01.02.2018. Regenwetter

Wir verlassen das Hotel kurz nach neun und gehen zu Fuss runter zum Fluss, folgen ihm und drehen dann nach rechts ab, wo wir durch die kleinen Strassen und Gassen gehen, welche uns zu den Restaurants führen.

Es regnet in Strömen und wir sind froh, einen Schirm dabeizuhaben.
Dort angekommen, setzen wir uns in das Wind Meal, ein Café, das erst vor kurzem geöffnet hat.

Wir bestellen uns etwas zum Frühstück und dazu frischgepressten Saft, damit auch der Vitaminhaushalt wieder einmal gedeckt ist.
Nach dem Frühstück schlendern wir durch die vielen verschiedenen Geschäfte, die hauptsächlich Sachen verkaufen, die von den Ureinwohnern kommen.
Die indigenen Urvölker Dayak leben bis in die heutige Zeit als Jäger und Sammler, zurückgezogen im Dschungel.
Diese Volksgruppen haben wenig bis gar kein Zugriff zur moderner Technik, sie eben noch wie vor langer Zeit.
Es gibt aber inzwischen auch Stämme, die in den Städten leben, eine schulische Bildung haben und normal arbeiten.

Viele von ihnen haben die Handwerkskunst ihrer Vorfahren gelernt, welche sie anwenden, um den Touristen ihre stammeseigenen Güter zu verkaufen.
Sie bauen Reis an und leben in sogenannten Langhäusern, welche zum Teil ein ganzes Dorf beherbergen sowie Arbeitsplätze und Gemeinschaftsräume.
Dayak bedeutet auf bruneiisch und malaiisch «landeinwärts.»

So laufen wir also durch die Geschäfte, bestaunen die handgefertigten Vasen und Töpfe, Windspiele, Lampen aus Kokosschalen und vieles mehr.
Bei einem Tour Desk buchen wir zudem noch zwei Ausflüge, einer in das Orang Utan Wildlife Center und einen Wildlife Cruise zu den Mangrovenwälder.
Da es den ganzen Tag einfach nur weiterregnet, beschliessen wir nach dem Lunch, aufs Zimmer zurückzukehren und zu chillen, viel mehr kann man bei dem Wetter auch nicht machen.

Am Abend schlendern wir an der Flusspromenade entlang, lauschen den Gitarrenklängen und Gesängen der jungen Strassenmusiker und sind froh, dass es endlich einmal für eine Weile trocken ist.

Meistens so um 18 Uhr, machen die kleinen Street Food Stände am Fluss auf und man kann sich an einen Tisch setzen und bestellen.
Während ich einen fantastischen Reis mit gebratenem Gemüse esse, hat sich Tobi ein Nasi Lemak bestellt, eine Art Reis mit Kokosmilch und einem Pouletschenkel sowie einem Spiegelei. Auch das ist sehr fein, doch mit so viel Kokosnussgeschmack etwas zu intensiv.

Nach dem Essen machen wir uns auf den Rückweg, wir müssen am nächsten Morgen früh raus.

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