10.12.2017. Wir verlassen die Cameron Highlands und fahren nach Bukit Fraser

In dieser Nacht ist es zum Glück ruhig und wir schlafen bis nach acht Uhr, ehe wir aufstehen und uns je eine Schüssel Porridge kochen.

Es ist kühl draussen aber die Sonne drückt schon ein bisschen durch den dichten Hochnebel, als wir unsere neuerstandene Kochplatte auspacken und testen.
mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden und das System ist wie bereits erwähnt, simpel und gut.

Nach dem Frühstück fahren wir nach Tanah Rata damit ich vor der Fahrt noch kurz aufs Klo hüpfen kann, danach fahren wir los.

Unterwegs kommen wir an den riesigen Teeplantagen vorbei, für die die Cameron Highlands berühmt sind. Dementsprechend stehen überall Touristenbusse herum und es wimmelt von asiatischen und teils europäischen Touristen.

Wir fahren daran vorbei und schiessen aus dem Fahrzeugfenster ein paar Bilder, ehe wir unsere Fahrt fortsetzen.

Irgendwo biegen wir dann links ab und kommen auf eine andere Strasse, die kaum befahren aber in einem guten Zustand ist. Um uns herum verändert sich das Tal und Gewächshäuser soweit das Auge reicht, umgeben uns. Erdbeeren, Tomaten, alles bekommt man hier.

Die Luft riecht nach Dünger und Erde, die Gewächshäuser sind zum Teil bis auf den höchsten Punkt der Hügel und Berge gebaut. Obwohl es Sonntag ist, herrscht überall Betrieb und alle Leute sind auf den Plantagen mit der Arbeit beschäftigt. Kleine Arbeitssiedlungen sind am Fuss der Hänge aufgebaut worden, wo kleine Familien leben, damit der Vater da arbeiten kann.

Wir lassen das Tal mit den Gewächshäusern hinter uns und riesige Palmölplantagen kommen zum Vorschein, bis zum Horizont und weiter. Der Boden zwischen den Palmen ist so gut wie tot, es wächst kaum etwas und der Boden ist nicht besonders fruchtbar.

Wir beide finden es sehr schade, dass so viel Dschungel gerodet wurde, nur um dieses verdammte Palmöl zu produzieren und ärgern uns darüber. Wir selbst versuchen so gut es geht, Produkte mit Palmöl zu vermeiden, was zum Teil sehr schwierig ist, weil es einfach überall reingeschmissen wird. Es ginge auch ohne!
In einem Dorf machen wir Halt und essen eine Kleinigkeit zu Mittag, kaufen in einem Laden noch ein zwölferpack Wasser und fahren dann weiter Richtung Bukit Fraser.

Wir verlassen die Hauptstrasse und folgen einer schmalen Strasse quer durch den dichten Dschungel, der zu einem grösseren Teil aus Bambus besteht.
Es ist eine wunderschöne Strecke und wir geniessen die Fahrt auf der kurvigen Strasse.

Auf dem letzten Abschnitt der Fahrt können wir irgendwie nicht so recht eine Übernachtungsmöglichkeit finden, deshalb fahren wir noch ein Stück weiter, wo wir ein Restaurant finden und dort nachfragen, ob wir ausserhalb des Areals auf dem Parkplatz übernachten dürften.

Wir bekommen die Erlaubnis und sind froh, etwas gefunden zu haben.
Wir richten uns ein und ich fange sogleich mit dem Schreiben an, während Tobi die Karte studiert, damit wir morgen wissen, wie wir weiterfahren.

Danach koche ich uns Reis mit Gemüse zum Abendessen und bald darauf, gehen wir ins Bett.

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