22.02.2019. Wanderung zum Phadeng Peak Viewpoint

Ich bin schon kurz vor dem Wecker wach, Tobi schläft aber noch tief und fest.
Doch leider muss ich ihn ebenfalls wecken, denn heute wollen wir zum Phadeng Peak Viewpoint hochwandern.

Kurz nach halb acht essen wir unser Frühstück, welches aus gebratenen Eiern, Baguette, zwei kleinen Würstchen und einer Minibanane besteht, dazu gibt’s Kaffee.
Anschliessen packen wir den Rucksack mit Wasser mit Elektrolytlösung, normales Wasser, Tobi’s Magnesiumflasche (klingt ja schon wie bei den Rentnern) und der Kamera.
Danach wird ordentlich Sonnencrème benutzt weil auch hier die Sonne erstaunlich stark ist, zum Glück ist der frühmorgendliche Nebel noch so dicht, dass sie bis jetzt noch nicht durchgekommen ist.

Wir verlassen das Zimmer kurz nach neun und gehen gemütlich durch das Dorf, wobei wir die Kids beim spielen beobachten, wie die Frauen wunderschöne Tücher und Tischläufer weben und Männer zusammen an Motoren rumbasteln, etc.
Alle sind wie immer schwer beschäftigt mit ihren täglichen Arbeiten und wir werden mit einem Lächeln und Sabaidee begrüsst.
Auch Nong Khiaw ist ein hübscher kleiner Ort welcher noch nicht vom Massentourismus überrannt wird.

Wir gehen über die grosse Brücke welche uns über den Nam Ou River führt und laufen ein Stück durch die andere Seite des Dorfes, ehe wir je 20’000Kip zahlen müssen, bevor wir zum Viewpoint hochlaufen können.

Die Länge des Weges bis auf den Gipfel beträgt nur 2Km, jedoch sind dabei fünfhundert Höhenmeter miteinzuberechnen, also ziemlich steil.
Und so ist es auch die ganze Zeit, es geht einfach nur senkrecht hoch über Stufen, Treppen und Pfaden, über Felsblöcke und Wurzeln.
Wir sind froh dass es noch kühl ist und die Sonne sich Zeit lässt, wir sind auch schon ohne komplett durchgeschwitzt.
Wir legen immer mal wieder eine Pause ein um zu trinken und ein paar Leute vorbeizulassen, die es eilig haben, hochzukommen.

Nach gut eineinhalb Stunden kommen wir oben auf der Spitze an und betrachten das Nebelmeer auf der einen und das Dorf auf der anderen Seite.
Die Aussicht ist atemberaubend und der Blick auf die Berge ringsum wunderschön, die Anstrengung hat sich gelohnt.

Wir machen ein paar Fotos und geniessen die frische Luft und beobachten amüsiert die Einheimischen, die gar nicht mehr aufhören können mit ihren Fotoshootings.
Als es langsam heiss wird, machen wir uns wieder an den Abstieg und kommen eine Stunde später im Dorf unten wieder an.

Wir sind hungrig und setzen uns direkt in ein gemütliches Restaraurant, wo wir Knoblauchbrot, Reis und Laap bestellen.
Lao Laap ist das Laotische Nationalgericht welches eigentlich als lauwarmer Fleischsalat serviert wird.
Es besteht aus Hackfleisch oder gehacktem Fisch, einer halben ausgepressten Zitrone, Pfefferminzblättern, gehacktem Zitronengras, Dill, Zwiebeln, Chilischoten und Sojasauce.
Das Gericht nimmt man mit Reis ein und es ist herrlich frisch und fein, das perfekte Essen bei heissem Wetter.

Nach dem Essen kaufen wir die Bustickets für den nächsten Tag und spazieren dann gemütlich zurück zum Riverhouse.
Nach einer erfrischenden Dusche setze ich mich mit dem Laptop aufs Bett, denn es gibt einiges an Beiträgen nachzuholen.

Gegen den Abend als der Akku leer ist, setze ich mich zu Tobi nach draussen und trinke einen Gin Tonic, während Tobi ein kühles Bier geniesst.

Den Abend lassen wir bei einem herrlichen Curry ausklingen und später fallen wir müde ins Bett.

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