16.09.2019. Wir treffen in Duschanbe ein und treffen mal wieder auf Altbekannte

Ein wunderschöner, ruhiger und friedlicher Morgen bricht an und bei Honigbrot und Kaffee, plaudern wir mit unseren deutschen Nachbarn, deren Hund keine Sekunde damit versĂ€umt, die KrĂŒmel m unseren Tisch herum, aufzuschnappen.
Wir haben alle ziemlich gut geschlafen und freuen uns heute auf die Stadt, besonders bei diesem schönen Wetter.
Nachdem wir uns wieder total verquatscht haben schaffen wir es schlussendlich doch noch, loszufahren und Nurak hinter uns zu lassen.
Da es nur noch an die 60Km bis Duschanbe sind, brauchen wir uns aber nicht zu beeilen, deshalb fahren wir gemĂŒtlich und ohne Hektik durch den tadschikischen Verkehr.
Auf einem Bergpass mĂŒssen wir durch ein Tunnel fahren, in Tadschikistan schon fast eine Todeszone, da sie unkontrolliert in den schlechtbeleuchteten Tunnel ĂŒberholen ohne ein GefĂŒhl fĂŒr Distanz und Schnelligkeit zu haben.

So auch heute wieder, es ist schon ein sehr unangenehmes GefĂŒhl, wenn einem im Dunkeln Tunnel plötzlich vier statt zwei Lichter entgegenkommen.
Je nÀher wir der Stadt kommen, desto irrer wird gefahren, die Tadschiken sind schon ziemliche Raser.
Helge und Christine die wir auch in Ulaanbaatar kennengelernt haben, sind bereits in Duschanbe und haben beim Besitzer eines Hostels bereits nachgefragt, ob wir die Autos reinstellen und darin schlafen dĂŒrften, was kein Problem ist.
Als wir in der Stadt eintreffen und zum City Hostel fahren, sehen wir schon von Weitem auch Horst’s blauen Unimog draussen stehen.
Drinnen treffen wir ihn auch sogleich an und die Freude ist gross, Christine und Helge sind noch auf der turkmenischen Botschaft wegen der Visa.
Margit und Heinz treffen wenig spÀter ebenfalls ein und so gehen wir alle zuerst mal zusammen Mittagessen, wobei wir eine herrlich grosse Platte Plov bekommen, gebratenen Reis mit Karotten, Zwiebeln, Fleisch und aufgeschnittenen Eiern, dazu Salat.
Das Essen ist hervorragend und wir haben uns natĂŒrlich wieder alle viel zu erzĂ€hlen, doch Horst fĂ€hrt heute leider schon wieder weiter.
Also verabschieden wir ihn nach dem Essen, richten uns beim Hostel ein und ich kann endlich und mit viel MĂŒhe mal ein paar BeitrĂ€ge hochladen.
Gegen den Abend sind dann Helge, Christine, Margit, Heinz, Tobi und ich startbereit fĂŒrs Brauhaus, (weil Deutsche ja immer da essen gehen wollen), wir nehmen zwei Taxis.
Im Brauhaus treffen wir dann noch auf Maike und Albert und so sind wir eine achtköpfige, bunte Truppe bestehend aus drei verschiedenen NationalitĂ€ten die dieselbe Leidenschaft fĂŒrs Reisen teilen.
Es wird fleissig getrunken und gegessen, gelacht und geplaudert und Heinz kriegt vom Lokal sogar noch einen Geburtstagskuchen, obwohl er bereits vor fĂŒnf Tagen Geburtstag hatte.
Christine und Helge, sowie Albert und Maike verabschieden sich zeitig, sie wollen am nÀchsten Tag ebenfalls die Stadt verlassen, wir vier bleiben noch eine Weile und nehmen noch eins.
Anschliessend machen wir uns zu Fuss auf den RĂŒckweg und bewundern dabei die schönbeleuchteten Parkanlagen und die GebĂ€ude, die wir natĂŒrlich auch noch bei Tag bewundern wollen.
ZurĂŒck beim Hostel wĂŒnschen wir dann ebenfalls eine gute Nacht und hauen uns aufs Ohr.

 

 

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