03.10.2018. Auf Entdeckungstour in Albany

Wir sind um kurz nach sechs schon wach und unterhalten uns eine Weile, ehe eine Nachricht von Steffen und Julius mich erreicht, denn sie beide sind ebenfalls in Albany.

Wir verabreden uns um kurz nach elf mit ihnen im Kate’s Café einem kleinen coolen Laden, auf der Stirling Terrace.
Bis dahin haben wir noch ein bisschen was zu tun und unsere Kleider müssen noch gewaschen werden.

Also hüpfen wir aus dem Bett, sammeln alle unsere dreckigen Kleider zusammen und schmeissen sie für 4 AUD in die Waschmaschine.
Danach holen wir auf Tobi’s Wunsch Speck und Eier aus dem Kühlschrank und gehen damit in die Camp Kitchen, wo ich mich gleich darauf an die Arbeit mache.
Doch beim Essen mag ich nicht einmal annähernd das verdrücken, was Tobi reinhaut.
Nach dem Frühstück und dem Abwasch sind auch unsere Kleider fertig gewaschen und wir überlegen zuerst einen Moment lang hin und her, ob wir sie wirklich draussen aufhängen sollen denn das Wetter sieht nicht gerade vielversprechend aus.
Die Sonne lässt sich zwar ab und zu sehen, jedoch ziehen dicke graue Wolken an uns vorbei und es nieselt hie und da.

Trotzdem hängen wir die Kleider draussen auf denn 5 AUD für 27 Minuten heisse Luft wollen wir dann doch nicht zahlen, in unseren Augen absolute Abzockerei.
Nachdem wir im Auto noch so einiges aufgeräumt und die Abrechnungen gemacht haben, ist es schon wieder zeit um zu gehen und uns mit Julius und Steffen zu treffen.

Wir fahren in die Stadt, haben Glück mit dem Parkplatz und machen uns bei eisigem Wind auf den Weg zum Kate0s Café, wo die beiden schon auf uns warten.
Mit Latte Macchiato und einem Blueberry Muffin machen wir es uns zu viert in einer Ecke gemütlich und freuen uns einander wieder zu sehen.

Die beiden sind in der Zwischenzeit auf einer Farm gewesen wo sie ihr Auto ausgebaut haben, um sich auf die weitere Zeit hier in Australien vorzubereiten.
Sie haben sich aus Holz eine Art erhöhten Rost gebaut, so dass man oben bequem schlafen und unten die Kisten mit den Utensilien, einfach rausziehen kann.
So höckeln wir also da und plaudern, machen uns anschliessend auf dem Weg zu einem alten Schiff dass man besichtigen kann und lassen uns von den beiden als Bootsbauer alles erklären, was man beim Bau beachten muss.

Das Schiff ist eine Nachbildung des Originals namens Amity, welches 1826 erbaut worden ist und natürlich nicht ganz so korrekt wie damals aber doch wunderschön und sehr beeindruckend.
Wir klettern in den unteren Teil des Schiffes, lesen die spannenden Informationen und schauen uns alles an.

Nach dem Schiff bummeln wir noch ein wenig in der Stadt herum, schauen verschiedene Läden an und essen zusammen bei Hooked zu Abend.
Danach gehen wir runter zum Meer doch der Wind bläst so kräftig und eiskalt, dass wir den Strand relativ zügig wieder verlassen.

Wir verabreden uns mit Steffen und Julius auf den nächsten Tag und fahren anschliessend zurück zum Camping um unsere Kleider abzunehmen.
Das Wetter hat zum Glück gehalten, denn sie sind komplett trocken.

Nach Wäsche abnehmen und Zähne putzen gehen wir aber gleich ins Bett.

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