19.01.2018. Heute nehmen wir es gemütlich

Kopfschmerzen plagen mich die ganze Nacht und nein, sie sind weder vom Bier noch vom Wein, was das betrifft hätte ich wohl das fünffache trinken müssen.
Schuld daran ist die fiese Halskehre, die ich am nächsten Tag habe und die mich den ganzen Tag einschränkt.

Zudem haben wir letzte Nacht nicht viel geschlafen, weil die Malaysier wohl sehr nachtaktive Menschen sind. Sogar morgens um drei ist es eine Challenge, in der Dunkelheit einen Platz zum Pinkeln zu finden, weil einfach immer irgendjemand unterwegs ist, mit seinem Handylicht umherzündet oder mit dem Roller vorfahren muss.

Tobi hat dafür den richtigen Satz gefunden: Man könnte ein Auto inmitten eines riesigen Fussballstadions parkieren, welches komplett leer ist, doch der Inder oder der Malaysier würde sein Moped direkt neben dem Auto abstellen.
So auch heute morgen.

Der Strand ist riesig und leer, die Parkfelder frei aber ein Motorrad steht so dicht neben unserem Göppel, dass wir nicht mal unsere Sonnenstore aufstellen können.
Also rücken wir mit unseren Stühlen in den Schatten, braten Eier und setzen uns an den Tisch.

Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und putzen den hartnäckigen Sand aus der Karre, setzen uns ins Auto und fahren los.

Unser Ziel ist eine riesige Adlerstatue, welche das Freiheitssymbol von Malaysia darstellen sollte.

Am grossen Hafen von Langkawi wo die Statue steht, ist es um die frühe Mittagszeit schon gerappelt voll mit Autos und Menschen, da von hier aus die Personenfähren nach Thailand und zum Festland fahren.

Die Statue ist beeindruckend gross und sehr schön gemacht.
Nach ein paar Bildern die dank der Sonne eher nicht gerade berauschend ausgefallen sind, verlassen wir den Ort wieder und fahren nach Kuah, suchen da ein günstiges Restaurant und ich nutze die Zeit, um ein paar wichtige Mails zu schreiben.

Nach dem Essen organisieren wir noch Wasser für unsere Tanks, holen unsere Wäsche in der Wäscherei ab und fahren zu unserem Lieblingsübernachtungsplatz, wo wir uns für die letzte Nacht auf Langkawi einquartieren wollen.
Dort lernen wir auch Gunther kennen, der seit zwanzig Jahren unterwegs ist und mit seinem Fahrrad auf Langkawi herumkurvt.

Er ist Buddhist, lebt seit zehn Jahren im Zölibat (lieber er als ich) und hat eine ganz eigene Weltanschauung.

Zu dritt setzen wir uns an unser Tischchen und verbringen den ganzen Abend damit, zu plaudern und über Gott und die Welt zu diskutieren.

So lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und gehen danach ins Bett.

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