06.02.2018. Bowling als Schlechtwetter-Alternative

Der Regen lässt auch am Dienstag nicht nach und das Wasser auf dem Fluss ist bedrohlich gestiegen, es fehlt nicht mehr viel, bis er über die Ufer treten wird.
Wir ziehen am Morgen gemütlich los, futtern bei einem Chinesen eine Portion Nudeln mit Ente zum Frühstück und schlendern ein wenig durch die leeren Gassen von China Town.

Ein paar Läden haben geöffnet, Chinesen sitzen auf dem Boden und fertigen Dachrinnen von Hand an, schlagen mit einem Hammer auf die Bleche um sie zu biegen und zu festigen.

Andere wiederum verkaufen irgendeine Spezialität, Blumen oder Essenzen aus dem Dschungel, darunter vor allem Naturlatex, der anscheinend eine heilende Wirkung haben soll und zudem liebe Männer, eure Potenz und  euer Stehvermögen fördern soll.

Wieviel Wahrheit hinter all diesen Erklärungen steckt, wissen wir nicht.
Später ziehen wir uns aufs Zimmer zurück, verbringen den Mittag und den frühen Nachmittag damit, ein bisschen zu chillen und zu lesen, viel anderes kann man  bei diesem Wetter auch nicht anstellen.
Gegen den frühen Abend machen wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Einkaufszentrum wo wir herausgefunden haben, dass es dort eine Bowlingbahn gibt.

Nach langer Sucherei dank miserablem Anschreiben, finden wir die Bowlingbahn im obersten Stockwerk, wobei man zuerst diverse Läden gehen muss, bis man das oberste Stockwerk überhaupt über die Rolltreppe erreicht.
Wir mieten sogleich die Bahn und spielen drei Spiele gegeneinander, wobei Tobi zwei zu eins gegen mich gewinnt, trotz den vielen Strikes, die ich reingehauen habe.
Wir haben trotzdem viel Spass, geniessen die Abwechslung und die entspannte Atmosphäre.

Mit einem Billard schliessen wir ab und machen uns anschliessend auf die Suche nach einer Kneipe, wo wir was zu Abend essen können.
In einem Bistro setzen wir uns an einen Tisch und bestellen was, unterhalten uns und machen uns dann zufrieden über unser Essen her.

So vergeht auch dieser Tag und als wir am Abend auf unser Zimmer zurückkehren, regnet es zwar immer noch, aber wir haben aus dem miesen Wetter einfach das Beste herausgeholt

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