13.08.2018. Auf dem Weg nach Exmouth

Wir haben Glück denn es kommt niemand vorbei um zu kontrollieren, ob Leute an unerlaubten Plätzen übernachten.
Unser Frühstück nehmen wir dann zufrieden auf einem der Felsen ein und da es momentan noch windstill ist, können wir es richtig geniessen.

Anschliessend räumen wir zusammen und fahren in den Range National Park, um dort unterwegs zu übernachten.
Eigentlich wollen wir zum Leuchtturm hinausfahren und dort übernachten, jedoch ist die Strasse dazu wieder einmal geschlossen.
Wir fahren weiter und finden kurz darauf ein Homestead doch der Besitzer will für eine Nacht 40 AUD und wenn man keine Bordtoilette hat, muss man für 10 AUD noch eine dazu mieten.
Doch für 50 AUD haben wir auf einem Campingplatz definitiv mehr davon, denn wir hätten dazu noch eine heisse Dusche und eine Campkitchen, was dieser Typ hier nicht zu bieten hat.
Ich betrachte es als reine Abzocke und deshalb fahren wir weiter und erreichen kurze Zeit später den National Park.

Wir fahren rein und folgen einer weiteren Sandstrasse durch die wunderschöne Gegend doch auch hier wird das Übernachten wieder zur absoluten Challenge.
Gleich schon am Anfang steht dass man hier nur übernachten darf, wenn man vorher online gebucht hat, was wir weder gewusst haben, noch dass uns das jemand mitgeteilt hätte.

Wir fahren also einen grossen Teil einfach hindurch und kommen an einen Fluss, bei dem schon manch einer wieder umgekehrt ist wenn er ihn gesehen hat, den Yardi Creek.

Da er direkt mit dem Meer verbunden ist, muss man bei der Überquerung auf die Gezeiten achten, damit man während der Flut nicht stecken bleibt.
Da die Ebbe noch nicht eingetreten ist, müssen wir durch ziemlich tiefes Wasser fahren, worauf wir uns zuerst einmal vorbereiten.
Wir lassen zuerst mal ordentlich Luft aus den Reifen um mehr Auflage zu bekommen, danach setze ich mich hinter das Steuer und Tobi bereitet die Seilwinde vor, für den Fall dass wir stecken bleiben.
Inzwischen hat sich auf der anderen Seite des Flusses eine kleine Menschenmenge angesammelt um den Leuten zuzusehen, die die Flussüberquerung auf sich nehmen.

Ich setze mich hinter das Steuer und fahre im zweiten Gang in der Untersetzung zuerst durch den feinen Sand und dann durch das Wasser und so kommen wir ohne Probleme auf der anderen Seite an.
Wir pumpen als erstes unsere Reifen wieder auf, danach essen wir kurz was zu Mittag, ehe wir weiterfahren.
Leider haben wir das Foto erst gemacht als die Ebbe gekommen ist, deshalb sieht es auf dem Bild wieder so harmlos aus.

Noch immer haben wir keinen Platz zum Übernachten gefunden und beim Visitor Center teilen sie uns mit, dass alle Campgrounds im gesamten National Park die nächsten 12 Tage komplett ausgebucht sind, was total verrückt ist!
Uns bleibt nichts anderes übrig als den National Park zu verlassen und ausserhalb einen Campingplatz zu suchen, was wir dann auch machen.

Zwanzig Minuten später bekommen wir dann im Yardi Creek Caravan Park einen Platz zugewiesen, wo wir uns einrichten und ein paar Sätze mit unseren deutschen Nachbarn wechseln.

Nach dem Abendessen bleiben wir noch eine Weile draussen sitzen und gehen anschliessend ins Bett.

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