25.08.2018. Shell Beach und witzige Polizisten

Es ist ausnahmsweise einmal richtig windstill als wir am Morgen aufstehen und frühstücken, etwas das es schon länger nicht mehr gegeben hat.
Trotzdem kochen wir den Kaffee sicherheitshalber im Auto, denn jedes Mal wenn wir draussen Kaffee kochen, fängt es auf mysteriöse Weise an zu winden und das Risiko wollen wir heute nicht eingehen.

Nach dem Frühstück erledigt Tobi den Abwasch und ich gehe kurz in den Supermarkt um einzukaufen, anschliessend sind wir bald startbereit.
Wir lassen Denham hinter uns und fahren zum Shell Beach den wie es der Name schon sagt, mit sehr vielen Muscheln zu tun hat.


Tatsächlich besteht der ganze Strand komplett aus Muscheln, teilweise noch ganz, teilweise verbrochen und als kleine Splitter auf dem Boden liegend.
Das helle weiss blendet uns ganz schön und der Salzgehalt des Wassers ist um vieles höher als draussen im Meer, was der Lagune zu verdanken ist, die immer nur mit kleinen Mengen Salzwasser gespeist wird.
Das Wasser verdunstet doch das Salz bleibt zurück, was einen Untergrund mit einem sehr hohen Mineralienanteil ergibt.
So ist auch der Shell Beach auf seine Weise einzigartig und wunderschön und wir nutzen den Moment um ein paar witzige Bilder zu machen.

Anschliessend verlassen wir den Shell Beach und fahren zu den Stromatolithen, Fossilien welche durch biogene Sedimentgesteine entstanden sind, in der Regel durch gelöste Stoffe infolge Wachstums und Stoffwechsel von Mikroorganismen.
Sie bestehen aus Kalkgestein und sind leicht an ihren geschichteten Formen zu erkennen.
Es ist interessant solche Sachen zu sehen und hat sich auch in dieser Hinsicht wieder einmal gelohnt.

Nachdem wir umher gegangen sind und uns noch auf einen 2Km Walk gemacht haben, kehren wir zum Auto zurück und fahren zum North West Coastal Highway um weiter Richtung Süden zu fahren.

Beim Overlander Roadhouse wollen wir noch eine kurze Mittagspause einlegen, aber als wir um die Ecke biegen, werden wir von der Polizei rausgenommen.
Wir halten bei dem Polizisten an und der wartet schon mit einem Blasgerät um den Alkoholgehalt zu testen, auf uns.

Dass wir das Steuerrad auf der linken Seite haben hat er wohl nicht registriert, denn er hält mir die auf dem Beifahrersitz hockt, das Gerät hin.
Ich bin so verwirrt dass ich mir gar nichts dabei denke und keine Miene verziehe, während ich reinblase.
Auch Tobi verzieht keine Miene und lässt sich nichts anmerken.
Zufrieden mit dem Ergebnis fängt der Polizist an mit uns zu plaudern, während sich sein Kollege auf die Seite von Tobi gesellt und kurz darauf in lautes Gelächter ausbricht.
Erst da fällt dem anderen Polizisten auf, dass er die falsche Person zum Blasen aufgefordert hat, doch er nimmt es mit Humor und lässt auch Tobi nicht blasen wegen dem.
Wir plaudern noch eine Weile mit den beiden, machen uns aber danach auf den Weg um was zu essen und dann weiter Richtung Süden zu fahren.

Nach Avocado und Hüttenkäse sind wir wieder voll dabei und fahren weiter den Highway hinunter wo wir nach weiteren zwei Stunden auf einem Rastplatz ankommen, auf dem wir übernachten wollen.

Wir wollen ein bisschen draussen chillen, jedoch hat es so viele Fliegen und Sandmücken dass es sich kaum aushalten lässt, ohne genervt zu sein.
Scheiss Fliegen!
Immer mit voller Attacke auf die Augen und das Gesicht, man könnte echt die Wände hochgehen!
Nach dem Abendessen bestehend aus Hühnchen mit Pilzen und Salat, bleiben wir nicht mehr all zu lange auf, sondern gehen zeitig ins Bett.

Leider ist beim Abendessen noch meine Zahnfüllung abgebrochen, weswegen ich in Geraldton das Vergnügen habe, den Zahnarzt aufzusuchen.

Ein Kommentar

  1. Hoi Jeannine, hoi Tobias, endlich lueged de José und ich mal i eue Blog. Ihr machen das ja super und d’Bilder sind wunderschön. Macht grad Lust zum wieder uf Australien gah. Mir wünsche eu weiterhin e gueti Reis und gnüsseds!!! Tante Jacky und José

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