13.11.2018. Wir verlassen Melbourne und fahren in die Berge

Zu wenig Schlaf und der nervige Wecker am Morgen, ich hätte mich am liebsten nochmals gedreht und ein zwei Stunden weitergeschlafen.
Tobi geht es ähnlich, doch Natascha und Danny sind schon viel früher auf als wir, denn sie haben um neun Uhr einen weiteren Interessenten für den Hans.

Wir trinken einen Kaffee zusammen und müssen dann leider Abschied von den zwei nehmen, die wir in der Zeit so ins Herz geschlossen haben.

Wir umarmen uns herzlich und dann sind sie auch schon weg und Tobi und ich sitzen allein im Apartment.
Nach dem Frühstück und einer heissen Dusche räumen auch wir zusammen und vergessen dabei noch um ein Haar unsere Bratpfanne, die wir für den Fisch gebraucht haben.
Noch ein letzter Kontrollblick und wir geben unten die Karten ab und setzen uns ins Auto.

Wir können an dieser Stelle die Apartments on Flemington in Melbourne mit dem besten Gewissen weiterempfehlen, super Preis, top Lage und sehr freundliches Personal.

Wir machen noch eine letzte Fahrt durch die Stadt wobei ich beim Fahren manchmal ein bisschen ins Schwitzen komme weil das Strassennetz echt kompliziert aufgebaut ist und die Tramlinien das Ganze nicht gerade vereinfachen.
Irgendwann liegt die Stadt dann hinter uns und wir fahren der Küste entlang hinunter in den Süden.

Unterwegs kaufen wir noch schnell bei Woolworth ein und gehen zum Super Cheap Auto Shop, um einen Ersatzdieselfilter zu kaufen.

Anschliessend suchen wir uns einen ruhigen Platz um etwas zu essen und ein paar Sachen zu besprechen.
Irgendwie sind wir heute ein bisschen planlos losgefahren, doch wir können uns schnell einigen.

Auch ein paar Planungen stehen schon seit einer Weile an und ich telefoniere mit Peter um ihm wegen der Verschiffung, den nächsten Teil unserer Reise mitzuteilen.
Später machen wir uns auf den Weg in die Berge wo es kühler ist und bei Weitem nicht so windig wie an der Küste, denn wir wollen den Alpinen Teil Australiens noch ein wenig erleben.

Wir fahren hoch in die grünen Hügel welche uns an die Schweiz erinnern, betrachten die glücklichsten Kühe der Welt und erfreuen uns am Duft der frischgemähten Wiesen.

Wir machen uns auf den Weg zum Toorongo Campground der wie wir leider feststellen müssen, geschlossen ist.
Also fahren wir kurzerhand zum Parkplatz und stellen unser Auto da ab.
Wir schnappen die Kamera und eine Flasche Wasser und machen uns auf den Weg um die zwei Wasserfälle anzuschauen, die ein kleiner Fussmarsch weit entfernt sind.

Es geht durch leichten Dschungel bestehend aus Riesenfarn und Eukalyptusbäumen, die Luft riecht nach leicht feuchter Erde und Eukalyptusblättern.
Die Wasserfälle sind wunderschön und der kleine Marsch hat sich mehr als gelohnt.
Zurück beim Auto setzen wir uns mit je einer Hälfte unserer Drachenfrucht auf eine Bank, sie ist unser Abendessen.

Anschliessend habe ich endlich einmal Zeit die Beiträge nachzuholen obwohl wir schon wieder so erledigt sind, danach freuen wir uns aufs Bett.

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