03.02.2019. Fahrradtour auf Don Det und Don Khone

Es verspricht ein heisser Tag zu werden als wir am nächsten Morgen aufwachen und bei Rahel unser Frühstück bestellen, Rösti mit Spiegeleiern, Kaffee und frischgepressten Saft.
Nach dem Frühstück gehen wir kurz aufs Zimmer, machen unseren Rucksack bereit und machen uns zu Fuss auf den Weg zum obersten Teil der Insel, wo wir für 10’000 Kip / Person ein Fahrrad mieten.

Damit fahren wir gemütlich los, schneller kann man mit diesem Teil auch nicht fahren, weil es nämlich nur einen Gang hat und die Bremsen mehr schlecht als recht sind, doch das gehört einfach dazu und wir finden es witzig.
Am unteren Teil der Insel gibt es eine Brücke über die man auf Don Khone rüberfahren kann, eine weitere der 4’000 Inseln.

Auf der anderen Seite befahren wir eine staubige Piste um zu einem Wasserfall namens Tad Somphamit zu gelangen, den man am westlichen Ufer auch Liphi Falls nennt.
Dort angekommen bezahlen wir je einen Eintritt von 35’000 Kip / Person und weiter geht’s zu Fuss.
Wir folgen einem gewundenen Pfad über eine Brücke und das laute Rauschen kommt immer näher.

Uns erwartet ein atemberaubender Wasserfall der über mehrere Kaskaden herabfällt und eine Gesamtfallhöhe von rund 21m erreicht.
Trotz der Trockenzeit hat es erstaunlich viel Wasser, was wir beide nicht erwartet hätten und der Ort mit dem riesigen Wasserrad und den zahlreichen Wasserbüffeln ist wunderschön.

Die Wasserbüffel baden friedlich in den Nebenbächen und kühlen sich bei der Hitze ab, Tobi und ich hingegen setzen uns dort in die Beiz und trinken ein kaltes Cola.
Anschliessend geht es mit dem Fahrrad weiter zu einem anderen Wasserfall und der Weg dahin ist absolut mies, weil er so viele Steine hat und holprig ist, dass mir mit dem harten Fahrradsattel ordentlich der Hintern schmerzt.

Dort angekommen ist er nichts besonderes obwohl der Ort selbst recht schön ist.
Nach einer kurzen Pause im Schatten fahren wir weiter und kommen dabei an einem Tempel vorbei wo wir ein paar Bilder machen und den Anblick geniessen.

Dann geht’s weiter durch kleine Sammlungen von Häuschen und zurück über die Brücke nach Don Det, wo wir an einem friedlichen Ort einen Fried Rice essen.
Dann fahren wir zum Zimmer zurück, waschen uns mit einer erfrischenden Dusche den Schweiss ab und setzen uns nach draussen, wobei wir mit unseren Basler Nachbarn ins Gespräch kommen.

Stefan und Rahel (ja auch sie heisst Rahel) sind seit dem Dezember unterwegs und haben insgesamt ein Jahr lang Zeit, sich die Welt anzusehen.
Die beiden sind cool drauf und wir unterhalten uns noch eine Weile und verabreden uns dann für später zum Abend essen, denn wir müssen unsere Fahrräder noch zurückbringen.

Nachdem wir das erledigt haben, setzen wir uns in eine Beiz und trinken ein Bier und beobachten gleichzeitig die Sonne die über dem Mekong untergeht.

Anschliessend wechseln wir das Lokal und machen uns auf die Suche nach Vodka mit frischen Limetten.
Leider versteht der Kerl in der Bar in keinster Weise was wir genau wollen und bei all den Angeboten von Shakes und Drinks mit Marihuana und Magic Mushrooms  fragen wir uns bald, ob er nicht selbst welche genommen hat.
Sein Sohn aber versteht dann was wir wollen und mixt uns einen wunderbaren Drink, denn wir zufrieden annehmen.

Anschliessend treffen wir uns um kurz vor halb acht mit Rahel und Stefan zum Abendessen im Crazy Gecko.
Tobi bestellt ein Lao Curry und ich ein Kürbiscurry beides mit Reis und es ist superfein, wenn auch das Lao Curry ziemlich rassig ist.
Auch Stefan bestellt ein Lao Gericht, Rahel hingegen für Schnitzel mit Makkaroni.

Wir bleiben sitzen bis Andy uns rausschmeisst und nehmen dann noch ein Bier mit auf den Balkon, wo wir uns noch lange unterhalten, ehe wir uns von den beiden verabschieden und ins Bett gehen.

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