02.04.2019. Mit der Gondel hoch in die Berge, zum Po Lin Kloster

Wir machen uns nach dem Frühstück sogleich auf den Weg zur Metrostation, um mit der Bahn bis nach Chung Trung zu fahren.
Im Central müssen wir zuerst auf die gelbe Linie wechseln, dann fahren wir quasi von Endstation zu Endstation.

In Chung Trung angekommen, nehmen wir die Gondel die uns in das Bergdorf, Nong Ping führt und wieder bin ich überrascht, wie viele Leute sich in der Reihe angestellt haben.
Nachdem wir unser Ticket gekauft haben, stellen wir uns ebenfalls an um einzusteigen und als es endlich losgeht, erhalten wir einen beeindruckenden Ausblick auf den Flughafen von Hongkong, der sehr gross ist.

Von unserer Lage aus können wir super sehen wie die Flugzeuge starten und landen, aus der Vogelperspektive wirken sie wie kleine Spielzeugflieger die sich in Zeitlupe bewegen.
Doch nicht nur das ist für uns interessant, sondern auch die berühmte Brücke Hongkong mit dem Festland verbindet und zum Teil unter dem Meeresspiegel verschwindet.

Die Hongkong- Zuhai-Macao Bridge ist die grösste Überwasser-Brücke der Welt und insgesamt an die 52.5Km lang, wobei ein Teil davon unter dem Meeresspiegel ist.
In Nong Ping angekommen, laufen wir durch das sogenannte Cultural Village, wobei es auf uns mehr wie ein Dorf im Europa Park vorkommt.

Doch der Ausflug lohnt sich trotzdem, denn wir können die grösste Buddha-Statue besichtigen, die wir je gesehen haben, sie ist an die 34m hoch und somit die fünfthöchste Buddha-Statue in China.
Übrigens soll die Statue das harmonische Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisieren, weshalb sie auf einer Bergspitze platziert wurde.

Nebenan befindet sich das Po Lin Kloster mit dem grossen Saal wo sich die zehntausend Buddhas befinden, welchen wir leider nicht fotografieren dürfen.
Der grosse Berg gegenüber jedoch, fasziniert mich fast am meisten, den er strahlt eine Energie aus, die den Blick magisch anzieht.

Weiter hinten befinden sich ein sogenannter Wisdom Path, (Pfad der Weisheit) wo man chinesische Zeichen in riesige Baumstämme eingeritzt, aufgestellt hat und obwohl sie noch nicht alt sind, sind sie wunderschön.
Leider können wir sie nicht lesen und es steht auch keine Erklärung dazu, was sie bedeuten könnten, was wir sehr schade finden.

Gegen den späten Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg nach Hong Kong und fahren mit der Gondel wieder hinunter nach Chung Trung, wobei der Wind merklich angezogen hat und die Gondel deswegen leicht schaukeln lässt.
Wir nehmen die Metro zurück in die Stadt und fragen im Hotel nochmals wegen der DHL Sendung nach, doch noch immer ist nichts eingetroffen.

Wo zum Teufel sind unsere Zweitpässe?
Sie hätten schon seit dem Montag bei uns eintreffen sollen.
Ich schreibe eine Nachricht an die DHL und frage nach, erhalte kurz darauf eine Antwort.
Laut DHL existiert zwar ein Auftrag, jedoch hätten sie nie ein Paket erhalten welches sie uns hätten zustellen sollen, ich solle mich doch an den Absender wenden.
Von dem aber erhalte ich den Rest des Tages keine Antwort mehr.

Nun sind wir doch etwas beunruhigt und müssen dazu noch unseren Aufenthalt in Hong Kong verlängern, bis unsere Dokumente eintreffen.

Wir gehen etwas essen und ziehen uns dann aufs Zimmer zurück, recherchieren über ähnliche Fälle im Internet und gehen bald darauf ins Bett.

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