27.01.-30.01.2018. Unsere letzten Tage in Kuala Lumpur

Unsere letzten Tage in Kuala Lumpur brechen an und nachdem wir unser Fahrzeug nach Port Klang gebracht haben, nehmen wir es nun gemütlich.
Wir geniessen unser Hotelzimmer, verbringen die Zeit mit Lesen und Kreuzworträtsel lösen, futtern uns durch die chinesische Küche und planen unsere nächsten Schritte.

Ich buche für uns den Flug und das Hotel in Kuching, am Mittwoch geht’s los.
So vergeht der Samstag ziemlich zügig und der Sonntag bricht an.

Als wir aufstehen, geht draussen ein riesiger Krawall los und laute Musik, Trommeln und bunte Menschen, gehen durch China Town, sie feiern das Warm Up, des chinesischen Neujahres, welches am 16.02.2018. stattfindet.
Vor dem Tempel bei uns um die Ecke, finden die ganzen Feierlichkeiten Stadt. Es gibt Süssigkeiten, hartgekochte Eier, laute Musik, chinesische Ansprachen, lachende Gesichter und Fröhlichkeit.

Auch wir bekommen Süssigkeiten und hartgekochte Eier, futtern die gleich und bestaunen währenddessen das bunte Treiben. Es ist wirklich speziell und schön.
Wir wollen einen Tempel besichtigen, der etwas höher gelegen und an die 4Km von uns entfernt liegt, also machen wir uns nach einem Roti Chennai und einem frischgepressten Fruchtsaft auf den Weg dahin.

Dabei treffen wir auf das berühmte Stadtviertel «Little India», welches im wahrsten Sinne des Wortes, dem Namen alle Ehre macht.

Laute Bollywood Musik schallt uns entgegen, es riecht nach Blumen und Räucherstäbchen, es herrscht minimes Chaos und überall kann man bunte Stoffe und kitschiges Zeug kaufen.
Wir schauen uns alles an und gehen weiter Richtung Tempel, der nicht mehr weit entfernt ist.

Der Thean Hou Tempel, befindet sich auf einem Hügel, wo man einen tollen Blick auf die Stadt hat, aber eine herrliche Stille herrscht.
Auch hier hat dieselbe Feier stattgefunden, jedoch haben wir sie verpasst.
Der Tempel ist gross und wunderschön, bunt und liebevoll verziert, die roten Lampen sieht man überall.

Wir sind beeindruckt von der Architektur, den spitzen Dächern und der hohen Räume, schauen alles an und staunen über die Vielfalt, die die chinesischen Tempel zu bieten haben.

Auf dem Rückweg nehmen wir den Bus zum Zentral Market, der vor allem wegen vielen Verkaufsständen berühmt ist.
Zudem gibt es eine riesige Markthalle, ebenfalls komplett voll mit kleinen Geschäften und Läden.

Wir gehen überall herum aber irgendwie ist einfach immer überall das Gleiche.
Dieselben Souvenirs, dieselbe Ware, überall bekommt man die gleichen Kleider, Postkarten, Magnete, etc. Überteuert und zum Teil nichts wert, lassen die Verkäufer auch nicht mit sich verhandeln.
Trotzdem schlendern wir herum, begutachten alles und kaufen nichts.

Auf dem Rückweg essen wir bei einem günstigen Chinesen etwas zu Mittag, resp. Zvieri, gehen dann aber ins Hotel zurück, weil Tobi Migräne bekommt.
Den Rest des Tages verbringen wir deshalb im Zimmer, ich gehe nur nochmals raus um uns vom Take Away etwas zum Abendessen zu holen und mir eine neue Pediküre zu verpassen.

Am Montag lassen wir den Tag ebenfalls ruhig angehen, Tobi fühlt sich noch nicht besonders fit und ich mich auch nicht, da ich schlecht geschlafen habe.
Wir bringen unsere Wäsche zur Wäscherei, essen irgendwo Frühstück und kehren dann ins Zimmer zurück, wo wir den Rest des Tages bleiben, bis es Tobi wieder besser geht.

Am Dienstagmorgen gehen wir zu unserem Inder des Vertrauens, wo wir Roti Chennai essen, ein Mango Lassi trinken und Tobi sich nebenan die Haare schneiden lässt.

Der Inder ist beeindruckend schnell, schneidet wie ein Verrückter, macht aber einen tollen Job. Das Ganze kostet uns sechs Franken und Tobi ist zufrieden.
Danach fragen wir beim Wäscheservice nach ob unsere Wäsche schon fertig ist, was leider nicht der Fall ist.

Am späten Mittag machen wir uns nochmals auf den Weg zum Central Market, essen unterwegs Wantan Noodles mit BBQ Pork und Dumpling Soup und stellen wieder einmal fest, dass sich ausser uns irgendwie einfach keine anderen Touristen in Läden trauen, wo es rote kleine Plastikhocker gibt und alles nach Strasssenküche aussieht.

Am Central Market angekommen, sind sehr viele Leute unterwegs. Das Wetter ist top, der Himmel strahlend blau und die Sonne scheint.

Ich kaufe mir einen Becher frischgepressten Wassermelonensaft, der herrlich schmeckt und wir bummeln durch die Läden, geniessen das Treiben und schauen uns noch ein paar Sachen an, die wir beim letzten Mal nicht bemerkt haben.
Zudem lassen wir noch ein Bild von Anne und Peter ausdrucken, welches wir in unsere Fotoalbum kleben wollen.

Auf dem Rückweg zum Hotel, holen wir unsere Wäsche ab und bringen sie sogleich aufs Zimmer, wo ich mich an die Arbeit mache und den Blog nachhole.
Da wir nicht so wahnsinnig viel unternommen haben, hat es sich nicht gelohnt, für jeden einzelnen Tag einen Beitrag zu schrieben, das wäre dann wirklich langweilig geworden.

Nun werden wir heute Abend noch unsere Sachen packen, weil wir morgen in aller Herrgottsfrühe am Flughafen sein müssen.

Es geht ab nach Kuching!

2 Kommentare

Kommentar verfassen