beide aber gesundheitlich wieder um einiges besser. 😊

02.11.2019. Schlammparty, auf dem Rückweg nach Tbilisi

Es ist eine kalte Nacht und wir können Schakale und Wölfe heulen hören, der Regen prasselt auf unser Klappdach und als der Morgen dämmert, haben wir beide absolut keine Lust darauf, unser Bett zu verlassen.

Da Tobi immer noch Bauchschmerzen hat, koche ich zuerst mal eine Runde heissen Tee und dann räumen wir auch schon zusammen.
Wir müssen auf unserem Weg nach Armenien wieder an Tbilisi vorbeifahren und sind uns einig, dass wir da gleich einen Zwischenstopp einlegen werden, damit Tobi sich auskurieren kann.

Als wir uns auf den Rückweg nach Dedopliszgaro machen, ist der Boden vom Regen schon so aufgeweicht, dass wir mit dem Auto nur noch rutschen und herumschlittern.
Wir halten an, ziehen unsere Regenjacken an und steigen aus, wobei uns eiskalter Wind und Regen empfängt.

Wir lassen so viel Luft aus den Reifen wie es möglich ist, schalten auf dem Heckantrieb den Differenzial zu und fahren die schwierigen Stellen auf diese Weise im Schritttempo.
Immer wieder rutschen wir seitlich ab, es ist wirklich zum Fluchen!
Tobi fährt und ich steige immer wieder aus und weise ihn, wobei so viel Dreck an meinen Schuhen klebt, dass ich glatt fünf Zentimeter grösser bin.
Keine Ahnung was das für ein Untergrund ist, aber er hat es definitiv in sich und macht uns für die nächsten zehn Kilometer das Leben schwer.

Endlich im ersten Dorf vor Dedopliszgaro ist die Strasse wieder um einiges besser und mitten im miesesten Wetter aller Zeiten, pumpen wir die Reifen wieder auf ihren normalen Luftdruck auf, was mit dem kleinen Kompressor einiges länger dauert, als mit dem alten zuvor.
Immer noch regnet und windet es und es ist eiskalt, wir schlottern und sind komplett durchgefroren.
Während Tobi die Reifen aufpumpt, versuche ich mit einem Stock den Dreck an den Plattfedern und in den Radkästen zu entfernen, da kleben mindestens dreissig Kilogramm drin, wenn nicht noch mehr.

Als wir endlich weiterfahren können, läuft die Heizung im Auto auf Hochtouren, damit unser Hosen und Schuhe wieder ein bisschen trocknen können.
In Dedopliszgaro angekommen, lassen wir noch unsere Gasflasche befüllen und gehen das Auto waschen, damit auch der Rest des Schlammes entfernt werden kann.
Wir buchen auf die Schnelle ein günstiges Hotel in Tbilisi, aber ein bisschen weg vom Stadtzentrum.

Auf der Fahrt dahin stellen wir fest, dass es in den Bergen sogar geschneit hat, ihre weissen Spitzen ragen immer mal wieder zwischen den Wolken hervor.
Die Fahrt nach Tbilisi zieht sich und wir kommen erst um vier Uhr nachmittags beim Hotel an, wo wir zuerst alles ins Zimmer schleppen und dann zum Carrefour hinunterlaufen, um für Tobi Salzbrezel zu kaufen.
Immerhin scheint es ihm ein bisschen besser zu gehen, worüber ich sehr froh bin.
Zurück im Zimmer wärmen wir uns zuerst mal bei einer heissen Dusche auf und schlüpfen dann in frische Klamotten, die Tasche mit der Schmutzwäsche steht schon für die Reinigung bereit.

Nach einem schnellen Abendessen in einem Restaurant wo Tobi Suppe und Salzkartoffeln kriegt, kehren wir aufs Zimmer zurück und gehen bald ins Bett.