30.10.2017. Ein paar Tage Urlaub in Arambol

Am frühen Morgen stehen wir gemütlich auf und setzen uns unten am Strand an einen der zahlreichen Tische, welche überall aufgestellt sind. Wir bestellen uns Tee und für mich eine Portion Porridge mit Honig, für Tobi Kartoffeln, Gemüse und Eier.
Mein Appetit ist noch nicht wirklich zurückgekehrt, deshalb esse ich nicht die volle Portion, aber genug um mich nachher komplett satt zu fühlen.

Auch Tobi mag noch gar nicht so viel essen und lässt die Hälfte stehen.

Wir beschliessen, es heute nochmals ruhig angehen zu lassen und legen uns nach dem Essen nochmals hin. Irgendwie sind wir einfach immer noch nicht auf dem Damm.
Wir lesen ein bisschen und ziehen uns gegen den frühen Nachmittag an, um ein bisschen durch die zahlreichen kleinen Läden zu schlendern. Es ist heiss und die Sonne brennt uns auf die Köpfe, als wir der kleinen Strasse durch Aramabol folgen. Überall kann man hier Gewürze kaufen und als begeisterte Köchin, hätte ich am liebsten kiloweise davon eingekauft, jedoch habe ich wegen der Reise einfach zu wenig Verwendung dafür.

Vor den Läden sitzen die einheimischen Verkäufer, welche sich wie Geier auf einen stürzen, wenn man vorbeigeht, was ich persönlich überhaupt nicht ausstehen kann. Jedoch bleiben wir freundlich und ignorieren das Ganze einfach.
Wir streifen durch die Läden und bestaunen wunderschönen Schmuck aus Türkis und Silber, kunterbunte Hippie Kleider und passende bunte Gestalten, die durch Arambol gehen.
Viele Touristen mieten sich ein Motorrad und fahren damit durch den kleinen Ort, mehr oder weniger sehr unkoordiniert, was zu empörtem Hupen führt.
In einem Laden kauft sich Tobi eine neue kurze Hose, seine alten sind an vielen Stellen schon kaputt und gerissen.
Gegen den späteren Nachmittag setzen wir uns in ein Restaurant und essen eine Portion Cheera Reis, (Reis mit Koriander und Kümin), welches unserem Magen sehr gut tut.
Zwei Kühe betreten ebenfalls das Restaurant, bekommen jedoch nichts und werden vom Besitzer wieder rausgeschmissen. Wir lachen nur.
Danach schauen wir noch schnell bei unserem Auto vorbei, um nachzusehen ob alles nich an seinem Platz ist.

Während wir am Strand entlang zu unserer Unterkunft zurücklaufen, müssen wir ziemlich lachen, da die Life Guards ständig mit der Trillerpfeife den Indern hinterherrennen müssen, um sie daran zu erinnern, dass sie nicht tiefer als bis zu den Knien ins Wasser gehen dürfen, weil sie nicht schwimmen können.
Zurück im Zimmer geben wir noch unsere Wäsche zum Waschen, die sich schon wieder angehäuft hat. Unglaublich, wie schnell das geht, obwohl ich immer noch ziemlich viel von Hand wasche.
Danach chillen wir gemütlich und gehen früh zu Bett.

 

Die Sonne geht auf und ich schlüpfe sofort in mein Badezeug, schmeisse Tobi aus dem Bett und motiviere ihn, mit mir schwimmen zu gehen.
Der Strand ist ruhig, die Luft noch angenehm kühl und das Wasser warm.
Während Tobi noch am Strand steht, bin ich schon im Wasser und stürze mich auf die grossen Wellen, welche direkt vor mir brechen.

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