07.03.2018. Der Tempel auf den Klippen

Die Hunde auf dem Parkplatz wo wir übernachtet haben, bellen die ganze Nacht und lassen sich erst vertreiben, als Tobi ihnen ein paar Steine nachwirft.
Danach ist wenigstens für einen kurzen Moment Ruhe, bevor die Sonne aufgeht und es heiss wird.

Nach einem Kaffee fahren wir zu einem Tempel der auf Klippen steht, welche so hoch sind, dass sie schlicht atemberaubend sind.
Leider stehen schon etwas drei Touristenbusse mit Chinesen vor dem Eingang und das, obwohl es noch früh ist.

Wir lassen uns aber nicht abschrecken, zahlen den Eintritt und wickeln uns die violetten Tücher um die Hüften, welche für den Tempel vorgeschrieben sind.
Danach betreten wir die Anlage und folgen dem Pfad auf den hohen Klippen, wo das Meer seit eh und je an die Felsen prallt, noch bevor wir überhaupt angefangen haben, zu existieren.

Die Chinesen sind natürlich überall, stehen einem im Weg und sind so mit fotografieren beschäftigt dass man das Gefühl hat, sie würden die wunderbare Kulisse gar nicht richtig wahrnehmen.
Nachdem wir die ganze Tempelanlage besic
htigt haben, fahren wir langsam Richtung Norden, wobei wir unterwegs noch kurz frühstücken.

Die Strasse führt uns vorbei an den richtig teuren Hotels, touristischen Plätzen und riesigen Gartenanlagen.
Es ist heiss und die Sonne brennt vom Himmel, auf der Strasse wuselt der Verkehr, irgendwie scheinen heute alle unterwegs zu sein.

Wir machen noch kurz bei einem Surferladen halt wo ich mir Bordshorts kaufe, um mich beim Schnorcheln besser vor der Sonne zu schützen, ehe wir weiterfahren.
Eine Stunde später kommen wir in Padangbai an, einem kleinen Hafenstädtchen, wo die Fähren nach Lombok, Sumbawa, usw. weiter fahren.

Wir fahren zum Lagoon Beach, wo wir wie immer an touristischen Orten, Eintritt zahlen müssen.
Danach gehen wir runter zum Wasser, ziehen unsere Schnorchelausrüstung an und gehe ins Wasser.

Die Sicht ist perfekt, die Riffe wunderschön und dank der Strömung hält sich der Müll hier, in Grenzen.
Wir sehen viele bunte Fische, den Nemo in der Anemone, intakte Korallen und tauchen hinunter, wo immer wir auch können.
Hier können wir die Unterwasserwelt mal richtig geniessen und es ist einfach nur wunderschön.

Später buchen wir ein gemütliches Hostel wo wir für 22Fr. übernachten können und gehen etwas essen.

Am späteren Abend treffen wir per Zufall noch auf zwei Amerikaner die wir auf dem Mount Ijen in Java schon angetroffen haben und plaudern noch kurz mit den beiden, bevor wir zu unserem Hostel zurückkehren.

Da wir letzte Nacht dank der bellenden Hunden wenig Schlaf abbekommen haben, löschen wir bald darauf das Licht.

2 Kommentare

  1. Liebe Jeannine, einmal mehr danke ich dir für den spannenden Blog und die zauberhaften Bilder. Es ist schön, mit euch zusammen die unendliche Welt zu bereisen und so viel Spannendes (und manchmal auch zum Nachdenken anregendes zu erfahren… Lasst es euch weiterhin gut gehen und geniesst jeden einzelnen Tag und hebed Sorg! Ich vermisse euch… A☀ 🌺 🍀

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