17.07.2019. Die russischen Rainbow Mountains

Am Morgen setzen wir uns zu viert in die Morgensonne und frühstücken, wir haben es am Vorabend bei der Herrin des Ger Camps bestellt, die auf ihre eigene Art freundlich und gleichzeitig unfreundlich ist, wir finden sie toll!

Anschliessend fahren wir los und suchen den Weg zum Mars, einem kleinen Gebirge inmitten eines grossen Gebirges, welches berühmt für seine bunten Farben ist.
Zuerst fährt Horst voraus doch irgendwie stimmt die Route auf Maps.me nicht, weshalb wir übernehmen und Tobi mich ohne Route lotst.

Dort angekommen staunen wir vier nicht schlecht über die vielen Leute die da auf dem Mars herumklettern, es sind hauptsächlich russische Touristen.
Die Russen haben Sommerferien und was bietet sich da besser an, als ein Trip in das wunderschöne Altaigebirge?

Die Felsen sind tatsächlich bunt und mit verschiedenen rot, orange und Gelbtönen durchzogen, im Sonnenlicht und mit dem blauen Himmel im Hintergrund bildet sich uns ein spektakuläres Bild.
Wir klettern ebenfalls hinauf, machen Bilder, betrachten die unglaubliche Umgebung und plaudern gemütlich.
Es ist ein richtig schöner, sonniger und heisser Tag und wir haben viel Spass, erfreuen uns auf ein weiteres an der Schönheit der Natur und sind guter Dinge.

Zurück bei den Autos steigen wir wieder ein und fahren weiter durch das unglaubliche Altai Gebirge mit den hohen Felsen und Schneespitzen.
Da wir am nächsten Tag zu einem Gletscher hochfahren wollen, machen wir uns entsprechend zügig auf den Weg um in der Nähe übernachten zu können.
Wir finden nach ein wenig suchen einen Platz direkt am Fuss der riesigen Schneebergen mit perfekter Sicht und wunderschön einem wilden Bach gelegen, eingebettet zwischen Wiesen und Bäumen.

Da es noch nicht allzu spät, koche ich für Tobi und mich ein Gulasch, doch um draussen sitzen zu können, müssen wir wieder einmal ein Moskitonetz unter der Sonnenstore aufspannen.
Da fliegt und kriecht wirklich alles, von Libellen zu Käfern, Fliegen, Moskitos und hundsfiesen Sandfliegen, ohne Netz kann man zusammenräumen.

Gegen den Abend beruhigt sich das Ganze immerhin ein wenig und so können wir noch eine Weile zu viert draussen hocken und plaudern, während im Hintergrund die Sonne verschwindet und der Mond aufgeht.

Es wird still im Tal, die letzten Fahrzeuge fahren vorbei und dann ist nur noch das Rauschen des Bachs und das Zirpen der Grillen zu hören, welch ein friedlicher Ort.
Als es spät wird wünschen wir eine gute Nach und gehen kurz darauf ins Bett.

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