05.12.2019. Wir verlassen Izmir und verbringen nochmals einen letzten Abend mit Lagerfeuer am Strand

Am Morgen sind wir alle zeitig wach, denn nach einer heissen Dusche wollen wir doch noch ein ziemliches Stück fahren.
Nach einem kurzen Frühstück gehen wir runter zu unseren Autos und unterhalten uns mit dem Besitzer der Park und Waschanlage, der uns sogar noch einen heissen Tee bringt.
Nachdem der Bus von Christina und Urs noch eine Wäsche abgekriegt hat, fahren wir los und langsam mit dem Verkehr aus Izmir heraus.

Auch an diesem Morgen herrscht wieder dichter Verkehr und viel Polizeipräsenz, weshalb wir nur langsam vorankommen.
Wir erwischen zum Glück die Autobahn die keine Gebührenpflicht hat und folgen ihr für eine Weile, dann jedoch müssen wir sie verlassen, weil ein einzelnes Stück davon doch bezahlt werden muss.
Dies funktioniert hier leider nicht mit Bargeld, sondern man muss an einer Tankstelle eine Karte kaufen und aufladen.

Wir fahren aussen herum und kommen dabei immer mal wieder ans Meer und vorbei an kleinen Dörfern, Wäldern und Viehställen.
Unterwegs sammeln wir noch ordentlich Holz für unser letztes gemeinsames Feuer am Strand, denn sonst ist es einfach inzwischen wirklich zu kalt, um draussen zu sitzen.
Im Verlaufe des späten Nachmittags erreichen wir endlich unseren Übernachtungsplatz wo Tobi sich sogleich an die Arbeit macht, um die Feuerstelle vorzubereiten.

Urs, Christina und ich bereiten in der Zeit das Holz vor und anschliessend begeben ich mich in meine Autoküche, um Hörnli mit Gehacktem vorzubereiten.
Nach Zwiebeln schnippeln und Knoblauch pressen, gesellen sich die anderen ebenfalls dazu und bei Wein, Bier, Oliven und Käse plaudern wir gemütlich.
Christina entzündet das Lagerfeuer und wir setzen uns mit den Stühlen darum herum, mit dem Abendessen auf den Knien.

Wir verschieben den Abwasch ausnahmsweise auf den nächsten Morgen und verbringen stattdessen die Zeit am Feuer um die Zeit noch ein wenig zu geniessen.
Erst kurz nach elf Uhr abends verteilen wir die heisse Glut und begeben uns dann in unsere Schlafsäcke.

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