26.01.2018. Wir verschiffen unser Fahrzeug nach Kuching, Nordborneo

Mein Wecker reisst mich um sieben Uhr morgens aus dem Tiefschlaf und ich bin hundemüde.
Auch Tobi kommt noch nicht wirklich in die Gänge aber um halb acht zwingen wir uns, aufzustehen und uns anzuziehen.

Nachdem wir eine fette Schicht Sonnencrème aufgetragen haben, machen wir unsere Fahrzeugdokumente bereit und verlassen das Hotel.
Unser Auto steht unversehrt auf dem Parkplatz und wir steigen ein und machen uns auf den wieder auf den Weg nach Melawati, zu Anne und Peter.

Leider erwische ich beim Fahren eine falsche Strasse und wir stecken kurz darauf mitten in der frühmorgendlichen Rush Hour fest.
Das Strassensystem vom Kuala Lumpur ist sehr komplex, es gibt hunderte verschiedene die in alle Richtungen führen und jedes Mal wenn der Verkehr irgendwo stockt, wird sofort eine neue Strasse gebaut.

Dank den vielen Baustellen, entsteht überall Stau, wo wir alle feststecken.
Wie durch ein Wunder, treffen wir aber trotz Verkehrschaos, pünktlich bei Peter und Anne ein und folgen Peter kurz darauf mit dem Auto, nach Port Klang.
Auf dem Weg dorthin, halten wir kurz bei seinem Büro an um unsere Zolldokumente abklären zu lassen, wir werden unser CPD (Carnet de Passage), erst in Kuching wiedersehen.

Danach fahren wir zu Gigaship, unsere Verschiffungscompany, um die Zulassung für den Westport zu bekommen, damit wir da auch reinfahren dürfen.
Nachdem sich der Weg zum Westport endlos dahingezogen hat, sind wir endlich da und können unser Fahrzeug auf dem grossen Parkplatz abstellen und den Schlüssel abgeben.

Wir verabschieden uns von unserem geliebten Cool running’s, wo mir wie jedes Mal beim Verschiffen ein bisschen das Herz schwer wird und den wir erst in Kuching (Nordborneo), Ostmalaysia  wiedersehen werden. Kurz darauf verlassen wir den Westport, um mit Peter zu Mittag zu essen.

Er fährt mit uns zu einem chinesischen Foodstall, wo wir seiner Meinung nach die beste Nudelsuppe in Malaysia bekommen sollten.
Sie ist wirklich ausgezeichnet, aber die Portion so riesig, dass ich nicht alles herunterbringe.

Nach dem Essen fahren wir in sein Büro, erledigen den Papierkrieg und die Zahlung und bestellen uns über Uper App, einen Fahrer, der uns zurück nach KL bringt.
Für den Weg von über 20Km, zahlen wir nicht mehr als zehn Franken, obwohl wir über eine halbe Stunde brauchen, bis wir wieder in der Stadt sind.
Zurück in unserem Hotel, ist es schon wieder später Nachmittag, die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Wie immer, hat Peter einen fantastischen Job gemacht und wir sind so froh, dass wir ihn haben und er es sich jedes Mal zur Lebensaufgabe macht, dass alles reibungslos klappt und funktioniert.

Wir sind etwas erledigt und ruhen uns aus, gehen um neun kurz was essen und dann wieder zurück aufs Zimmer, wo ich die Blogbeiträge von gestern heute schreibe.

Danach lesen wir noch ein wenig und hauen uns kurz darauf aufs Ohr.

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