16.06.2018. Galvan Gorge

Am frühen Morgen sind wir alle schon auf und nachdem Tobi und ich dank den tausenden von Fliegen im Auto gefrühstückt haben, setzen wir uns mit Carmela und Claudio zusammen um gemeinsam die Karte zu studieren und Tipps auszutauschen.
Da die beiden vom Westen hergekommen sind und sich hier schon einiges angeschaut haben, geben sie uns ein paar wertvolle Tipps auf den Weg.

Wir, die vom Norden hergekommen sind, tun genau das Gleiche.
Nach einem coolen Selfie den ich euch hier nicht vorenthalten will, verabschieden wir uns von den beiden und machen uns wieder auf den Weg.

Die Piste wechselt ständig die Farbe, manchmal ist sie feuerrot weil der Sand so eisenhaltig ist, dass die kleinen Steinchen sogar an unseren Magneten haften bleiben, manchmal ist er fein rosa, bläulich oder weiss, es wechselt sich alle paar hundert Meter ab.

Der Weg ist von Eukalyptus und -Baobab-Bäumen gesäumt und hie und da, ragen verschiedenfarbige Felsen aus den Büschen auf.
Bei der Galvans Gorge halten wir an und parkieren unser Auto, machen uns wieder mit Rucksack und Kamera auf den Weg und folgen einem schmalen Pfad durch ein kleines Waldstück, welches durch ein munteres Bächlein geteilt wird, dass zwischen glatten Felsen hinausschiesst.

Ein Fischreiher hat hier seinen Stammplatz und beäugt uns misstrauisch als ich ein paar Fotos von ihm mache, lässt sich aber nicht weiter von uns stören.
Wir lassen ihn in Ruhe und gehen weiter als der Weg sich plötzlich auftut und uns die Sicht auf einen Wasserfall freigibt, dessen Naturpool recht gross ist.

Auf einem Stein liegt eine Echse welche sich durch den Touristenzulauf genauso wenig stören lässt wie der Fischreiher zuvor und so können wir unbehelligt ein paar Fotos machen
.

Das Naturbecken ist von Eukalyptusbäumen gesäumt und als die Sonne durch den leicht bewölkten Himmel bricht, sieht das Ganze wunderschön aus.
Der Wasserfall ist ca. vier Meter hoch, doch mit seinen Felsplatten sieht er trotzdem beeindruckend aus.

So verweilen wir hier ein Zeit lang und geniessen die gute Energie, ehe wir uns auf den Rückweg zum Auto machen.
Da es schon wieder später Nachmittag ist, machen wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz und finden einen der wenigen Free Camping Spots, die es auf dieser Strecke gibt.
Dort angekommen richten
wir uns ein und machen ein Feuer, brutzeln ein Steak darauf und teilen es uns anschliessend zusammen mit Bratkartoffel und Karotten.

Der Himmel ist wieder einmal sternenklar und wir geniessen unser Lagerfeuer dass und schön wärmt und die Moskitos fernhält.

So geht auch dieser Tag vorbei und wir freuen uns auf den Nächsten.

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