06.01.2018. Basteltag

Da unsere Zimmernachbarn morgens um fünf einen lautstarken Streit haben, bin ich dementsprechend früh wach und es gelingt mir kaum, wieder einzuschlafen.
Irgendwann gebe ich auf und fange an zu lesen.

Um ca. acht Uhr ist auch Tobi wach und wir stehen auf, ziehen uns an und machen uns anschliessend auf den Weg zu einem sehr günstigen Restaurant um die Ecke, wo wir Roti Chennai zum Frühstück essen.

Meine Stimme ist immer noch nicht wirklich besser, es fällt mir schwer zu sprechen. Auch der Husten hat noch kein bisschen nachgelassen.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Berjaya Time Square, um eine neue Speicherkarte für unsere Dashcam zu kaufen, die alte ist uns aus ungeklärten Gründen zerbrochen.

Wieder einmal staune ich, wie gross dieses Einkaufszentrum ist. Über 1000 Geschäfte und absolut unübersichtlich, wenn man sich nicht auskennt. Man kann sich da schon mal verlaufen.

Nachdem wir die Speicherkarte und noch ein Ladekabel gekauft haben, kehren wir ins Hotel zurück und machen uns an die Arbeit, unseren Göppi komplett für die morgige Weiterfahrt vorzubereiten.

Zuerst müssen wir die neue Speicherkarte in der Dashcam konfigurieren, was sich als nicht sehr einfach herausstellt, zumal in der Anleitung nichts darüber zu finden ist. Dank Dr. Google aber, schaffe ich es dann trotzdem. Gleichzeitig stellen wir beim Wasser nachfüllen fest, das einer unserer Wassertanks nicht mehr dicht ist, was uns sehr ärgert. Nach langem hin und her, rumbasteln und Gefluche, kriegen wir ihn aber wieder dicht.

Der nächste Punkt ist unser etwas stärkerer Ventilator, den wir von der Schweiz mitgebracht haben. Da wir die ganze Verkabelung und den Anschluss neu machen müssen, geht die Bastelei nun richtig los. Zuerst wird einmal das Kabel gekappt und der Plastik abgezogen, dann kommt das Anschliessen, fixieren und isolieren an die Reihe. Da immer alles so unglaublich klein und mühsam ist, wir unserer Werkzeugkisten hundertmal ein und ausräumen müssen und manchmal nicht gleich alles finden, ärgern wir uns zwischendurch ein bisschen, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Nachdem alles installiert ist, läuft der neue Ventilator einwandfrei und wir sind zufrieden.

Ich setze mich hinter das Steuer und wir fahren durch die Stadt zu einem Laden, wo wir zuvor grosse Wassergalonen gesehen haben. Tobi kauft uns gleich vier davon um unsere Trinkwasservorräte aufzufüllen, zudem gleich noch ein Kilo Haferflocken damit wir wieder Porridge essen können.

Nachdem wir wieder beim Hotel sind, legen wir uns für eine Weile hin, unser Schlafmanko ist noch nicht ganz überwunden.

Gegen den frühen Abend machen wir uns dann auf den Weg Richtung Bukit Bintang, wo wir an der Streetfood Meile haltmachen und uns an einer der Tische setzen um zu Abend zu essen. Wir bestellen Frühlingsrollen, irgendein malaysisches Gericht und Sweet and Sour Chicken mit Reis.

Das Essen ist herrlich und mit vollem Magen machen wir uns auf den Rückweg des Hotels, wo wir duschen, Blog schrieben, recherchieren und bald darauf ins Bett gehen.

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