26.08.2018. Auf dem Weg nach Geraldton

Nach dem obligatorischen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Kalbarri, eine Stadt direkt an der Küste.
Während wir auf dem Highway unterwegs sind, wechselt sich die Umgebung und es wird richtig grün.
Riesige Weizenfelder, Schaffarmen und Rapsfelder wechseln sich ab, sanfte Hügel und Bäume.
Wunderschön und wieder einmal eine tolle Abwechslung zum roten Sand, der stets unser Begleiter gewesen ist.

Bevor wir nach Kalbarri abbiegen, fahren wir aber zuerst noch in den Kalbarri Nationalpark um eine Schlucht  und das Nature Window zu besichtigen, eine Art Naturfenster bestehend aus einem Felsen.

Die Schlucht besichtigen wir als erstes, welche mit dem blauen Wasser und den roten Felswänden imposant aussieht, wie immer ein farblicher Augenschmaus.
Anschliessend fahren wir zum Nature Window, welches natürlich sehr gut besucht ist, weil alle ein Foto machen wollen, auch ich lasse mich dort ablichten während Tobi absolut kein Bock drauf hat.

Danach fahren wir nach Kalbarri, kaufen im IGA eine Avocado und Käse ein und fahren dann zum China Man’s Point, um etwa zu Mittag zu essen.
Der Wind ist stürmisch und die Wellen hoch, beeindruckend wie sie brechen und die Gischt aufspritzt, wir sind beide fasziniert.

Nach dem Essen schauen wir uns ein bisschen die Umgebung an, doch viel zu sehen gibt es nicht, weshalb wir uns bald darauf wieder auf den Weg machen.
An der Küste entlang fahren wir weiter Richtung Geraldton wobei wir noch bei zwei verschiedenen Lookout halt machen, um die wunderschönen Felsen zu betrachten.
Das Meer ist so strahlend blau wie ich es selten gesehen habe und die Felsen stehen so hervor, dass sich dazwischen wie kleine Täler bilden, wo das Wasser verschwindet.

Beim zweiten Lookout haben wir wieder mal das unverschämte Glück zwei Buckelwale zu beobachten, die in etwa 400m Entfernung an uns vorbeischwimmen.
Da wir auf einer hohen Plattform stehen, können wir sehr gut sehen, wie der eine davon immer wieder aus dem Wasser springt, sogar den Aufprall seines Körpers können wir hören.

Es ist schon sehr beeindruckend wenn ein 15m langes Tier welches an die 30 Tonnen wiegt, aus dem Wasser springt, ein traumhaft schöner Anblick.
Leider können wir mit unserem Objektiv nur von Weitem ein Foto machen, was sehr schade ist.
Wir betrachten die Wale noch lange ehe sie aus unserem Blickfeld verschwinden und wir zum Auto zurückkehren.

Gegen den frühen Abend treffen wir in Geraldton ein und richten uns für 30 AUD auf einem Camping ein, dabei buchen wir gleich drei Nächte weil wir noch ein paar Dinge zu erledigen haben.

Wir richten uns ein und geniessen noch die letzten Sonnenstrahlen bevor die Sonne untergeht und nach dem Abendessen gehen wir zeitlich zu Bett.a

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