29.01.2019. Sunset Temple Tour

Wir stehen um halb acht auf, frühstücken, packen unseren Rucksack und werden um zehn Uhr abgeholt von Mr. Piseth.
In seinem Tuk Tuk fahren wir ganze 35Km aus der Stadt raus, um einen der älteren Tempel anzuschauen, der Mitte des zehnten Jahrhunderts gebaut wurde, der Banteay Srei Tempel.
Er wurde für den hinduistischen Gott Shiva erbaut. (Man geht davon aus dass der Buddhismus aus dem Hinduismus entstanden ist.)

Wieder ist es ein heisser Tag und die Fahrt dahin erfolgt auf einer sehr unebenen Strasse, welche mit vielen Schlaglöchern versehen ist.
Wir fahren vorbei an kleinen Dörfern, Schulen mit Kids in Schuluniformen und Ständen mit Früchten und Getränken.

Beim Tempel angekommen, begeben wir uns sogleich auf Entdeckungstour und sehen uns den Banteay Srei Tempel an.
Auffallend sind vor allem die roten Steine die sie bei diesem Bau benutzt haben, die Bauweise erinnert ein wenig an die von Bagan in Myanmar.
Besonders gross ist er nicht, dafür aber sehr schön und detailliert, man kann noch sehr viel erkennen.

Anschliessend folgen wir einem Naturpfad zurück zu den Parkplätzen wo wir unterwegs noch etwas trinken und die Stände abklappern.
Dann geht’s mit Mr. Piseth zurück zu Angkor Tom, wo wir noch andere Tempelbauten besichtigen.

Auf dem Weg dahin halten wir an einem Stand an, wo zwei Frauen aus Palmzucker Bonbons produzieren.
Dazu wird der Zucker der Palme sechs Stunden lang über dem Feuer gekocht, wobei regelmässig umgerührt werden muss, damit er nicht anbrennt.
Anschliessend werden aus Bambus Förmchen gemacht, welche auf einer Platte ausgelegt werden.
Diese werden mit der dicken Melasse gefüllt und zum Abkühlen hingestellt, eine sehr süsse aber auch leckere Angelegenheit.
Ich kaufe mir noch zwei Khmer Red Curry Mischungen zum Kochen, dann fahren wir weiter.

Die nächsten Tempelanlagen die wir anschauen sind nicht riesig aber ebenfalls superinteressant, auch an dieser Stelle lassen wir wieder die Bilder sprechen.
Als die Sonne langsam untergeht sind wir bereits wieder seit acht Stunden unterwegs und ziemlich müde, doch der letzte Tempel ist es auf alle Fälle wert.
Die hohen Mauern bestehend aus Klinker zeigen sich uns in bunten Rot und -Goldtönen, perfekt zum Fotografieren.

Auf dem Rückweg stecken wir ziemlich im Abendverkehr fest und witzeln mit Mr. Piseth weil wir nur ca. 50m vor dem Lichtsignal drei Anläufe brauchen, bis wir es schaffen durchzukommen.

Zurück beim Hotel hüpfen wir sogleich unter die Dusche und machen uns anschliessend auf den Weg ins Stadtzentrum, wo wir etwas zu Abend essen.
Auch heute spazieren wir noch eine Weile herum und geniessen den kühlen Wind, die Musik und die Atmosphäre.

Zu Fuss geht’s zurück zum Hotel und danach gleich in die Federn.

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