19.03.2018. Unser letzter Tag auf Sumbawa

Ein herrlicher Morgen bricht an und das Wiehern eines Pferdes, sowie das Klingeln der Kuhglocken begleitet uns während des Aufwachens.

Die Sonne geht gerade auf und wir folgen ihrem Beispiel und klettern etwas verschlafen aus dem Auto raus, kramen unsere kleine Pfanne aus der Kiste und setzen Wasser für den Kaffee auf.

Während das Wasser vor sich hin kocht, schneide ich eine Drachenfrucht auf die ich zum Frühstück esse, während Tobi sich eine Schüssel Porridge zubereitet.
Wir stellen unsere Stühle auf und frühstücken gemütlich mit Blick auf das Wasser, wo gerade die Flut einsetzt.

Nach dem Frühstück waschen wir ab, räumen alles zusammen, putzen den Sand aus der Karre und fahren los Richtung Bima, welches die Inselhauptstadt von Sumbawa ist.

Unterwegs lassen wir es uns aber nicht nehmen, noch ein paar frittierte Banane zu kaufen, die als Snack für die Fahrt hinhalten müssen.
Es hat viel Verkehr auf der Strasse und halb Sumbawa scheint heute morgen unterwegs zu sein, wir kommen zum Teil schlecht voran.

Der Himmel ist blau und die Sonne scheint und wir geniessen die Fahrt trotz des Verkehrs, hören Musik und brüllen laut mit, lachen über Verkehrssituationen die wir in Indien erlebt haben und geniessen die kühle Morgenluft.

Es ist schon Mittag als wir in Bima ankommen und als erstes müssen wir mal Geld holen, ehe wir uns auf die Suche nach einem Warung machen.
Da wir auf Anhieb keins finden und heisse Temperaturen herrschen, haben wir kein Bock um lange zu suchen und machen uns deshalb auf den Weg Richtung Sapes, wo die Fähre nach Flores ablegt.

Wir folgen einer schmalen Strasse am Meer entlang, ganz im Norden von Sumbawa wo wohl die ärmsten Inseleinwohner leben, den hier gibt’s gleich gar nichts mehr ausser alten Holzhütten, zerfallene Gebäude, kleine Häuschen aus Palmenblätter und Schilf oder Blechdach, kleine Ackerbauflächen und Reisfeldern.

Die Leute hier leben wirklich nur von dem, was sie anbauen können und haben zudem einfach ein paar Ziegen und Kühe, sowie ein paar Hühner.
Ein paar alte Fischerboote liegen am Strand, die einen davon schon lange kaputt, andere wiederum noch in Gebrauch.
Überall liegt Abfall herum und kaputte Fischernetze bedecken den kleinen Strand, doch keine Person ist hier zu sehen.

Als wir in Sapes ankommen, machen wir uns sogleich auf den Weg um einen Platz zum Übernachten zu finden und dank Heinze der am Vortag ebenfalls in Sapes gewesen ist, wissen wir, wo dass wir übernachten können.

Auf einer kleinen Wiese mit Blick über eine traumhafte Bucht, richten wir unser Lager für die Nacht ein, kochen ein Kartoffel/Gemüsecurry zum Abendessen und geniessen einen wundervollen Sonnenuntergang.

Da wir am nächsten Morgen sehr früh aufstehen müssen, gehen wir alsbald ins Bett.

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