06.11.2017. Delfine im Meer und ein Pferd am Strand

Wir schlafen aus bis um halb neun Uhr morgens, stehen dann auf und ziehen uns an.  Draussen scheint die Sonne, jedoch sind auch ein paar Wolken am Himmel zu sehen.
Wir laufen am Strand entlang zum Restaurant wo wir am Vortag zu Abend gegessen haben und bestellen da Porridge, Kaffee und Saft.

Während wir frühstücken, spricht uns ein Inder an der, Bootsfahrten auf dem Meer anbietet und da wir für den heutigen Tag eh noch nichts vorhaben, sagen wir zu.

Während dem Essen beobachten wir eine ganze Kuhherde die sich am Strand unter der heissen Sonne eingefunden haben. Sie liegen allesamt gemütlich da und geniessen die morgendliche Atmosphäre. Kuh müsste man sein in Indien!

Wir treffen in um elf Uhr vormittags bei seinem Boot und zu viert, schieben wir das schwere Teil ins Wasser. Als alle bequem sitzen, fahren wir los und beobachten als erstes die Delfine, die die Bucht von Agonda, besonders zu mögen scheinen. Da es hier so viele Fische hat, haben sich hier ganze Familien von Delfinen angesiedelt. Sie scheinen gerade auf der Jagd zu sein, denn sie sind relativ zügig unterwegs und haben überhaupt keine Lust, in der Bugwelle unseres Schiffes zu surfen. Mit dem Feldstecher beobachte ich sie begeistert, während Tobi sein Bestes gibt, um ein paar Bilder zu machen.

Wir lassen diese wundervollen Geschöpfe davonziehen und fahren zu den beeindruckenden Granitfelsen, die seitlich aus dem Wasser ragen. Die Umgebung ist unglaublich schön und erinnert an die Seychellen.

Wilder Dschungel, direkt am Meer und die salzige Brise, da kommt Ferienstimmung auf!

Unser Fahrer und sein Kumpel erklären uns das eine oder andere über die Bucht und die Delfine und zeigen uns ein paar schöne, einsam gelegene Strände, die jedoch leider nur mit einem Boot zugänglich sind und bei Flut komplett unter Wasser stehen.
Auf dem Rückweg zum Strand, sehen wir wieder ein paar Delfine. Es ist schon unglaublich, wie viele hier leben. Ich finde es total schön! <3

Zurück am Strand, schieben wir mit vereinten Kräften das Boot aus dem Wasser und machen uns auf dem Rückweg zu unserem kleinen Bungalow. Dort angekommen, rufe ich zuerst meinen Bruder an, der heute Geburtstag hat, bevor Tobi und ich uns wieder auf den Weg nach draussen machen. Wir gehen in einem Restaurant etwas kleines Essen, immerhin ist es schon später Nachmittag und machen uns dann auf die Suche nach dem grossen Parkplatz, wo man anscheinend auch gut im Fahrzeug übernachten kann.

Da wir noch ein mehr als eine Woche Zeit haben, bevor in Chennai sein müssen, haben wir beschlossen, hier noch ein paar Tage zu bleiben und dabei, wenn möglich im Auto zu übernachten. Der Parkplatz liegt am untersten Teil des Strandes von Agonda und wir finden schnell einen Platz, wo wir in zwei Tagen unser Auto hinstellen wollen.

Auf dem Rückweg am Strand entlang entdecken wir ein Pferd, welches einfach ganz alleine dasteht. Wie in Indien üblich, wundert uns das eigentlich überhaupt nicht. Ich gehe hin streichle die Stute und plaudere mit ihr, ehe ich loslaufe und sie mir einfach so ein Stück am Strand entlang, folgt. Irgendwann bleibt sie dann stehen und setzt ihren Weg kurz darauf in eine andere Richtung fort.

Wir gehen weiter, baden noch eine Runde im Meer und essen in einem gemütlichen Restaurant zu Abend, ehe wir ins Bett gehen.

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