24.03.2018. Wir fahren zum Vulkan Kelimutu

Am frühen Morgen noch vor sieben Uhr, stürze ich mich mit Freude in die Wellen und geniesse ein herrlich erfrischendes Bad im Meer.
Kein Mensch ist im Wasser und so ziehe ich gemütlich meine Runden und bestaune einen riesigen Vulkan, aus dessen tiefen Schneise der gelbe Schwefel aufsteigt.
Nach meinem Bad kehre ich zurück zum Auto wo Tobi bereits Kaffee gekocht hat und ziehe mich um, schlüpfe in trockenen Kleider und mache es mir auf dem Boden unseres Autos gemütlich.

Auch Edi und Heinze sind schon wach, Heinze halt schon der einen Familie geholfen, die blauen Steine für die der Strand berüchtigt sind, zu sammeln.
Was sie damit am Ende machen ist unklar, wir gehen aber davon aus, dass sie sie irgendwo verkaufen, um Geld zu verdienen.

Da Tobi und ich unbedingt in eine Garage müssen um das Ventil unseres Reifens zu flicken, fahren wir schon frühzeitig los und vereinbaren mit Heinze und Edi, dass wir uns in Ende treffen werden, um dort gemeinsam zu Mittag zu essen.
Die Fahrt entlang der Küste ist wunderschön.

Die Strände sind menschenleer, das Wasser türkisblau und glasklar, die sanften Bergketten von dichtem grün überwachsen und es hat viele kleine Holzboote auf dem Wasser, wo die Fischer ihre Netze auswerfen.

In Ende angekommen, finden wir dank Google eine gute Garage, wo unser Pneu sofort ein neues Ventil bekommt und wieder an der linken Seite der Frontachse montiert wird, das Ersatzrad erhält wieder seinen alten Platz an der Hecktür.
Danach treffen wir uns mit Heinze und Edi zum Mittagessen und machen uns anschliessend auf den Weg zum Vulkan Kelimutu, wo wir auf dem Parkplatz übernachten wollen.

Der Vulkan hat eine Höhe von 1648m und so führt uns die Strasse durch wunderschöne Täler mit reissenden Flüssen und grünbewachsenen Felsen.
Die Strasse ist kurvenreich und es geht zum Teil sehr steil bergauf und bergab, das Fahren macht so sehr viel Spass.

Je höher wir kommen, desto enger wird die Strasse und als wir schon fast oben sind, fahren wir an grossen Reisfeldterrassen vorbei, dessen Wasser wie ein Spiegel in der Sonne glänzt.

Wir zahlen den Eintritt von insgesamt ungefähr 22Fr. und fahren hoch zum Parkplatz wo wir uns einrichten und auf Heinze und Edi warten die ca. 20min später ebenfalls eintreffen.

Auch sie richten sich ein und mit der Idee eine Art Wagenburg zu bauen, stellen wir unsere Autos mit den aufgestellten Sonnenstoren so hin, dass wir gemeinsam ein grosses Dach über den Köpfen haben.

Danach machen wir uns ans Kochen und während Heinze Spaghetti zubereitet, mache ich mich an die Sauce.

Nach dem Essen und dem Abwasch machen wir es uns gemütlich, Edi geht bald darauf aber schon früh ins Bett, weil er eine fiese Erkältung ausbrütet.
Kurz nachdem es dunkel geworden ist kommen aber leider die Leute vom national Park du erklären uns, dass wir hier nicht übernachten dürften.

Heinze und Edi sind todmüde, sind sie doch beide auch schon über sechzig, doch der Seniorenstatus hilft nichts, die Leute lassen sich auch mit diesem Argument nicht umstimmen.

Alle Diskussion hilft nichts und so müssen wir Edi wieder wecken, alles zusammenräumen und zu dem Platz fahren, den sie uns zeigen.

Dort angekommen, richten wir unser Bett wieder ein und putzen uns die Zähne, wünschen den anderen eine gute Nacht und gehen ins Bett.
Da es sehr kühl ist, schlafe ich im Winterschlafsack.

2 Kommentare

  1. Hoi ihr zwei Trabanten,
    melde mich mal wieder um euch für die spannenden Texte wie auch für die tollen Fotos zu bedanken. Toll, was ihr so alles erlebt! Ganz herzliche Grüsse – Papi

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