03.+04.11.2019. Nochmals zwei Tage in Tbilisi

Am frühen Morgen begeben wir uns zum Frühstücken nach unten in den Keller, der echt schön eingerichtet wurde, mit alten Tonkrügen, gewobenen Teppichen, diversen georgischen Dekorationen und mit Liebe zum Detail.
Nach Omelette, Brot und Käse, sowie Marmelade und Brot kehren wir aufs Zimmer zurück, wo wir uns zuerst nochmals hinlegen.

Ich fühle mich wieder total erkältet, es scheint als ob ich die ganze Sache verschleppt hätte, was echt mühsam ist, irgendwie scheint bei uns gerade ein bisschen der Wurm drin zu sein.
Immerhin geht es Tobi um einiges besser, er hat auch wieder richtig Appetit.
Ehrlichgesagt gibt es von diesem Tag nicht besonders viel zu erzählen, ausser dass wir uns  nach einem Tag im Bett, mit dem Taxi auf den Weg in die Stadt gemacht haben, um dort zu Abend zu essen und uns mit Christine und Urs zu treffen.

Die beiden haben wir damals zuerst in Arslanbob kennengelernt und dann in Osch in Kirgisistan wieder getroffen.
Während wir nach Tajikistan und Usbekistan nach Russland zurück sind, sind sie durch Turkmenistan und den Iran gefahren.
Hier in Georgien haben wir es nun geschafft, dass wir uns nochmals treffen, nach dem Abendessen auf einen Drink.

Wir bestellen via Yandex ein Taxi und fahren damit ins Stadtzentrum von Tbilisi, wo wir zuerst etwas essen gehen.
Nach griechischem Salat, Spaghetti carbonara und BBQ Chicken, (ja wir brauchten eine Abwechslung), treffen wir uns also mit Christine und Urs, worüber wir uns mega freuen.
Dank einem Heizpilz können wir bequem draussen sitzen und ein Glas Wein trinken.

Wir erzählen uns gegenseitig die letzten Erlebnisse und erfahren dabei ein paar sehr interessante Dinge.
In der Hoffnung, dass wir uns unterwegs nochmals irgendwo treffen werden, verabschieden wir uns am Ende noch mit einem Selfie und begeben uns dann auf den Rückweg zum Hotel.
Dort angekommen, gehen wir sogleich ins Bett.

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Am nächsten Morgen schlafen wir aus frühstücken und beschliessen spontan, noch eine Nacht länger hierzubleiben, vor allem wegen meiner hartnäckigen Erkältung.

Nachdem wir verlängert haben, machen wir uns sogleich an die Arbeit um unsere Matratzenbezüge abzuziehen und alle Tücher und Lappen zusammenzusammeln, um alles in die Wäsche zu geben.

Anschliessend putzen wir mal wieder den ganzen Dreck raus, nehmen den langen Teppich aus dem Auto und gehen damit zu Fuss zur Autowaschstation beim Carrefour, um in mal ordentlich zu putzen.
Obwohl ich den Teppich jeden Morgen mit der Bürste reinige, kommt eine richtig braune Brühe raus, echt erstaunlich.
zufrieden dass er anschliessend wieder sauber ist, kehren wir damit aufs Zimmer zurück, wo wir ihn auf dem Balkon trocknen lassen können.

Den Rest des Tages verbringe ich damit, Blog zu schreiben und hochzuladen, Buchhaltung zu führen, Bilder zu sortieren, und so weiter.
Am Abend machen wir uns dann auf den Weg zu einem kleinen lokalen Restaurant in der Nähe des Hotels, während uns ein eiskalter Wind um die Ohren zieht.
Der Winter hält Einzug, das kriegen wir nun deutlich zu spüren.

Wir bestellen wieder typisch georgisches Abendessen, denn wir mögen die einheimische Küche sehr, auch wenn sie zum Teil ziemlich deftig ist.
Nach dem Essen geht’s dann zurück ins Hotel, wo wir unsere frischgewaschenen Kleider vom Samstag noch entgegennehmen können, die wir gleich ordentlich zusammenlegen und schon mal ins Auto räumen, damit wir am nächsten Tag weniger zu tun haben.

Im Zimmer planen wir die nächsten Tage, denn wir werden morgen nach Armenien fahren.

Bilder haben wir halt jetzt in diesen Tagen nicht gross gemacht, dafür fühlen wir uns beide aber gesundheitlich wieder um einiges besser. 😊

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