05.01.2018. Wir verlassen unsere Heimat wieder und fliegen zurück nach Malaysia

Nach unserem dreiwöchigen Aufenthalt in der Schweiz wo wir eine wunderschöne Zeit mit unseren Liebsten genossen haben, fliegen wir nun zurück nach Malaysia.
Unser Gepäck steht bereit und nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet haben, sitzen wir auch schon im Flugzeug auf dem Weg nach Kuala Lumpur.

Es folgen fünfzehn Stunden reisen, bis die Räder unseres Fliegers auf der nassen Landepiste des KLIA aufsetzen. Aus einem nicht ganz bekannten Grund ist das Ankunftsgate leider noch überhaupt nicht bereit und wir müssen noch über eine halbe Stunde warten, bis wir endlich aussteigen können.

Es regnet in Strömen und die warme feuchte Luft schlägt uns entgegen, wie eine Ohrfeige.

Ich jedoch bin dem Klima im ersten Moment sehr dankbar da sich meine Stimme während der Flüge dank sehr trockener Luft auf unbestimmte Zeit verabschiedet und einer hartnäckigen Heiserkeit gepaart mit nervigem Reizhusten, platzgemacht hat.

Trotz fast einer ganzen Büchse Grethers Pastillen, kann ich nun kaum sprechen, sondern eher krächzen, was mir ein paar verwirrte Blicke von den anderen Leuten einbringt.

Während die Passkontrolle dank hunderten von Menschen ewig dauert, kippen wir beide vor Müdigkeit fast um, weil wir auf dem langen Flug nach Singapur kaum geschlafen haben.

Dank eines übermässig gesprächigem Franzosen und weinenden Kleinkindern war es auch kaum möglich.

Nach langer Wartezeit sind auch wir endlich dran und ein paar Minuten später, haben wir wieder einmal einen malaysischen Stempel im Pass.
Am Gepäckband angekommen, nehmen wir unsere schweren Reiserucksäcke hinunter und hieven sie auf einen Gepäckwagen, um damit zum Ausgang zu rollen.
Da das Sicherheitspersonal nicht wirklich am Inhalt interessiert ist, können wir einfach hindurchlaufen und schon bald stehen wir auf dem Bürgersteig des Eingangs.

Dank Uber App haben wir auch gleich einen günstigen Fahrer der uns die rund 70Km nach Melawati fährt, für umgerechnet 20.-

Irgendwann während der Fahrt sind wir wohl beide eingeschlafen denn als ich das nächste Mal die Augen öffne, fahren wir gerade an der Skyline von Kuala Lumpur vorbei.
Fünfzehn Minuten später stehen wir auch schon vor Annes und Peters Haus, wo die beiden uns freudig und herzlich empfangen.

Wir überreichen ihnen unsere Geschenke die wir extra für die beiden mitgebracht haben, (Schokolade und ein Schweizer Sackmesser), worüber sie sich sehr freuen.
Obwohl Peter eigentlich arbeiten muss, hat er extra gewartet, bis wir bei den beiden ankommen, damit er uns auch noch begrüssen kann. Sie sind einfach beide so gute Menschen und ich fühle mich ein bisschen, als würden wir nach Hause kommen.

Unser geliebter Cool runnings sieht super aus und wir freuen uns, unseren Göppi wieder zu haben.

Da wir völlig erledigt sind, steigen wir auch bald ein und verabschieden uns von Anne und Peter, die wir vermutlich in zwei drei Wochen wiedersehen werden, wenn wir zurück sind.

Wir machen uns auf den Weg nach Kuala Lumpur und ungefähr 30min später stehen wir wieder einmal vor dem Hotel Signature in Pudu, wo uns das Personal wie altbekannte Freunde empfängt.
Nachdem wir unsere Rucksäcke ausgeräumt und unsere Habseligkeiten im Auto verstaut haben, legen wir uns zuerst mal für zwei Stunden hin um ein bisschen zu schlafen.

Es fällt uns beiden extrem schwer, am frühen Abend wieder aufzustehen aber wir müssen dringend etwas essen, die letzte Mahlzeit haben wir irgendwann um vier Uhr morgens entgegengenommen.

Natürlich gehen wir wieder einmal zu Shin Kiew um die beste Beef Nudelsuppe der Stadt zu essen, darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut.
Wir werden auch diesmal nicht enttäuscht und das Essen mit den Stäbchen haben wir in den letzten Wochen auch nicht verlernt.

Nach dem Essen schlendern wir noch ein bisschen herum, kehren aber bald zum Hotel zurück weil wir einfach todmüde sind.

Nach einer herrlichen heissen Dusche und ein paar Seiten lesen, schlafen wir schliesslich um acht Uhr abends völlig erschöpft ein.

Bilder:
Hier noch ein paar Eindrücke aus der Zeit mit unserer Familie und unseren Freunden.

Wir wünschen euch allen ein frohes 2018!
 

 

Kommentar verfassen