01.03.2019. Vierter und letzter Tag in Hanoi

Leicht verkatert stehen wir am nächsten Morgen auf, frühstücken zusammen mit den Deutschen in der Küche und chillen dann bis zum Mittag ein wenig.

Anschliessend gehen wir wieder los und suchen uns einen Rikscha Fahrer der uns zum Lenin Denkmal fährt.
Wir finden einen mit Beetelnuss-Zähnen und setzen uns bei ihm rein, während er mit den Pedalen trampt.

Hier könnte man dies jetzt dekadent nennen, jedoch müssen auch die Leute Geld verdienen, es ist übrigens unserer erste richtige Rikschafahrt.
Die letzte die wir in Indien machen wollten, haben wir wieder aufgegeben weil der damalige Fahrer wirklich kaum vom Fleck gekommen ist, weil sein Fahrrad so mies war.

Heute gondeln wir also gemütlich durch den dichten vietnamesischen Stadtverkehr, werden dabei etwa dreimal fast von Bussen und Autos abgeschossen, kommen aber heil beim Lenin Denkmal an.
Daneben befindet sich das vietnamesische Militärmuseum, sowie das alte Fort mit der Flagge.

Da Trump sich aber noch in Hanoi befindet, bekommen wir keine Gelegenheit mehr um dieses zu besichtigen, denn genau in dem Augenblick als wir hier sind, wird alles komplett abgesperrt.

Lenin’s Statue bekommen wir immerhin noch zu Gesicht und den dazugehörigen Park schauen wir uns auch noch an, anschliessend aber machen wir uns wieder auf den Rückweg zum Hoan Kiem See.

Dort angekommen laufen wir zuerst noch ein wenig herum und essen dann in einem Restaurant zu Mittag, danach trinken wir einen Kaffee und machen uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft um zu duschen.

Am späteren Abend ziehen wir wieder los, denn wir wollen das Bahngleis besichtigen, welches sich direkt durch zwei enge Häuserreihen zieht.
Tagsüber tatsächlich noch in Betrieb, wird es nachts zum Touristenhighlight, weil sich an den einen Orten direkt am Gleis kleine Bars und Restaurants befinden.
Man kann auf oder am Gleis entlanglaufen, nachts ist der Bahnverkehr an dieser Stelle eingestellt.
Wir machen ein paar Fotos und gehen anschliessend zu einer Streetfood Meile die sich in der Nähe befindet, um dort etwas zu Abend zu essen.

Wir finden ein Restaurant und bestellen dort Tofu mit Tomaten welches wir uns teilen und dazu noch Nudelsuppe.
Dass Essen lässt ewig auf sich warten und der Service ist miserabel, doch mit hohen Ansprüchen wird man hier sowieso nicht glücklich.

Nach dem Essen herrscht dank Trump wieder ein riesen Verkehrschaos und wir müssen uns durch Motorräder und Autoschlangen drängeln, um auf die anderen Strassenseiten zu gelangen.

Zurück im Zimmer packen wir noch unsere Rucksäcke für den kommenden Tag und gehen anschliessend ins Bett.

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