16.11.2017. Wir kommen in Chennai an

Dank den komplett übertriebenen LKW Hupen, sind wir schon am frühen Morgen wach und können nicht mehr einschlafen.

Wir stehen auf, packen unser Zeug und fahren los, Richtung Chennai.
Unterwegs halten wir noch kurz an, weil Tobi hungrig ist, sich aber dank weniger Auswahl mit einer kleinen Banane und zwei Minipackungen Chips zufriedengeben muss.

Nach ungefähr vier Stunden Fahrt, fängt sich der Verkehr an zu stauen.
Da Chennai die sechsgrösste Stadt Indiens und gleichzeitig die Hauptstadt vom Bundestaat Tamil Nadu ist, sind auch hier wieder sehr viel Menschen auf der Strasse.

Nicht nur Menschen, sondern auch Kühe und Ziegen, so wie wir uns das in Indien gewöhnt sind.

Nach einer weiteren Stunde Kampf durch den dichten Verkehr, erreichen wir endlich unser Hotel und nachdem wir eingecheckt haben, lassen wir uns erleichtert auf einen der Sessel im Zimmer fallen.
Kurz darauf rufe ich Mr. Sathya an um mit ihm den weiteren Verlauf des Verschiffens zu besprechen. Wir verabreden uns mit ihm auf den nächsten Tag, um elf Uhr in seinem Büro.

Da wir inzwischen beide hungrig sind, machen wir uns auf den Weg zu einem Deli, wo wir uns Samosas kaufen und in unserem Zimmer essen.

Nach dem Essen gehen wir hinunter zu unserem Parkplatz und fangen an, das ganze Auto auszuräumen, damit wir Inventar machen können und entscheiden, was wir wirklich zum Leben brauchen und was nicht.

Während ich auf dem Laptop die Listen schreibe, gesellen sich ein paar Leute des Hotels zu uns und schauen uns neugierig zu.

Der eine davon, hat solche Freude, dass er anfängt, uns zu helfen und den ganzen Nachmittag mit uns plaudert und schwatzt. Wir freuen uns darüber und irgendwann stellt er uns den Hotelmanager vor, der uns ebenfalls einen Besuch abstattet.

So verbringen wir den Nachmittag und den Abend damit, Listen zu tippen, aufzuräumen und zu putzen, den Leuten zu erklären, dass wir von der Schweiz sind und mit unserem Auto bis nach Indien gefahren sind, wie es weitergeht und ja, unser Fahrzeug braucht Diesel und kein Benzin!

Als es dunkel wird, hören wir auf mit der Arbeit und räumen alles zurück ins Auto. Morgen werden wir da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben.

Wir kaufen noch ein paar Flaschen Wasser und hüpfen unter die Dusche.

Danach setze ich mich an den Blog und telefoniere nochmals kurz mit Mr. Sathya der uns ein Taxi organisiert, damit wir auch sicher bei seinem Büro ankommen.

Nach dem Abendessen werden wir vermutlich noch einen Film schauen und dann bald ins Bett gehen.

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