09.02.2018. Unser letzter Tag in Kuching

Der blaue Himmel verspricht, dass es einen sonnigen und schönen Tag gibt und es ist auch schon ziemlich heiss, als wir das Hotelzimmer verlassen und uns auf den Weg in den nördlichen Stadtteil begeben, um etwas zu frühstücken.

Wir laufen durch Chinatown, welches es auch in diesem Stadtteil gibt und setzen uns auf ein paar Plastikhocker. Wir bestellen hausgemachten Eistee und Kolo Wantan Noodles und essen Jackfruit, die man hier auch Durian oder Stinkfrucht nennt.

Sie erinnert vom Geschmack her eher an Käse und Zwiebeln und nicht wirklich an eine Frucht, trotzdem soll sie sehr reichhaltig an Vitaminen und Ballaststoffen sein.
Nach dem Essen, schlendern wir ein bisschen durch die Stadt und geniessen die Sonne, schleichen in Einkaufszentren herum und machen uns gegen den frühen Mittag auf den Rückweg.

Da wir unser Auto noch für die Weiterreise vorbereiten müssen, räumen wir alles aus unserem Zimmer raus, was wir bis zum nächsten Tag nicht brauchen und machen im Auto klar Schiff.
Es gibt einiges zu tun, damit wieder alles an seinem Platz ist und nach über einer Stunde herumräumen, sind wir verschwitzt und hungrig.

Gleich neben unserem Hotel gibt es ein Restaurant, wo man traditionellen Sarawak Food bestellen kann und wir setzen uns auf einen der alten Blechstühle und bestellen Hähnchen, geschmort in Bambusblättern und gebratenen Reis dazu.
Das Essen ist superfein, der frische Geschmack von Zitronengras und Knoblauch, sowie die Bambusblätter die man auch essen kann, ein himmlischer Genuss.

Wir sind satt und zufrieden, kehren aufs Zimmer zurück und setzen uns zusammen, um die nächsten Tage und Wochen so genau wie möglich zu planen.
Dies dauert eine ganze Weile und die Zeit vergeht im Nu.

Während Tobi ein Nickerchen macht, lese ich in der Zwischenzeit und beobachte das chaotische Treiben beim Hilton Hotel, vis à-vis.
Da der malaiische Premierminister zu Besuch ist, laufen die Sicherheitsvorkehrungen auf Hochtouren und die Polizei wuselt ständig vor unserem Hotel herum, der Verkehr ist ein einziges Chaos und es stehen ständig irgendwelche Leute herum.

So um sieben Uhr verlassen wir das Zimmer wieder und gehen zum Balkanico Pizza im Big Bottle, um eine Pizza zu essen.
Der Pizzaiolo ist selbstständig und kommt ursprünglich aus Montenegro, lebt aber seit sieben Jahre glücklich verheiratet in Kuching.
Seine Pizzas sind günstig und superlecker, ich habe hier keine bessere gefunden und trotz den kulinarischen Highlights hier, geht nichts über eine feine Pizza zwischendurch. 😀

Den Rest des Tages lassen wir friedlich ausklingen. Wir fotografieren Kuching by Night, geniessen zum letzten Mal die tolle Atmosphäre an der Flusspromenade, spazieren über die Brücke und gehen zum Abschluss in unsere Lieblingsbar um etwas zu trinken.

So vergeht unser letzter Tag in Kuching, morgen werden wir endlich wieder unterwegs und on the Road sein.

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