23.02.2018. Unser erster Tag in Surabaya

Um halb fünf Uhr morgens weckt uns das laute Geplärre des Muezzins zuerst von der einen und danach von der anderen Moschee.
Danach schlafe ich wieder ein und um sieben Uhr stehen wir auf und frühstücken gemeinsam mit Günther und Rashida, die uns allen ein wunderbares Müsli gezaubert hat.

Danach haben wir eigentlich den Plan, unsere komplett verdreckte Karre zu waschen und nachzuschauen, was jedes Mal wenn wir über eine unebene Stelle fahren, so komisch rumpelt.

Ich bin wieder auf dem Weg zur Besserung und habe die Grippe bis auf den hartnäckigen Husten, hinter mir.
Wir machen alles bereit und checken mit den Maps, wo wir eine geeignete Garage finden und brechen dann auf.

Mit zwei Toyota Landcruisern machen wir uns auf den Weg und klappern die umstehenden Waschstrassen und Werkstätte ab.
Wir ziehen so ziemlich alle Blicke auf uns mit unseren weissen Riesen, die man halt einfach sofort sieht.

Während Günther und Rashida schauen, wo sie den Unterboden und die Hohlräume neu versiegeln lassen können, finden wir eine Waschhalle, wo wir unseren Göppi waschen lassen können.

Da auch hier niemand Englisch spricht, wird mir sogleich das Handy eines Angestellten überreicht, damit ich mit dem Boss persönlich einen Preis besprechen kann.

Leider kann er mir nicht genau sagen, wie viel Gewicht sein Autolift zu tragen vermag, weshalb sich natürlich auch überhaupt nichts rührt, als Tobi die Karre auf den entsprechenden Platz stellt und sie die tragenden Holmen so ausrichten, dass sie das Auto anheben können.
Unser Cool running’s ist einfach zu schwer und so können wir leider den Unterboden nicht waschen lassen.
Trotzdem geben sich die Jungs verdammt Mühe und putzen und schrubben was das Zeug hält, dass unser Auto wieder aussieht wie neu.

Danach machen wir uns zu viert mit unseren Autos auf den Weg zu einem Toyota Workshop, auch Günther muss sein Auto checken lassen.
Es ist sehr viel los und wir warten ewig, bis sie wenigstens mal das Auto von Günther unter die Lupe nehmen, weil sein Frontscheinwerfer nicht mehr funktioniert.

Während die Männer draussen mit den Mechanikern diskutieren, machen es Rashida und ich uns im klimatisierten Warteraum gemütlich, wo wir gratis Kaffee trinken und plaudern.

Nach ca. vier Stunden warten, haben die Mechanikerjungs immer noch nicht rausgefunden, weshalb das Licht nicht funktioniert und wir beschliessen, das Günther sein Auto stehen lässt, und wir zu viert mit unserem zurückfahren.
Zusammen mit dem jungen Adi der im Kundensupport arbeitet, gehen wir etwas zu Abend zu essen.

Wir bestellen Reis, Gemüse und gebratene Ente, unterhalten uns über tausend Sachen und fahren anschliessend zurück zur Wohnung, wo Rashida und ich Caipirinhas mixen und wir uns wie immer an den Tisch setzen, der immer noch in unserem Zimmer steht.

Es ist schon wieder relativ spät, als wir ins Bett gehen.

Heute haben wir keine Bilder gemacht.

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