28.-30.09.2018. Erkältungsgrippe, Tree Top Walk und Elephant Cove

Ich erwache am Freitagmorgen mit Kopf-Hals und Gliederschmerzen und auch mein Gesicht fühlt sich dank entzündeten Nebenhöhlen an, als würde ein Elefant darauf herumtrampeln.
Heute wird ganz sicher nicht weitergereist, ich will den ganzen Tag einfach nur im Bett bleiben und keinen Wank machen.
Tobi ist ebenfalls der Meinung dass wir heute eine kleine Pause einlegen, er muss noch ein zwei Sachen am Auto machen.

Ich schleppe mich kurze Zeit später aus dem Bett und suche das Päckchen mit den Demo Grippal Beutel drin aus einer der Tupperware in der Kiste, anschliessend gesellen wir uns in die Camp Kitchen wo wir heisses Wasser aufkochen.
Ich habe absolut kein Hunger und schaue bloss dabei zu, wie Tobi sein Müsli verputzt, während ich darauf warte dass das Wasser kocht.
Nach einemheissen Demo Grippal verziehe ich mich wieder ins Bett und schlafe mehr oder weniger bis am Mittag.

Tobi hat in der Zwischenzeit die Schmutzabweiser am Auto wieder befestigt, die sind nämlich nur noch so einigermassen befestigt und kurz vor dem Abfallen gewesen.

Am Mittag fühle ich mich dank Demo Grippal ein bisschen besser und der Appetit kehrt langsam zurück, weshalb wir uns wieder aufmachen in die Küche und ich uns eine Ladung Büchsenravioli koche, für etwas grösseres habe ich nun wirklich nicht die Energie.

Am Nachmittag liege ich nur im Bett und lese und schlafe und am Abend essen wir bloss einen Salat, anschliessend gehe ich sofort wieder ins Bett.
Heute haben wir keine Bilder gemacht.

Am Samstag fühle ich mich ein bisschen besser und da mir im Auto irgendwie trotz allem gleich die Decke auf den Kopf fällt, schlage ich vor das wir weiterfahren und dann irgendwo unterwegs übernachten.
Zuerst müssen wir unsere Windschütze trocknen lassen und auch eine heisse Dusche muss noch sein bevor wir losfahren.

Danach essen wir in der Camp Kitchen etwas zum Frühstück, unterhalten uns dabei mit einer burmesischen Familie die seit sechs Jahren in Australien lebt und räumen anschliessend auf.
Wir wollen hoch zum Valley of the Giants, da wo die grossen Bäume stehen.
Unterwegs halten wir bei einem Nationalpark an wo Tobi noch einen besonderen Baum anschauen möchte, den Tingle Tree.

Weshalb er so genannt wird, wissen wir nicht genau doch er macht sich sogleich auf den Weg, während ich im Auto bleibe und lese.
Ein paar Leute gehen am Auto vorbei und betrachten dabei unsere farbigen Flaggen, reden dabei über die Länder wo wir besucht haben und wie immer muss ich dabei ein bisschen schmunzeln, besonders dann wenn sie mit den Ländern komplett falsch liegen.
Sie gehen weiter sobald sie gemerkt haben dass da noch jemand im Auto sitzt, auch ich widme mich wieder meinem Buch.

Als Tobi wieder zurück ist fahren wir weiter zum Valley oft he Giants und lösen da zwei Eintritte, total 42 AUD. um den Tree Top Walk zu machen.
Der Weg selbst ist nur an die 600m lang das Besondere daran ist aber, dass man dabei auf einer Art Brücke geht, die an der höchsten Stelle 40m hoch ist.
Die Bäume aber sind selbst an die 50m hoch und noch höher, pfeifengerade und beeindruckend.
Man kriegt sie mit der Kamera leider nicht aufs Bild und das Licht macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Zurück beim Auto essen wir kurz etwas zu Mittag, fahren dann weiter und suchen uns unterwegs einen Platz zum Übernachten.
Wir entdecken auf dem Map eine fein gestrichelte Linie was ein Offroadtrack sein wird und machen uns sogleich in diese Richtung auf.
Zuerst folgen wir einer schmalen Landstrasse zu einem Ort namens Peaceful Bay, danach kommt auch gleich der tiefe Sand wieder.

