30.+31.03.2018. Gebratene Bananen und kläffende Köter

Auf die Frage was wir zum Frühstück möchten, antworten wir mit Bananen Pancakes.
Was wir bekommen sind aber keine Pancakes, sondern Bananenscheiben die in einer Bratpfanne angebraten worden sind.
Mit grässlicher chemischer Schokoladensosse einigermassen geniessbar, sind wir froh etwas in den Magen bekommen zu haben.

Nachdem auch Heinze und Edi ihr Frühstück zu sich genommen haben, planen wir alle unsere kommende Tage.
Da Tobi und ich spätestens am 02. April über die Grenze müssen um unser Carnet auszustempeln, einigen wir uns darauf, dass wir uns spätestens in Dili wieder treffen, wo wir unsere Karren für das Verschiffen nach Australien klar machen müssen.

Anschliessend packen Tobi und ich unser Zeugs zusammen und machen uns für die Weiterfahrt bereit, befüllen unsere Wasserkanister und wollen gerade los, als der Hostelbesitzer zu uns kommt und jammernd auf sein verletztes Knie zeigt, welches ich ihm am Tag zuvor schon verarztet habe.
Da er mit seinem Motorrad einen Unfall gebaut hat, hat er eine riesige und tiefe Schürfwunde über sein ganzes Knie und gestern habe ich ihm die Wunde gereinigt und mit Salbe behandelt, sowie einen Verband gemacht, den er aber heute aus welchen Gründen auch immer, wieder abgerissen hat.

Also hole ich unseren grossen Verbandskoffer aus dem Auto und mache ihm einen neuen Verband, lasse ihm ein bisschen Material da und Heinze gibt ihm noch eine Tube Bepanthén-Salbe sowie einen Verband dazu, damit er ausgerüstet ist.
Da die medizinische Versorgung absolut mies ist, ist er uns überaus dankbar und bietet uns seine Hilfe an, falls wir etwas bräuchten.

Danach verabschieden Tobi und ich uns und machen uns auf den Weg in die Innenstadt wo wir zuerst etwas essen und danach in ein Einkaufszentrum fahren, weil Tobis Sonnenbrille kaputtgegangen ist.
Leider werden wir im ersten Einkaufszentrum nicht wirklich fündig, weshalb wir noch zu einem anderen fahren müssen, da immerhin haben wir Glück und Tobi marschiert zufrieden mit einer neuen Sonnenbrille aus dem Einkaufszentrum hinaus.

Anschliessend machen wir uns auf den Weg zum Tablolong Beach der anscheinend besonders schön sei, um dort zu übernachten, doch der Strand ist mehr als enttäuschend weil er nämlich komplett zugemüllt ist und es überall nach Fäkalien stinkt.

Wir finden ein wenig abseits davon immerhin einen Platz zum Übernachten und die beiden Jungs die da rumhängen und deren Boss ein Kanadier ist der hier etwas aufziehen will, sind absolut freundlich.
Als wir nach dem Kochen und Essen alles zusammenräumen um schlafen zu gehen, ist an diesen gar nicht mehr zu denken.

Etwa fünf Streuner kläffen ununterbrochen vor unserem Auto herum und hören einfach nicht auf, deshalb reisst uns irgendwann der Faden und genervt stehen wir auf, schliessen das Dach und fahren zurück in die Stadt, wo wir ein günstiges Hotel finden und in Ruhe schlafen können.

Kaum eingecheckt (ich noch in meinen Schlafsachen), verziehen wir uns aufs Zimmer, lesen noch eine Weile und können dann endlich bei herrlicher Ruhe einschlafen.
Wir wünschen Euch allen frohe Ostern und ein schönes Fest! 😊
frohe-ostern-2017

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