06.04.2019. Sightseeingtour durch Seoul

Wir schlafen aus und setzen uns dann zusammen, um unsere Zeit hier in Südkorea zu besprechen und einen Plan zu machen.
Zum Glück sind unsere Freunde Reni und Marcel von den Swiss Nomads ebenfalls in Südkorea unterwegs gewesen und haben einen super Blog geschrieben.
Anhand von ihren Berichten können wir ziemlich einfach eine Route bestimmen, worüber wir den beiden sehr dankbar sind.
Anschliessend buchen wir ein Mietauto, welches wir am nächsten Tag abholen wollen und verlassen dann mit knurrendem Magen unsere Unterkunft.

Direkt bei uns fliesst ein Bach mitten durch die Stadt und die Regierung hat daraus einen wunderschönen Weg gemacht, wo man die Treppe hinuntersteigen und direkt am Bach spazieren gehen kann.
Man hört kaum den Verkehr und es ist sehr idyllisch und friedlich.
Wir folgen dem Bach ein Stück und machen uns dann auf die Suche nach einem ATM, um Geld zu holen, wieder mal eine etwas schwierigere Angelegenheit, dank Mangel an Bankomaten, doch vielleicht sind wir auch einfach nur im falschen Viertel unterwegs.
Bei einer Bank dann schaffen wir es, auf die etwas komplizierte Art Geld abzuheben und gehen dann weiter.

An einem Stand verkauft ein Mann so witzige Backfiguren die aussehen wie Dinos und Tobi will natürlich gleich ein Pack davon kaufen, also bestellen wir eine Tüte voll davon.
Sie sind aus Kuchenteig und mit Vanille gefüllt, mega fein und eigentlich absolut für Kinder gedacht, denn wir befinden uns im Spielzeugviertel.
Anschliessend geht es weiter und wir gelangen zu einer Hauptstrasse wo der Verkehr wieder ein wenig zunimmt.

Natürlich landen wir wieder einmal in einem nepalesischen Restaurant wo wir Momos essen und Paneer Butter Masala, sowie Chicken Byriani Reis, dazu gibt’s auch noch gratis Wasser, einen Salat und ein Lassi.
Günstig und gut, hammer Essen für insgesamt 25Fr. und eine gute Portion davon.

Gesättigt machen wir uns wieder auf den Weg und folgen der Stadtmauer die uns über einen Hügel führt, wo man eine super Aussicht auf die Stadt hat, dabei aber auch noch an älteren Häuschen und traditionellen Bauten vorbeikommt.
Die Häuser bestehen oft aus Flachdachbauten aber hin und wieder trifft man auch traditionellen Häuschen an, welche sehr an den chinesischen Baustil erinnern.
Geschwungene Dächer blau angestrichen, mit schweren Holzbalken und geschnitzten Haustüren, sie sind absolut entzückend.

Die Stadtmauer selbst ist nur noch teilweise original, vieles musste mit hartem Granitstein ersetzt werden, doch selbst so sieht sie interessant aus.
Wir finden uns in einem anderen Viertel der Stadt wieder, welches sich von unserem sehr unterscheidet, mit Backsteinhäusern, modernen Cafés und Läden, Musik und vielen jungen Menschen.

Leider fängt es kurz darauf an zu regnen, weshalb wir uns in eines der Cafés flüchten, um etwas heisses zu trinken, denn es ist echt ziemlich kühl draussen.
Als der Regen ein wenig nachlässt schlendern wir noch ein wenig herum und machen uns dann zu Fuss auf den Rückweg, um heiss zu duschen und uns für den Abend fertig zu machen.

Anschliessend ziehen wir wieder los und nehmen die Metro um damit bis zur Station namens Gangnam zu fahren, wo eine der Ausgehmeilen der Stadt ist.
Wir haben eine Bar im Internet entdeckt welche sich Woodstock nennt und gehen da eins trinken.

Natürlich bleibt es nicht bei einem, aber wir haben einen sehr witzigen und coolen Abend mit toller Musik, Dartspiel und guten Gesprächen mit Einheimischen.
Es wird zwei Uhr morgens bis wir zurück im Hostel sind und ins Bett gehen.

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