22.07.2018. Wir verlassen den Nord Pool und fahren nach Newman/Pilbarra

Es ist wieder einmal kühl und windig und wir frühstücken im Auto.
Helen und Shane sind bereits fleissig am zusammenräumen, sie fahren heute noch einmal zurück auf die Canning Stock Route, um ein paar Wells anzuschauen, wie werden sie in ein paar Tagen in Newman wieder treffen.

Die beiden fahren früh los, sie haben noch ein Stück Weg vor sich, doch auch wir machen vorwärts und kommen dabei mit zwei Deutschen ins Gespräch, die sich für die Canning vorbereiten.
Wir geben ihnen noch ein paar Informationen und Tipps auf den, müssen uns dann aber auch auf den Weg machen.

Newman liegt gute 400Km entfernt von uns und die ersten ca. 100Km fahren wir auf einer top Gravel Road, wo wir gut vorwärtskommen.
Trotz kaltem Fahrwind ist die Sonne ziemlich stark, doch auch ein paar Wolken haben sich gebildet, jedoch kommt der Regen nicht in Frage.

Nach einer guten Stunde kommt endlich der Highway in Sicht und das erste Mal nach guten drei Wochen fahren wir wieder auf einer asphaltierten Strasse.
Das Grau des Asphalts ist eine Erfrischung für die Augen nach all dem roten Sand, doch die Fahrt selbst zieht sich und ist schon fast ein bisschen langweilig.
Uns fehlt ein bisschen die Herausforderung, wenigstens aber kommen wir weiterhin gut voran.

Bei einem Roadhouse halten wir an um einen Lunchbreak einzulegen, wir essen unser Damper zusammen mit Feta und Tomatenpesto, etwas anderes haben wir im Moment nicht dabei.
Anschliessend geht es weiter und gegen den frühen Abend kommen wir in Newman an.

Leider ist der Caravan Park total ausgebucht, deshalb übernachten wir hinter der neuen Shell Tankstelle, wo wir zuvor gefragt haben.
Bei Bottle Shop legen wir zudem auch noch einen kurzen Halt ein, wir freuen uns nun auf eine Flasche Rotwein.
Wir machen es uns auf dem Parkplatz gemütlich und sind froh dass wir die neuen Toiletten der Tankstelle benutzen dürfen, ohne irgendwas dafür zu zahlen.
So koche ich für uns zu Abend und wir sitzen noch eine Weile draussen, ehe wir ins Bett gehen.

Egal wo man mit seinem Auto steht, im Wageninneren sieht es immer gleich aus, deshalb fühlen wir uns auch hier wohl und sicher.
Da es eine weitere kalte Nacht wird, lassen wir wieder die Standheizung laufen, damit es wenigstens ein bisschen warm ist, wenn wir in unsere dicken Schlafsäcke kriechen.

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