30.+31.01.2019. Chilltag und der letzte Tag in Siem Reap

Wir versuchen am Morgen auszuschlafen aber wir sind trotzdem schon um halb acht wach und können nicht mehr weiterschlafen.
Also stehen wir auf, ziehen uns an und gehen frühstücken, froh darum, dass das Restaurant noch nicht zu voll ist.

Nach gebratenem Reis und ein zwei Scheiben Toast, ziehen wir uns aufs Zimmer zurück und beschliessen, einen Chilltag einzulegen.
Also setze ich mich mit Laptop und Kamera aufs Bett und sortiere an die 500 Bilder, schreibe drei Beiträge und erledige ein paar Mails, sowie Recherche im Internet.
Weitere Visumfragen müssen geklärt werden, aber auch das Verschiffen unseres Autos kommt immer näher, und alles muss organisiert sein.

Nachdem wir mit allem fertig sind, ist es bereits früher Nachmittag und wir organisieren die Busreise nach Laos, sowie eine Unterkunft auf Don Det.
Danach gehen wir was zu Mittag essen und machen uns wieder auf den Rückweg zum Zimmer, um noch ein bisschen zu lesen und zu chillen.

Gegen den Abend machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt, wo wir durch die Märkte bummeln und bei einem Chinesen zu Abend essen.
Dabei treffen wir auf ein älteres Paar Italiener aus Trieste, welche sich an den Tisch neben uns gesetzt haben.

Sehr zum Gelächter der Chinesen auf der anderen Seite, gibt der gute Mann sein Bestes um mit Stäbchen zu essen, wobei er gänzlich versagt, es jedoch mit Würde trägt.
Die beiden sind cool drauf und wir unterhalten uns noch lange, ehe wir uns verabschieden und uns auf den Rückweg machen.

Zurück im Zimmer gehen wir frühe zu Bett, denn wir haben für den nächsten schon wieder was vor.

Um halb sechs klingelt der Wecker und wir schwingen die Beine über die Bettkante, ziehen uns an und schmieren uns mit einer fetten Schicht Sonnencrème ein.
Dann gibt’s kurz Frühstück, zurück aufs Zimmer, Wasserflaschen einpacken, etc. und los geht’s.

Mr. Piseth erwartet uns schon und wir begrüssen ihn, setzen uns in sein Tuk Tuk und fahren raus aus der Stadt.
Da es die Hauptverkehrsroute nach Phnom Penh ist, herrscht viel Verkehr vor allem was Lastwagen und Busse betrifft, die mit einer Mordsgeschwindigkeit an uns vorbeirasen.
Mr. Piseth fährt ganz am Rande der Strasse, trotzdem ist die Situation nicht gerade angenehm.

Irgendwo biegt Mr. Piseth rechts ab und wir tuckern gemächlich über eine holprige Staubpiste, 5min später kommen wir beim ersten Tempel  namens Preah Koh an.
Die Mauern sind noch relativ gut erhalten und der Ort wo er steht unglaublich ruhig und idyllisch, herrlich nach dem ganzen Verkehr von heute morgen.

Wir erkunden ihn und sind froh dass es kaum Leute hat, der Hauptgrund weshalb wir am frühen Morgen losgezogen sind, auch ist es noch angenehm kühl.
Der Tempel besteht aus sechs Gebäuden, allesamt für Shiva erbaut aus Klinker, jedoch sehen wir leider keine Statuen.
Nachdem wir den Tempel besichtigt haben, geht’s weiter zum nächsten, den Pakong.

Dieser Tempel ist sehr eindrücklich und sehr gross, ebenfalls gut erhalten und wunderschön.
Die Architektur ist auch hier wieder atemberaubend, Stein auf Stein, komplette Perfektion.
Wir gehen ganz nach oben und geniessen die Aussicht auf den Tempel, der sich seitlich befindet, geniessen auch hier wieder die Ruhe und beobachten ein paar Handwerker, die am Arbeiten sind.
Die Energie und der Frieden den einen hier überkommt, man könnte ewig da sitzen.

Zurück beim Tuk Tuk fahren wir wieder zur Hauptstrasse, folgen ihr ein Stück und biegen dann ab, auf eine weiter Holperpiste, die uns zum letzten Tempel bringt, namens Lalai.

Dort angekommen wird dieser leider gerade renoviert und ist deshalb eingerüstet.
Doch ein anderer Tempel sowie ein buddhistisches Kloster und eine Schule befinden sich noch hier, die wir uns zeigen lassen und Geld spenden.
Bildung ist hier so selten und trotzdem so wichtig, jedes Kind sollte die Chance haben, zur Schule zu gehen.

Nach unserem Ausflug fahren wir mit Mr. Piseth zurück nach Siem Reap und bedanken uns bei ihm für all die Fahrten, wobei wir im noch 25 USD Trinkgeld geben.

Zurück im Zimmer trinken wir was und machen uns dann auf den Weg ins Stadtzentrum wo wir uns eine Pizza zu Mittag teilen, die gar nicht mal schlecht ist.
Anschliessend gehen wir einkaufen, fahren zurück zum Hotel und fangen an, unsere Rucksäcke ein bisschen zu packen und vorzubereiten, denn am nächsten Tag werden wir Siem Reap verlassen.

Am Abend geht’s zurück in die Stadt wo wir zuerst in einer Bar ein paar Vodkas kippen, beim Chinesen zu Abend essen und uns dann auf den Rückweg machen.

Dort angekommen, fallen wir nach dem Zähneputzen sogleich ins Bett.

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