22.01.2019. Mit dem Roller unterwegs auf dem Land

Am Dienstagmorgen stehen wir um sieben auf und machen uns zu Fuss auf den Weg zu einer Motorbike Vermietung, wo wir uns einen Roller mieten, Tobi fährt und ich setze mich hinten drauf.

Wir setzen den Helm auf der zwar nichts bringt dafür aber gut aussieht und machen uns auf den Weg zum 24Km entfernten Kep, dass direkt am Meer liegt.
Unterwegs müssen wir beim Fahren ziemlich aufpassen da die Leute hier wie auch in vielen anderen Ländern einen eigenen Fahrstil haben.

Mit unserem Landcruiser fühlt man sich gut geschützt und unzerbrechlich, doch mit dem Roller sieht die Lage ganz anders aus.
Viel Rollsplit liegt auf der Strasse, fiese Schlaglöcher und unberechenbare Verkehrsteilnehmer, das macht die Sache interessant.

Wir brauchen ca. 30 Minuten bis nach Kep und dort angekommen, frühstücken wir erstmals und machen uns anschliessend auf den Weg zum Kep Nationalpark.
Dort zahlen wir den Eintritt von 1 USD / Person und gehen zu Fuss weiter, durch den grünen und kühlen Dschungel.

Die Ruhe hier ist unglaublich entspannend und der Weg wunderschön, eine herrliche Abwechslung zu den Städten.
Der Weg ist gut erhalten und die Aussicht auf das Meer und die Umgebung idyllisch, nur Tiere sehen wir leider keine.

Wir sind ca. 2 Stunden unterwegs, grösstenteils im Schatten doch gegen den Schluss sind wir erbarmungslos der Sonne ausgesetzt, zum Glück haben wir jedoch genug Wasser und Sonnenschutz dabei.

Wir kommen an einem Tempel vorbei wo wir uns eine Weile in den kühlen Schatten eines Baumes setzen und den friedlichen Ort auf uns wirken lassen.
Diese Orte haben eine solch beruhigende und friedliche Wirkung auf einen, man könnte ewig dort verweilen.
Leider aber müssen auch wir weiter und als wir wieder beim Eingang ankommen, sind wir dank der Hitze ziemlich fertig.

Mit dem Roller geht es weiter und fahren hinunter zum Strand, kaufen nochmals zwei Flaschen Wasser und fahren dann zu einem alten Höhlentempel.
Der Weg führt uns über eine staubige Buckelpiste durch kleine Dörfer, wo Kinder uns winken oder Money Money rufen.
Keine Ahnung wer ihnen das beigebracht hat, geben tun wir aber nichts.
Wieder sehen wir Kühe, Enten und Hühner, Leute die auf Reisfeldern arbeiten, aber auch traditionelle Häuser und Bauten.

Das Leben auf dem Land in Kambodscha hat trotz den harten Konditionen etwas friedliches und ruhiges, die Leute lächeln auch wenn sie hart arbeiten müssen, die Kinder spielen und der Zusammenhalt ist sehr gross.

Am Tempel angekommen bieten sich viele Kinder als Höhlenguide an, doch wir haben keine Lust klettern zu gehen, wir wollen einfach nur den Tempel besichtigen.
Die steile Treppe ist alt und ausgetreten, sie wirkt als wäre sie schon sehr lange nicht mehr benutzt worden, auch der Tempel selbst, scheint verlassen zu sein.
Überreste von Räucherstäbchen in Töpfen, ein kleiner Altar doch keine Gaben und Blumen, wir haben das Gefühl dass dieser Ort nicht mehr genutzt wird.
Trotzdem ruhen wir uns ein wenig in der kühlen Höhle aus, gehen die Treppen wieder hinunter und besichtigen die Buddha Statuen unter dem Dach.

Wieder legen wir eine Trinkpause ein und fahren dann mit dem Roller zurück nach Kampot ins Hotel, wo wir eine Weile chillen.
Gegen den frühen Abend bringen wir den Roller zurück zu Ratanak Tours, welche wir übrigens sehr empfehlen können.
Die Miete für einen Tag hat uns nur 4 USD gekostet, was günstig ist und unser kleines Bike war gut in Schuss.

Zu Fuss machen wir uns auf den Weg zum Fluss wo wir uns in eines der angelegten Schiffe setzen welche als Bar und Restaurant um funktioniert wurde und dort ein zwei Biere trinken.
In einem lokalen Restaurant essen wir gebratene Nudeln mit Gemüse zum Abendessen und kehren dann zum Hotel zurück.

Es ist ein erstaunlich langer Tag gewesen und wir sind hundemüde und freuen uns auf eine Dusche.

Anschliessend fallen wir gleich ins Bett.

2 Kommentare

  1. Hey guys. Ich habe mich gefragt ob ihr nach kampot zufällig Richtung koh rong weiterreist. Wir hatten in nepal mal das Vergnügen einen Wein auf der Dachterrasse zu genießen. Ich bin zur zeit am lonely beach, koh rong am volunteeren. Sollte euch danach sein schaut doch gerne hier vorbei. LG Sven

    • Hey Sven 🙂
      Klar erinnern wir uns an den Abend über den Dächern von Kathmandu 🙂
      Schön von Dir zu hören, wie gehts Dir denn?
      Wir sind leider nur noch bis Morgen in Sihanoukville, dann nehmen wir einen Inlandflug nach Siem Reap, um Angkor Wat, etc. zu besichtigen.
      Danach gehts weiter nach Laos und Vietnam.
      Koh Rong haben wir weggelassen, weil man in Otres Beach genau so friedlich chillen kann 🙂
      Wie sehen denn deine Pläne danach aus?

      Liebe Grüsse und lass mal wieder von Dir hören.

      Jeannine + Tobi

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