16.02.2018. Wir machen uns auf den Rückweg nach Bintulu

Der frühe Vogel fängt den Wurm oder so ähnlich, wir hätten ihn trotz der frühen Stunde, vermutlich nicht erwischt.
Stattdessen verstauen wir unsere Sachen im Auto und der Grossvater von Esther, irgend ein Kumpel und ihr Vater sind von unserem Auto so begeistert, als hätten wir ihnen je eine riesige Wundertüte in die Hand gedrückt.

Ich schliesse für die drei alle Türen auf und schaue ihnen amüsiert zu, wie sie alles kommentieren, anfassen, daran  rütteln und versuchen zu verstehen, was sie da genau vor sich haben.
Vor allem was den Stromumwandler, unsere elektrische Kühlbox und die Solarpaneelen betrifft, sind sie besonders neugierig, sowie wegen unseren starken Magneten, die wir für das Aufhängen von Utensilien benutzen.

Tobi öffnet für sie noch unser Klappdach und sie finden es toll, stellen uns ein paar Fragen die Esther auf Englisch übersetzt und dann folgt selbstverständlich noch die Fotosession.

Nach ein paar Bildern sowie dem Erklären der einzelnen Landesflaggen, schenken sie uns je eine wunderschöne Halskette, die aus selbstgestickten Mosaikperlen besteht und das Muster des Stammes trägt.
Wir sind sehr gerührt und bedanken uns für das schöne Geschenk, welches uns sehr viel bedeutet.

Esthers Grossvater schenkt uns noch eine Jackfruit und dann heisst es, Abschied nehmen.

Wir bedanken uns nochmals herzlich und machen uns auf den Weg nach Bintulu.
Zuerst folgt wieder die Offroadpiste, welche dank des heftigen Regens letzte Nacht, in einem noch übleren Zustand ist, als bei unserer Anfahrt.

Wieder pflügen wir durch tiefen Schlamm, fahren durch Bäche und müssen einen kleinen Umweg auf uns nehmen, da eine Brücke zusammengestürzt ist.
Die Sonne scheint schon wieder und der Himmel ist strahlend blau, der Dschungel ist in wunderschönes Licht getaucht.

Uns kommen nur wenige Fahrzeuge entgegen und nach über einer Stunde über die Schotterpiste, halten wir an und essen die Jackfruit, die wir geschenkt bekommen haben.

Sie ist fein und macht satt, jedoch nicht gerade mein Lieblingssnack, wenn ich ehrlich bin.
Danach fahren wir weiter und alsbald kommt die Strasse zu den Palmölplantagen in Sicht.

Unser Auto ist herrlich verdreckt und als wir zügig auf der Asphaltierten Strasse fahren, fliegt der Dreck uns nur so um die Ohren.

Auf der Hauptstrasse angekommen, kommen wir schlussendlich gut voran und nach einem Mittagessen, erreichen wir Bintulu am späten Nachmittag.
Direkt am Strand richten wir uns gemütlich ein und ich mache mich sofort an die Arbeit um Blog zu schrieben und die Bilder der letzten zwei Tage zu sortieren.
Überall sind die Leute am Grillen, braten Satay Spiesschen und Speck, sitzen mit der ganzen Familie am Feuer und geniessen das herrliche Wetter.

Auch wir verbringen einen gemütlichen restlichen Tag, essen inmitten von über 200 anderen mailaischen Gästen zu Abend, lachen über die Blicke und geniessen einen schönen Sonnenuntergang.
Zurück beim Auto setzen wir uns auf unsere Stühle und lassen den restlichen Abend  friedlich ausklingen.

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