01.08.2018. Karijini Nationalpark Tag 2

Wir sind früh wach und räumen zusammen, machen uns sogleich mit dem Auto auf den Weg zu Cornelia und Romano und frühstücken dann zu viert wobei wir wie immer eine Schale Müsli in uns reinstopfen, Cornelia und Romano aber lieber einfach noch beim Kaffee bleiben.

Danach räumen wir zusammen und machen uns auf den Weg zur Weano Gorge, einem anderen riesigen Loch im Erdboden.
Der Weg dahin führt uns über eine Gravelroad und der Staub der von uns aufgewirbelt wird, ist wie immer gewaltig!

Bei der Weano Gorge angekommen staunen wir wieder aufs Neue, denn dieser Spalt ist richtig gross und tief, ein ebenso wunderschönes Tal wie am Vortag.
Wieder machen wir uns mit Rucksack und Kamera und zudem  mit den anderen beiden auf den Weg hinunter und wandern danach durch die Länge des Tals.
Wir bewundern die hohen Bäume, das klare Wasser und die hohen Felsen die schroff hervorstehen, nehmen dann den Aufstieg in Angriff und sind bald darauf wieder oben.

Der Weg führt uns am Rand entlang zu zwei verschiedenen Lookouts wo wir mit ein paar Aussies ins Gespräch kommen und die für den Fotografen spielen.
Anschliessend verabschieden wir uns dankend und machen uns zu viert auf den Weg zu den Geoffrey Falls, die wir uns eigentlich auch noch gerne ansehen würden.
Dort angekommen essen wir aber zuerst mal zu Mittag, wir sind alle ein wenig hungrig.

Wir stellen unseren Tisch und die Stühle raus und die anderen zwei nehmen ebenfalls ihre Stühle raus und so setzen wir uns zu viert an den Tisch und teilen Brot, Salami, Salat, Käse und andere Sachen miteinander.
Es ist so gemütlich und friedlich dass wir am Schluss gar nicht mehr gross Lust auf die lange Wanderung haben und es für uns auch schon etwas spät am Nachmittag ist, und wir uns noch einen Platz zum Übernachten suchen müssen.

Also sehen wir uns einfach noch zwei Lookouts an und verabschieden uns dann von Cornelia und Romano, die zurück zum Campground und dann in die andere Richtung weiterfahren werden.
Wir setzen uns wieder in unseren Göppel und verlassen den Karijini Nationalpark, fahren ein Stück auf dem Highway und biegen dann ab, um einen Platz zum Übernachten zu finden.

WikiCamp hat uns einen tollen Platz beschert mit direktem Blick auf einen wunderschönen Berg und kaum dort angekommen, richten wir uns ein und machen ein Feuer.

Ich koche uns ein Chicken Tikka Masala mit Reis zum Abendessen während Tobi sich um das Feuer kümmert.
Nach und nach füllt sich der Platz mit anderen Fahrzeugen, wir sind wohl nicht die einzigen die dieses App nutzen.-
Als es bereits am eindunkeln ist fahren noch zwei Mädels mit ihrem VW Bus auf den Platz und witzigerweise sind sie beide aus der Schweiz.
Ariana und Alessandra die mit Taschenlampen in ihren Kisten rumwuseln und denen ich unsere Campinglaterne rüberbringe, damit sie ein wenig Licht haben.
Später nach ihrem Abendessensetzen sie sich mit ihren Stühlen zu uns ans Feuer, zusammen mit einer Flasche Wein und Maltesers.

Wieder verbringen wir einen Abend in wunderbarer Gesellschaft mit viel Gelächter und spannenden Geschichten.

Da der Wind aber bald wieder anfängt aufzufrischen, gehen wir um kurz vor elf müde ins Bett.

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