25.10.2017. Wir fahren weiter nach Diveagar

 

Wir bleiben bis sieben Uhr liegen und stehen dann auf, verlassen das wunderbar weiche und komfortable Bett. Zuerst gehen wir frühstücken, was zum Glück im Preis inbegriffen ist.
Wir bestellen Kaffee und Spiegeleier, futtern Vollkorntoast und irgend so indische gefüllte Taschen, die super fein sind. (Nein, es sind keine Samosas).

Nach dem Frühstück hole ich unseren Göppi, während Tobi im Zimmer nochmals alles kontrolliert. Ich fahre kaum vor und schon stehen wieder Leute um unsere Karre herum. Als ich mit der vollgepackten Tasche rauskomme, werde ich schon wieder für Selfies angefragt, was ich höflich verneine.

Innerlich die Augen verdrehend, packe ich unser Zeug ins Auto und fahre raus, während Tobi zu Fuss zur Rezeption geht. Dort angekommen, begleichen wir unsere Rechnung und unterhalten uns noch lange mit dem Manager, der so viel Freude an uns hat.
Anschliessend verabschieden wir uns und fahren los, Richtung Diveagar, welches unser heutiges Tagesziel ist.
Wir fahren den grössten Teil am Meer entlang und die Strassen sind miserabel.
Übersät mit Schlaglöchern und Schotterpassagen, rauben sie uns zusammen mit den inkompetenten, indischen Verkehrsteilnehmern, fast den letzten Nerv.
Wir fahren vorbei an einer grossen Burgfestung auf dem Meer und würden diese eigentlich gerne besichtigen, doch herrscht im Städtchen davor, dermassen ein hektisches Chaos, dass es uns beinahe sofort ablöscht. Wir fahren weiter und beobachten währenddessen, wie die Kühe am Strassenrand gelangweilt auf Plastikfetzen herumkauen, anstatt Gras zu fressen.
Wir sehen alte Moscheen, arme kleine Häuschen und sehr schöne Landschaften. Das Wasser ist so ruhig, dass der Spiegel fast perfekt erscheint.
In Diveagar angekommen, finden wir am Anfang die geplante Unterkunft nicht und als wir sie schliesslich finden, ist sie geschlossen. Ein neuer Plan muss her und dank Internet, finden wir sogleich eine passende Alternative. Klein und sauber, eine Nacht kostet fünfzehn Franken. Wir sind hungrig und müde, machen uns sogleich auf, um ein Restaurant zu finden und werden bei einem Ferienresort fündig, wo wir Paneer Masala und gebratenen Reis, sowie Raijta bestellen, welches ausgezeichnet ist.
Nach dem Essen spazieren wir an den Strand und geniessen einen traumhaften Sonnenuntergang.
Die Sonne verschwindet als roter Feuerball hinter den blauen Wellen des Meeres und hinterlässt blaue und violette Farbtöne am Himmel.
Die letzten Leute packen ihre Sachen zusammen und machen sich auf den Rückweg, so auch wir. Unterwegs kaufen wir noch frische Eier für den nächsten Tag, gehen zurück zu unserem Guesthouse und legen uns nach der Dusche ins Bett.

 

 

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