26.07.2019. Wir verlassen Gorno Altaisk und fahren Richtung Barnaul

Der letzte Tag in Gorno Altaisk bricht an und nachdem wir gefrühstückt haben, packen wir unsere Sachen zusammen und räumen alles ins Auto.
Die Rezeptionisten haben es ganz knapp hingebracht, unsere Visa Registration zu machen.

Diesbezüglich habe ich um ehrlich zu sein mehr erwartet, schliesslich sind wir bestimmt nicht die ersten internationalen Touristen die von der Mongolei herkommen, aber immerhin haben sie es ja doch noch hingekriegt.
Wir checken aus und verabschieden uns, steigen ins Auto und fahren in die Stadt um einkaufen zu gehen.

Dabei nutzen wir auch gleich die Zeit um uns ein bisschen umzusehen, den der Himmel ist heute wieder fast blau und der Regen scheint vorbei zu sein.
Also parkieren wir die Karre neben einem Regierungsgebäude und schlendern als erstes durch einen Park, der sehr liebevoll gestaltet ist und wir sehr schön finden.
Ein grosser Brunnen steht auf der unteren Seite, gleich direkt hin zum grossen Platz, der das Stadtzentrum bildet.

Die Gebäude drum herum sind alt und zum Teil werden sie nicht mehr genutzt, was sehr schade ist da man sie zum Teil einfach zerfallen lässt.
Die finanziellen Mittel um sie zu renovieren, stehen hier wohl nicht zur Verfügung.
Wir gehen zum Lebensmittelladen und kaufen dort ein paar Dinge ein, schlendern über den grossen Platz zurück zum Park und zu unserem Auto, anschliessend kaufen wir noch Motorenöl und fahren dann los in Richtung Barnaul, einer riesigen Stadt.

Unterwegs gehen wir gleich tanken, denn der Diesel hat hier bessere Qualität als in der Mongolei und ist zudem auch noch günstiger.
Wir fahren los, lassen Gorno Altaisk hinter uns und folgen der sehr befahrenen Strasse  in Richtung Süden.Die Strasse ist zum Teil ziemlich gefährlich, überall wird wie wild überholt und ich muss nicht nur einmal auf den Kies ausweichen, weil es sonst kaum gereicht hätte.

Am Strassenrand fallen uns Leute auf die Eierschwämme verkaufen, eimerweise und sie sehen echt gut aus, weshalb auch wir gleich einen Eimer voll nehmen.
Danach fahren wir weiter und kommen erst spät an unserem Übernachtungsplatz in Barnaul an, mitten an einem riesigen Fluss.
Da wir heute Morgen russische Servelats entdeckt und gleich zwei davon gekauft haben, bereitet Tobi ein Feuer vor und schnitzt einen Brötlistäcke, um die Servelats drauf zu spiessen und zu grillen, ich mache uns derweil einen griechischen Salat, den hier bekommt man nämlich wieder Fetakäse.

Anschliessend sitzen wir gemütlich am Fluss auf der Sandbank und essen die Servelats die denen in der Schweiz geschmacklich sowie auch optisch ziemlich nahe kommen.
Danach sitzen wir noch eine Weile draussen und betrachten den Fluss, die anderen Leute und geniessen dabei die schöne Abendstimmung.

Als es dunkel wird, gehen wir ebenfalls ins Bett.

Kommentar verfassen