Wir fahren langsam mehrere kleine Dünen hoch und runter und finden dann einen herrlich windgeschützten und versteckten Platz zwischen ein paar Bäumen.
Wir richten uns ein und ich krieche auf der Stelle wieder ins Bett denn trotz dem Herumlaufen an der frischen Luft, fühle ich mich immer noch völlig fertig und mein Kopf und mein Nacken schmerzt.

Wir essen nur ein Honigbrötchen zum Znacht denn zum Koche bin ich zu müde, anschliessend gehe ich direkt ins Bett und auch Tobi bleibt nicht mehr lange auf.

Der Sonntagmorgen bricht an und es ist ein wunderschöner Tag, die Sonne drückt schon ein bisschen durch die dicken Wolken hindurch und die Luft ist herrlich frisch.
Leider habe ich solch starke Nackenschmerzen dass ich kaum den Kopf drehen kann, alles ist voll verhockt und davon krieg ich auch noch Kopfschmerzen.
Trotzdem machen wir Frühstück und fahren danach los um uns die schönen Strände anzusehen.

Wir holpern gemächlich über die Sandpiste und geniessen den Blick auf das Südpolarmeer, welches auf die Klippen prallt und in der Sonne strahlend blau wirkt.
An einem unteren Stück halten wir kurz an und machen ein paar Fotos, fahren dann weiter und halten an einer anderen Stelle nochmals an, weil auch gerade ein bisschen das Licht mitspielt.

Auf dem Rückweg zur Hauptstrasse ist der Sand zwar tief doch noch nicht so tief, dass wir mehr Luft ablassen müssen, als wir schon haben.
Zurück bei der Strasse dann pumpen wir die Reifen wieder auf und fahren los zur Elephant Cove, einem Lookout am Meer.
Wir staunen nicht schlecht als auf dem Parkplatz schon ein Touristencar steht und er auch sonst schon voll ist, aber es sind ja schliesslich auch noch Schulferien.
Wir finden immerhin noch ein Parkfeld für unseren Göppi und nach einer kurzen Toilettenpause machen wir uns mit einer Flasche Wasser auf den Weg runter zum Strand.

Wieder bietet sich uns ein atemberaubender Ausblick auf die Küste, schneeweisser Sandstrand trifft auf türkisfarbenes und kristallklares Wasser.
Der Grund für den Namen Elephant Cove sind die riesigen grauen Granitfelsen, welche im Wasser und am Strand stehen und dabei tatsächlich ein bisschen wie Elefanten wirken.
Wir bleiben eine Weile da und geniessen die warme Sonne, kehren dann zum Auto zurück und fahren nach Denmark, ein kleiner Ort kurz vor Albany.
Unterwegs nehmen wir einen Tourist Drive, wo wir unter anderem an einer Käserei und diverse Weinkellereien vorbeifahren.

Bei der Käserei halten wir an, futtern uns durch die angebotenen Käsesorten und entscheiden uns schlussendlich für einen rezenten und sehr schmackhaften Käse.
Anschliessend fahren wir weiter nach Denmark wo wir in einem kleinen alternativen Laden was zu Mittag essen und ein bisschen im Städtchen herumlaufen.

Zurück beim Auto, fahren wir wieder runter zum Meer doch das Finden eines Schlafplatzes gestaltet sich etwas schwierig weil die Sandpiste so eng und kurvig ist, dass man das Fahrzeug unmöglich irgendwo hinstellen kann.
Schlussendlich haben wir die Schnauze voll und stellen unser Auto auf einen Teil der Piste, der als geschlossen gilt.

Immerhin haben wir beim fahren noch eine Tigerschlange gesehen, diesmal eine ausgewachsene die gemütlich vor unserem Auto das Strässchen überquert hat.
Ich koche uns Pilze mit Kürbis und Spinat, dazu brate ich ein paar Würstchen die im Laden heruntergesetzt waren.
Tobi erledigt anschliessend den Abwasch und ich trockne ab und räume alles in die Kisten zurück.
Nach Tee und Demo Grippal zum Dritten, gehen wir bald darauf ins Bett.

4 Kommentare

  1. Danke für den schönen Bericht.
    Wir wünschen Dir gute Besserung und eine schöne Weiterfahrt.Einen lieben Gruss auch an Tobi
    Aus Neftenbach Walti u Katharina🌞😜

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