07.03.2019. Mit dem Zug von Ninh Binh nach Hué

Der Wecker klingelt um sechs Uhr morgens und wir stehen auf und packen die letzten verbliebenen Sachen in unsere Rucksäcke.
Nach dem Frühstück werden wir pünktlich von unserem Fahrer abgeholt, der uns nach Ninh Binh zum Bahnhof fährt.

Dort angekommen zeigen wir kurz unsere Tickets am Schalter und warten dann, bis unser Zug nach Hué eintrifft.
Kurz nach acht trifft er ein und wir setzen uns auf die reservierten Plätze, welche alle mit Nummern versehen sind.

Nach einer kurzen Wartezeit fahren wir endlich los und ruckeln über die holprigen Gleise, schneller als 60km/h fährt er nicht.
Kaum losgefahren, kommt schon der erste Vietnamese um Coupons fürs Essen zu verkaufen und wir nehmen je einen, um elf soll es dann gebracht werden, heisst es.
Anschliessend kommt immer wieder jemand mit einem Wagen den er vor sich herschiebt und irgendwelche Sachen verkauft.
Alles ist dreifach in Plastik eingepackt und mehr als die Hälfte besteht aus sinnlosem Zuckerzeug und Chips.

Wir vertreiben uns die Zeit mit Musik hören, aus dem Fenster starren und schlafen und um Punkt 11 Uhr kommt tatsächlich schon das Essen.
Es gibt Hühnchen mit Reis und einer Suppe, die nicht besonders fein ist.
Ich bleibe vorsichtshalber beim Reis mit etwas Sojasauce, riskieren will ich nichts.
Tobi dagegen haut voll rein und scheint ganz zufrieden zu sein.

Die Landschaft zieht an uns vorüber, bestehend aus Hügeln, Reisterrassen, einzelnen Felsen, kleinen Dörfern und überraschend grossen Kieswerken.
Die Fahrt zieht sich bis nach Hué denn die Distanz beträgt an die 750Km und dauert ganze elfeinhalb Stunden.

Immer wieder fängt es an zu regnen, der Himmel ist grau und die Sicht trübe, keine Sonnenstrahlen die durch die Wolken dringen.
Ich nutze die Zeit um Blog zu schreiben, es gibt einiges nachzuholen.
Als es anfängt zu dunkeln und es draussen kaum noch was zu sehen gibt, lässt der Regen immerhin endlich nach und in Hué selbst ist es sogar trocken als wir endlich ankommen.

Wir nehmen zwei Motorrad Taxis und fahren mit denen zu unserer Unterkunft, wo wir zuerst gleich einen frischen Kaffee bekommen und dann unser Zimmer beziehen können, welches pro Nacht an die 14 USD kostet, dem Sunny A Hotel.

Nachdem wir uns kurz eingerichtet haben, gehen wir zuerst etwas essen und laufen dann noch ein wenig herum, ehe wir zurück aufs Zimmer gehen.
Die Dusche ist mehr als herrlich und wir freuen uns beide auf das Bett, denn wir sind ziemlich müde von der langen Fahrt.

Es dauert deshalb auch nicht lange bis wir das Licht löschen und einschlafen.
Bilder haben wir heute keine gemacht.

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