10.10.2019. Wir verlassen Wolgograd und fahren in Richtung Rostov am Don

Der Wecker klingelt um halb acht und wir stehen auf, duschen und räumen unsere Sachen zusammen.
Nachdem wir alle ins Auto geräumt haben, setzen wir uns in die Küche und kochen uns einen Kaffee, wobei wir gleichzeitig den Tag besprechen.
Wir müssen als erstes einkaufen gehen, also checke ich schon mal bei Google, ob wir irgendwo einen grösseren Lebensmittelladen finden.

Unweit von uns befindet sich der MAGNIT, eine Lebensmittelkette in diesem Teil Russlands.
Wir checken aus, fahren dahin und kaufen frisches Gemüse, Kartoffeln und Fleisch ein, anschliessend besichtigen wir noch eine alte Kirche und machen uns dann auf den Weg Richtung Süden.

Weitere 480Km liegen vor uns, aber zum Glück auch ein wolkenloser Himmel und viel Sonne.
Da wir vor Rostov am Don nochmals übernachten wollen, haben wir keine Eile und nehmen es deshalb gemütlich
Kaum aus Wolgograd herausgefahren, kommt auch schon die Verzweigung wobei das eine Schild mit dem Namen MOSKWA beschriftet ist, dem wir wehmütig entgegenblicken, doch für Moskau reicht uns leider die Zeit nicht mehr.

Wir fahren in die andere Richtung, runter in den Süden und hoffentlich der Wärme entgegen, denn hier ist es doch schon ziemlich kalt.
Die Strassen sind im Grossen und Ganzen ziemlich gut, einzig die LKW’s die es hier zu hunderten gibt, sind anstrengend weil wir zu langsam sind um ordentlich überholen zu können.
Wir fahren den ganzen Nachmittag und kommen irgendwann auf eine grössere Autobahn, wo wir gut vorankommen.

Jedoch bleiben wir nicht lange darauf, denn wir haben auf Google Maps einen Platz gefunden, wo man direkt am riesigen Don übernachten kann, also nehmen wir bald die eine Ausfahrt und holpern auf miesen Pisten an Feldern und Dörfern vorbei.
Eine knappe Stunde später haben wir den wunderschönen Platz zwischen den Bäumen erreicht und während ich im Innern auf den Kisten hocke und Pilze schäle, fahren nicht mal 50m von uns entfernt, die Frachtschiffe vorbei.
Zum Abendessen gibt es Gschwellti mit einer Champignons-Dill Sauce, dazu gebratene Frikadellen, simpel und gut.

Anschliessend wäscht Tobi ab und ich räume alles auf, dann schmeissen wir die Standheizung an und gehen bald darauf ins Bett.

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