05.03.2018. Denpasar und Gleichgesinnte

Früh am Morgen klingelt unser Wecker und nachdem wir uns angezogen und unsere Sachen aufgeräumt haben, machen wir uns auf den Weg zur Toyota Garage in Denpasar, wo wir um neun Uhr einen Termin haben.

Unterwegs werden wir von der Polizei aus dem Verkehr gezogen und zahlen eine Busse von umgerechnet 14Fr. weil Tobi sich nicht angeschnallt hat.
Eigentlich auf Bali kein Obligatorium, jedoch haben wir wirklich absolut keine Zeit um zu diskutieren, da wir dank des chaotischen Morgenverkehrs sowieso schon etwas knapp in der Zeit sind.

Endlich bei der Garage angekommen, herrschen auch dort etwas chaotische Zustände und wir müssen trotz des vereinbarten Termins noch fast eine Stunde warten, bis wir an der Reihe sind.

Endlich werden wir aufgerufen und unser Auto wird in die Garage gefahren und hochgehoben, damit die Reifen demontiert werden können.
Nachdem alle Reifen unten sind, kontrollieren sie die Bremsscheiben und die Trommelbremse weil wir schon länger das Gefühl haben, dass unser Cool runnings schlecht bremst.

Nach mehr als fünf Stunden Wartezeit, die wir uns mit Gratiskaffee, Mittagessen und Free Wifi vertreiben, ist unser Auto endlich fertig und wir mit der Arbeit zufrieden.
Der ganze Aufwand inkl. Service, kostet uns umgerechnet etwa 80Fr. was absolut fair ist.

Zufrieden mit dem Ergebnis machen wir uns auf den Weg zu einem Autospritzwerk, wo wir den Schaden des letzten «Unfalls» reparieren lassen wollen, doch dort angekommen, würde es mehr als fünf Tage dauern, bis wir überhaupt einen Termin bekommen.

Wir fragen nach einer anderen Adresse, fahren dahin aber da will uns irgendwie keiner richtig helfen.
Angepisst lassen wir es bleiben, fahren zum nächsten Hardware Shop und kaufen uns selbst Autolack, um unsere aufgeschrammte Seite zu reparieren.

Auf dem Weg um noch meine indonesische Sim Karte aufzuladen, fällt uns ein weisser Toyota Landcruiser im Strassenverkehr auf, dasselbe Modell wie wir haben, jedoch ein Jahrgang 2006, mit einem australischen Nummernschild.
Wir winken und die beiden halten sogleich bei uns an, ebenso freudig wie wir.
Jolie und Marc, seit Juli 2017 unterwegs und auf dem Weg nach London, sind uns auf Anhieb sympathisch und nachdem wir ein wenig geplaudert haben, beschliessen wir, zu viert zu unserem letzten Übernachtungsplatz aufzubrechen, um dort gemeinsam zu Übernachten.

Unterwegs kaufen wir noch ein paar Dosen Bier und an unserem Platz angekommen, gehen wir zuerst etwas essen, bevor wir uns mit Stühlen an unserem Tisch einrichten.

Wir nutzen die Zeit um uns zu unterhalten, Erfahrungen und gute Tipps auszutauschen und Fragen über wichtige Sachen zu stellen und beantworten, was immer wieder hilfreich ist.

Es ist ein schöner und friedlicher Abend, das Wetter perfekt und auch ansonsten sehr ruhig und wir geniessen es alle sehr.

Irgendwann so um ein Uhr morgens, hauen wir uns alle müde aufs Ohr.

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