02.03.2019. Wir verlassen Hanoi und fahren mit dem Bus nach Cat Ba

Pünktlich um sieben Uhr kriegen wir in der Küche unser bestelltes Sandwich welches aus Rührei, Tomaten, Gurken und frischem Koriander besteht.
Nach dem Essen holen wir unsere fertiggepackten Rucksäcke und warten in der Lobby auf unseren Bus.

Pünktlich um halb acht trifft dieser ein und wir können uns als ersteingestiegene Gäste einen guten Platz suchen.
Danach halten wir noch bei allen anderen Hotels wo die Gäste einsteigen, danach geht’s endlich los.

Diesmal herrscht auch wieder Verkehrschaos, vor allem auf der Auffahrt zur Autobahn, weil sie vermutlich nochmals wegen Trump den einen Teil der Autobahn gesperrt haben.

Immerhin müssen wir nicht warten, wir fahren nämlich in die andere Richtung.
Unser Bus ist komfortabel und wir kommen gut voran, dass aber auch einfach deshalb, weil er nicht an jeder verdammten Ecke anhält um noch mehr Leute einsteigen zu lassen.
An einer Raststätte machen wir eine kurze Toilettenpause und fahren dann weiter bis nach Cat Hai, dem Frachthafen.

Dort müssen wir zu Fuss auf die Autofähre gehen, während unser Bus rauffährt und nach 15min sind wir auch schon auf der Insel Cat Ba.
Dort folgen wir der Strasse weitere 20Km bis wir in der Stadt ankommen, und alle bei ihren Unterkünften abgesetzt werden.
Unsere Unterkunft kostet pro Nacht 6 USD und ist sehr zentral gelegen, inkl. Frühstück.

Da wir zu früh sind um unser Zimmer schon beziehen zu können, essen wir zuerst mal was zu Mittag, denn nach vier Stunden Busfahrt sind wir ziemlich hungrig.
Ich esse ein vietnamesisches Curry, Tobi Fried Rice und danach ist unser Zimmer auch schon bezugsbereit und wir können uns einrichten.

Danach ziehen wir gleich wieder los um den Tag noch ein wenig zu nutzen und laufen die zig Treppenstufen hoch zu einem Aussichtspunkt, wo man den Hafen und die Stadt überblicken kann.

Danach geht’s weiter den nächsten Berg hoch, wo man einen alten Militärstützpunkt sowie Bunker vom Vietnamkrieg in den Siebzigerjahren besichtigen kann.
Es ist sehr interessant und beeindruckend, in die ganze Geschichte jedoch kann man sich hier nicht einlesen, denn nirgends sind Informationstafeln angebracht, was ich schade finden.

Gleichzeitig hat man eine wunderschöne Aussicht auf die ersten Teile der Halong-Bucht und die umliegenden Berge und Hügel, welche dicht mit Dschungel bewachsen sind.

In einem Restaurant wovon man ebenfalls die Schönheit der Insel betrachten kann, trinke ich eine kalte Schokolade, die echt superfein ist.
Keine Ahnung wann ich zum letzten Mal eine getrunken habe, aber ich hatte echt Lust drauf.
Tobi genehmigt sich einen Kaffee und gemeinsam geniessen wir den schönen Ort und den Wind, der unsere Haut kühlt.

Es ist erstaunlich heiss und die Wolken haben der Sonne Platz gemacht, die jetzt voll herunterbrennt.
Auf dem Rückweg laufen wir ein wenig durch Cat Ba, welches sehr touristisch ist.
Im Hotel Le Pont angekommen, buchen wir einen Schiffsausflug zur Halong-Bucht und auch gleich den Bus für den übernächsten Tag nach Ninh Binh.
Danach gehen wir kurz duschen und machen uns wieder auf den Weg um die Umgebung zu erkunden.

Cat Ba besteht aus Hotels, kleinen Läden, Restaurants und Karaokebars, weil die Asiaten da voll drauf abfahren.
Nicht alle sind gute Sänger, doch  geben ihr Bestes, vor allem was die Lautstärke betrifft.
Man kann sie durch die ganze Stadt von allen Seiten hören und wir finden es ziemlich witzig.

In der Oasis Bar trinken wir dann was und essen später in einem kleinen lokalen Restaurant sehr günstig und absolut fantastisch zu Abend.
Wir bestellen einen Teller Tofu mit Tomatensauce, einen Teller gebratenes, feingeschnittenes Rindsfleisch mit Knoblauch, Minze, Zitronengras und Chili und teilen uns dazu noch eine kleine Portion Chicken Sweet and Sour.
Das ganze Essen inkl. zwei Getränke kostet uns 12 USD und es ist mega fein.
Oftmals isst man in Asien so, dass man sich diverse Gerichte bestellt und sie dann zusammen mit je einem Schälchen Reis teilt, jeder kann mit den Stäbchen rauspicken was er will.

Nach dem Essen spazieren wir noch eine Stunde durch die Stadt, am Meer entlang und vorbei an Kneipen mit so lauter Musik, dass man locker einen Gehörschaden fürs Leben als Souvenir nachhause nehmen kann.

Die Bäume sind mit blinkenden LED’s dekoriert, wobei man fast Augenkrebs bekommt und auch der Kreisverkehr kann man vom Flugzeug aus erkennen, weil er in allen Farben schillert und blinkt.
Ich wundere mich, dass nicht auch noch Musik herausschallt, gepasst hätte es.

Zurück im Zimmer sind wir dann beide ziemlich müde, es war ein langer Tag.

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