27.09.2018. Wir verlassen den Warren Beach und fahren zum Walpole

Obwohl ich die einzige gewesen bin die am Vorabend nicht getrunken hat, fühle ich mich etwas angeschlagen und mein Hals schmerzt, jedoch hoffe ich dass es nicht der Vorbote für eine fiese Erkältung ist.

Die anderen sind erstaunlich fit und nach einem Kaffee räumen wir auf, lassen den Druck der Reifen noch weiter ab und fahren dann los.
Während wir auf dem Strand dem Meer entlangfahren, betrachten wir die riesigen Wellen die mit einem lauten donnern brechen.

Wir fahren den Weg hoch und kommen kurz darauf zur riesigen Auffahrt am Hang, wo ein paar Australier am Vortag den Wrangler hochziehen mussten.
Julius und Steffen fahren als erstes hoch, absolut ohne Probleme, auch wir folgen und fahren etwas langsamer, kommen aber ebenfalls gut oben an.
Die Freude ist gross, habe ich mir am Vortag doch ein bisschen Sorgen gemacht dass dieser Teil noch schwierig werden könnte.

Wir fahren weiter durch das kleine Wäldchen, bis wir bei der Yeargadup Düne angelangt sind, wo wir zügig darüberfahren.
Es macht riesigen Spass im Sand doch leider übersehe ich beim Fahren einen fiesen Sandhubel der unseren Göppi gleich mit allen Vieren in die Luft springen lässt.
Es knallt ganz ordentlich doch zum Glück ist nichts passiert, auch dem Auto hat es wie es scheint, nichts ausgemacht.
Tobi hat sich ein bisschen den Kopf gestossen aber auch das ist halb so wild und nachdem wir alles kontrolliert haben, fahren wir weiter.
Der Gesichtsausdruck von Steffen und Julius ist dabei unbezahlbar gewesen. 😀

Wir nutzen einen coolen Spot um noch ein paar Bilder zu machen, anschliessend fahren wir zur Parkstation wo wir die Reifen wieder aufpumpen und etwas frühstücken.

Anschliessend heisst es leider Abschied von Julius und Steffen zu nehmen, die beiden werden heute noch nach Albany weiterfahren.
Wir haben zu viert eine kurze aber mega coole Zeit verbracht, viel gelacht und viel erlebt.

Wir winken noch zum Abschied, schauen kurz auf die Karte und fahren dann ebenfalls los, wir wollen nach Windy Harbour und dort auf einem Camping übernachten damit wir mal wieder richtig heiss und lange duschen und unsere Kleider waschen können.

Doch als wir ankommen scheint dieser wohl geschlossen zu sein denn es sieht alles verlassen aus und im Büro ist es dunkel.
Also verlassen wir Windy Harbour wieder und fahren weiter ins 100Km entfernte Walpole, wo wir zum Glück auch einen Camping finden und gleich eine Nacht buchen.

Ich fühle mich immer mehr angeschlagen und bin deshalb froh endlich angekommen zu sein, Tobi ist noch etwas verkatert vom Vorabend und ebenfalls erledigt.
Nach einer herrlichen Dusche lege ich mich sogleich ins Bett den so wie es sich anfühlt, kriege ich eine Erkältungsgrippe.

Am Abend kochen wir in der Camp Kitchen etwas zu essen, unterhalten uns lange mit einem älteren australischen Ehepaar und gehen bald darauf zu Bett.
Da es windig und kalt ist, sind wir froh dass wir unsere Zusatzwände noch aufgezogen haben, drinnen ist es so gleich viel gemütlicher.

Mit Gliederschmerzen und einer verstopften Nase haue ich mich sogleich aufs Ohr.

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